15 Tipps für die SOMBA Summer School | Sympatexter

15 Tipps für die SOMBA Summer School

Brace yourselves. SOMBA Summer School is coming.

Am 27. Juni 2019 startet die SOMBA Summer School, ein freiwilliger Umsetzungssprint im Rahmen des Onlinebusiness-Coachings SOMBA, bei dem die Teilnehmer ihren oft ersten Onlinekurs erstellen. Die ersten beiden Wochen hat man Zeit, einen neuen vierwöchigen Onlinekurs zu konzipieren und zu bewerben. In den darauffolgenden vier Wochen findet die SOMBA Summer School statt. Danach werden Testimonials eingeholt und ggf. ein weiterführendes Angebot an die Teilnehmer gemacht. Die Vorgaben bei der SOMBA Summer School sind ganz einfach: Der Kurs soll…

  • neu sein (also keine Neuauflage eines eigenen, früheren Kurses)
  • kostenlos für die Teilnehmer sein
  • 4 Wochen dauern
  • zur gleichen Zeit starten (15. Juli 2019) und aufhören wie alle anderen Kurse im Rahmen der SOMBA Summer School

Im Sommer 2019 findet die SOMBA Summer School also zum zweiten Mal statt. Kursstart ist Mitte Juli 2019. Beim letzten Mal im Juli 2018 haben ca. 120 Teilnehmer mitgemacht. Die SOMBA Summer School ist im Onlinebusiness-Coaching SOMBA inklusive und nicht separat erhältlich. Dieses Live-Video habe ich im August 2018 gemacht – kurz nach der ersten SOMBA Summer School 2018:

Jetzt habe ich die Punkte bzw. meine Learnings von damals überarbeitet und diese 15 Tipps zusammengetragen:

1. Mach mit! Diese Chance ist einmalig!

Sommer, Bombenwetter, Hitzewelle, Ferien, Urlaub, keine Kinderbetreuung – ich habe mir 2018 auch gedacht: soll ich wirklich bei der SOMBA Summer School mitmachen? Mein Bauchgefühl hat mir trotz aller Bedenken gesagt: ja. Der ganze Stress hat sich ausgezahlt: die SOMBA Summer School war mein richtiger Start ins Onlinebusiness (ich bin seit Januar 2018 in SOMBA). Daher meine wichtigste Empfehlung: Lass dir diese Chance nicht entgehen. Du wirst nicht nur einen Kurs erstellen den du später wahrscheinlich überarbeiten und verkaufen wirst, sondern auch viele Email-Adressen sammeln (das digitale Gold im Onlinebusiness), viele Tools lernen und von der Gruppendynamik von #SombaSummerSchool getragen werden. Deine Lernkurve wird durch die Decke schießen.

2. Halte es klar und einfach: vom Umfang bis zum Kursnamen

Ein 4-Wochen-Kurs bedeutet: 4 Module. Überlege dir: wie können sie logisch so aufeinander aufbauen, dass die Teilnehmer am Ende ein handfestes Ergebnis haben? Welches vergleichsweise einfache Problem kannst du lösen? Gerade am Anfang neigt man dazu, sich zu komplexe Probleme vorzunehmen. Bei mir war das in der Somba Summer School 2018 das Thema Webseitentexte. Und damit nicht genug: ich habe auch noch eine Claimentwicklung dazugepackt. In 4 Wochen! Das war echt eine Tour de Force – nicht nur für mich, sondern v. a. auch für meine Teilnehmer! Rückblickend betrachtet hätte ich alleine für die Claimentwicklung 4 Wochen einplanen müssen. Hinterher ist man immer schlauer 🙂 Zum Thema „halte es einfach“ gehört auch der Titel deines Kurses: sag im Titel ganz klar, um was es in deinem Kurs geht. Ein aussagekräftiger Untertitel hilft beim Verständnis.

3. Live is Life (nanaaananana)

Ein Onlinekurs ist natürlich auch ohne Videos denkbar. Zum Beispiel in Form einer E-Mail-Serie. Aber: Videos machen vieles einfacher. Du kannst einfach sehr viel schneller eine große Menge an Inhalt rüberbringen als mit geschriebenem Text. Und wenn schon Video, dann empfehle ich dir, gleich live zu gehen. Das macht am Anfang vielleicht ein bisschen Herzrasen, aber ich habe gelernt: es ist viel einfacher, ein Live-Video zu machen. Du kommst nämlich gar nicht auf die Idee, ein Live-Video zu wiederholen, nur weil du dich versprochen hast. Oder das Video nachzubearbeiten (das kann schon mal einen halben Tag verschlingen). Live-Videos sind auch aus einem anderen Grund unschlagbar: Sie führen zu einer hohen Aktivität in deiner Gruppe und insgesamt kommt viel mehr Dynamik in alles, auch in deine Sprache. Ein Live-Video ist viel lockerer als wenn du das vorher aufnimmst. Und wenn du in deiner Gruppe live gehst, wirst du irgendwann auch auf deiner Facebook-Seite und bei Instagram live gehen. Und damit wirst du deine Sichtbarkeit und Reichweite stark vergrößern.

