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Ich finde die Vodafone-Kampagne “Es ist deine Zeit” gut.


Thursday, July 23, 2009

Denn endlich habe ich für meine Präsentationen ein deutsches Beispiel dafür, wie ein großes Unternehmen sich mit Millionenbudget in Social Media Marketing versucht und dabei scheitert.* Endlich muss ich nicht mehr nur amerikanische Beispiele zitieren.

Es gibt wohl viele Gründe dafür, warum die Diskussion derzeit eskaliert: die Tatsache, dass sich einige Testimonials der Kampagne gegen Netzsperren engagieren und zugleich Teil der Kampagne eines Unternehmens sind das Netzsperren umsetzt, unpassende Vertragskonditionen für die umgarnte Generation Upload, missglückte PR-Arbeit usw.

4 Responses to “Ich finde die Vodafone-Kampagne “Es ist deine Zeit” gut.”


  1. Oliver Says:

    Hm, frag mal irgendwelche nichtbloggenden Leute, ob sie die Kampagne und das was damit schief lief überhaupt BEMERKT haben.

    Ich such grad ne enue datenflat für mobil. und schwanke zwischen Vodafone und T-Com. Und warum? Netzabdeckung, denn die Preise sind Banane-gleich.

    Vodafone ist wohl bei UMTS besser, TCom hat eer edge wenn ich kein UMTS habe (wobei mein Rechner bei Edge eh nicht zuckt ist dann nur fürs Handy relevant, da hab ich aber eh O2o + 10 EUR für 200 MB).
    Frei nach dem Motto: Wie Werbung wirkt -> am SCHLUSS zählt, ob das Produkt tut. (Und der Typ im Shop lobt den T-Com-Support ;) ). Faktisch mehm ich also das, das tut, was ich will: Netz per Mobilfunk.

  2. Karsten Says:

    @Oliver:
    1) Als Nicht-Blogger habe ich von der Kampagne gar nichts mitbekommen.
    2) Ich habe T-Mobile übers iPhone und Vodafone über UMTS-Karte im Notebook. Vom Netz her gibt sich das eigentlich nichts. Meine Vodafone-Software auf dem Notebook macht zwar nur Probleme, ob das T-Mobile-Pendant besser ist, weiss ich aber nicht.

  3. Sympatexter Says:

    @Oliver

    Nein, viele Nichtblogger haben von der Vodafone-Kampagne nichts mitbekommen. Ist das nun ein Argument? Und wenn ja: für oder gegen was? ;-)

    Marketing muss immer zuerst am Produkt ansetzen. Wenn das Produkt schlecht ist, hat das Marketing (und das gesamte Unternehmen) ein ganz großes Problem. Aber wenn ein Unternehmen Marketing nur als “End of pipe Technology” ansieht, das das miese Produkt irgendwie an den Mann bringen soll, wird es natürlich nicht besser.

  4. Jenny Says:

    Dass die Kampagne von den Nichtbloggern kaum einer wahrgenommen hat, ist doch insofern relevant, als dass sich deshalb auch die Kaufentscheidungen der meisten Leute nicht ändern werden, da sie keinerlei neue Eindrücke gewonnen haben. Klar hat Vodafone hier Einiges in den Sand gesetzt, aber daraus sollten sie wirklich lernen können. Dass die Produkte allerdings zunächst angepasst werden müssen, steht wohl außer Frage.

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