4. Halte deine Ideen sofort fest

Du hast eine Idee für ein Modul? Dir fällt ein guter Kurstitel ein? Dir begegnet im Internet eine interessante Infografik, die perfekt zu deiner Präsentation passen würde? Halte diese Ideen und Fundstücke sofort fest, denn du wirst in den nächsten Wochen so viele Ideen bekommen, dass du dich nicht mehr darauf verlassen kannst, dich an alle zu erinnern. Ich habe während der SOMBA Summer School ständig mein Handy in der Hand gehabt: entweder habe ich etwas in die Notes gehackt oder ich habe Screenshots gemacht oder mir selbst irgendwelche Links zugeschickt. Von den Ideen und Aufschrieben von damals habe ich noch monatelang gezehrt. Auch jetzt, beim zweiten Durchlauf der SOMBA Summer School, lese ich mir meine Notizen von damals durch.

5. Erstelle Handouts

Kursteilnehmer lieben es, etwas in der Hand zu halten und auszufüllen. Wenn du eine Präsentation für deine einzelnen Module erstellst (so wie ich das 2018 gemacht habe), kannst du anschließend daraus ein Handout mit einer Quintessenz erstellen. Bei der Erstellung eines Handouts reflektierst du auch noch mal die Inhalte und die einzelnen Schritte deines Kurses und deckt sehr schnell Lücken oder Fehler auf. Mein Tipp: erstelle dieses Handout mit Canva.

6. Nutze Facebook als Kursplattform

Facebook hat ein sehr cooles Gruppen-Feature: wenn man bei „Zweck der Gruppe“ die Gruppe auf „Social Learning“ einstellt, hat man quasi eine Kursplattform. Dann kann man nämlich die Inhalte, die man in diese Gruppe lädt, nach Modulen gliedern. Ich empfehle dir, für die SOMBA Summer School zunächst einmal eine Gruppe zu eröffnen (außer, du hast vielleicht schon eine Gruppe, die du dafür nutzen kannst). Benenne sie so wie dein Kurs heißt. Dann legst du vier Module an. Diese kannst du gleich schon am Anfang der SOMBA Summer School anlegen und entsprechend benennen. Du musst noch keine Inhalte reinfüllen – aber deine Teilnehmer wissen dann schon ganz grob, was auf sie zukommt.

7. Arbeite on the go

Mache einen groben Entwurf deines Kurses und entwickle die Inhalte dann während du den Kurs gibst. Arbeite dich von Woche zu Woche vor und versuche nicht, gleich am Anfang alle Inhalte perfekt zu erstellen. Vor allem mit dem Produzieren von Inhalten (Videos, Handouts, Präsentationen usw.) solltest du dich immer nur von Woche zu Woche vorarbeiten. Wenn du alles auf einmal erstellst, nimmst du dir selbst die Möglichkeit, deine Inhalte von Woche zu Woche zu verbessern. Denn du wirst in Woche 1 sehr viel Feedback von den Teilnehmern bekommen. Und im Idealfall baust du dieses Feedback sofort in Woche 2 ein. Und so weiter und so fort. Zudem: wenn du deine Inhalte von Woche zu Woche erstellst, verteilt sich dein Aufwand und es wird insgesamt entspannter für dich.

8. Hole dir Unterstützung und tausche dich aus!

Du steckst irgendwo fest? Du kommst mit der Technik nicht voran? Du hast eine strategische Frage? Dann frage die SOMBA-Community! Die Teilnehmer der 1. SOMBA Summer School aus 2018 werden wahrscheinlich die ersten sein, die deine Fragen beantworten. Die haben das alles schließlich schon mal gemacht 🙂 Jede Frage, die du stellst, haben bestimmt auch zig andere Frauen – du hilfst also nicht nur dir selbst, sondern vielen anderen auch wenn du deine Frage stellst! Wenn du dich nicht traust, deine Frage öffentlich zu stellen (ich bin ja auch eher introvertiert und bin nicht so der Typ, der in einer Community Fragen stellt), such dir jemanden heraus, und frage sie per Direct Message. Habe keine Angst, die anderen (wie z. B. ich) antworten dir sehr gerne 🙂

9. Es muss nicht perfekt sein!

Good enough – so lautet mein Motto mittlerweile. Wenn irgendwas nicht perfekt läuft, erscheint es dir selbst oft viel gravierender als den Teilnehmern. Oft fallen Fehler den Teilnehmern gar nicht mal auf. Augen zu und durch 😉 Wir lernen sehr viel aus unseren kleinen und großen Fehlern. Wichtig ist, dass du bei Fehlern schnell reagierst. Vielleicht hilft auch das Wissen, dass es beim Abenteuer namens SOMBA Summer School überhaupt nicht möglich ist, durchgehend perfekt abzuliefern. Darum geht es auch nicht! Es geht darum, dass du ins Machen kommst, dass du lernst und dich weiterentwickelst und dass du deine Teilnehmer dabei unterstützt, voranzukommen und ein Problem zu lösen.

10. Testen, testen, testen!

Die Dinge vorher ausgiebig zu testen, gibt mir ein Gefühl von Sicherheit. Wie funktioniert das noch mal genau mit einem Gruppencall mit Zoom? Ein Live-Video mit BeLive planen? Live in eine Gruppe streamen? Den Bildschirm teilen? Eine Landingpage erstellen und mit einem Newslettertool verbinden? Ich muss erst mal alles ausgiebig testen, denn, echt, der Teufel steckt im Detail. Mein Vorschlag: mach eine geheime Facebook-Gruppe mit deinen zwei besten Freunden und teste dort alles erst mal. Zum Beispiel die Gruppe in Social Learning umzuwandeln und Module zu erstellen, das Livegehen, ein Video vorzuplanen, deine Ton- und Bildqualität usw.

12. Keine Angst vor Facebook Ads!

Organische Reichweite ist gut – reicht oft aber nicht. Deshalb hat Sigrun uns bei der SOMBA Summer School empfohlen, Facebook Ads zu schalten. Für mich war das damals ein super unangenehmes Thema, ein Buch mit 7 Siegeln. Aber: vielen anderen geht es auch so. Also hilft man sich gegenseitig in der SOMBA-Community. Beim Gedanken an Facebook Ads befürchten viele, dass sie ihr Geld in den Sand setzen. Das kann hier aber kaum passieren, denn das Werbebudget, das wir einsetzen durften, war bei der letzten SOMBA Summer School auf 100 Dollar (oder Euro?) begrenzt. Und ich glaube, das wird diesmal auch wieder so sein. Zudem bekommen wir Support und es gibt themenspezifische Videos und Masterclasses in der SOMBA-Bibliothek. Facebook Ads sei Dank habe ich dann Leute erreicht, die weder aus meinem Umfeld noch aus dem SOMBA-Universum kamen. Deshalb: Augen zu und durch, es wird sich lohnen 🙂

13. Die Mischung macht’s

Ich empfehle, den Kurs im Rahmen der SOMBA Summer School – v. a. wenn das dein allererster Onlinekurs ist! – nicht als reinen Selbstlernerkurs zu entwickeln. Gehe in den Austausch mit deinen Teilnehmern und mische die beiden Ansätze 1:1 und 1:x. Gebe deinen Teilnehmern die Möglichkeit, mit dir zu sprechen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade die Personen, die in meine 1:1-Gespräche kamen, später meine Kundinnen wurden. Denn persönliche Beziehungen sind das wertvollste, das wir in einem Onlinebusiness haben. Zudem ist das ein Beta-Kurs, den du hier erstellst. Er ist noch neu und er wird mit Feedback besser. Warte deshalb mit dem Einholen und Einbauen des Feedback nicht bis zum Ende deines Kurses, sondern setze so viel Verbesserungspotential um wie möglich!

14. Hole dir Testimonials

Jemand hat sich begeistert in deiner Gruppe über deinen Kurs geäußert? Dir eine ganz tolle Message geschickt? Deinen Kurs in einem Posting gelobt? Frage die Person, ob du das Zitat benutzen darfst! Und schicke gegen Ende deines Kurses eine Umfrage raus, mit der du das Feedback deiner Teilnehmer einholst. Wie das geht, wird Sigrun dann genau zeigen. Hier nur ganz grob: wir haben letztes Jahr dafür Google Forms genutzt und das einfach per Email rausgeschickt und in unseren Facebook-Kurs-Gruppen geteilt. Von fast 100 Teilnehmern habe ich ca. 50 Testimonials bekommen. Diese Testimonials kannst du dann im nächsten Durchlauf auf deine Salespage einbauen, auf deine Startseite setzen, in deinen Mailings zitieren usw.

15. Just do it!

Denke nicht so viel darüber nach, ob du es machst und wie du es machst. Vom Zerdenken ist noch nie etwas Produktives entstanden. Mir persönlich hilft es dann immer sehr, eine Deadline zu haben. Bei der SOMBA Summer School hat man da ganz klare Termine: Planen, Bewerben, Kursstart, Kursende – das ist alles vorgegeben. Und ich finde das super! Das Wichtigste ist, ins Machen zu kommen und das Startup-Motto „Fail Fast“ zu leben: loslegen, schnell umsetzen und Feedback einholen, natürlich auch mal Fehler machen und schnell darauf reagieren. Einfach reinspringen in das große Abenteuer, auch wenn viele Dinge noch nicht glasklar sind. Diese Klarheit kommt beim Machen. Das habe ich beim letzten Mal schon erfahren und ich vertraue einfach darauf, dass es wieder so sein. Oder, wie Sigrun immer sagt: Trust the process.

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