Ein Listicle ist ein Blogartikel („article“) in Form einer Liste („list“). Das Internet ist voll mit Listicles zu allen möglichen Themen. Warum es Sinn macht, Listicles zu bloggen, habe ich hier in Form eines, na klar, Listicles zusammengestellt ;-)

  1. Ein Listicle (der oder das Listicle? 🤔) zu schreiben, macht einen Riesenspaß.
  2. Ein Listicle ist, je nach Thema, sehr suchmaschinenrelevant: Google liebt Listicles und bringt dir viele Webseitenbesucher!
  3. Mit einem richtig guten und zu deinem Business passenden Listicle untermauerst du deinen Expertenstatus.
  4. Gute Listicles werden sehr oft verlinkt und stärken damit dein Ranking bei Suchmaschinen.
  5. Listicles bringen Abwechslung in unsere eigenen Blogs!
  6. Listicles sind schnell geschrieben und sind damit eines der schnellsten Blogformate überhaupt! Der perfekte Artikel für zwischendurch!
  7. Ein Listicle ist nie fertig: du kannst es immer weiter ausbauen – damit bleibt dein Listicle immer aktuell.
  8. Zeitlose Listicles sind auch in vielen Jahren noch aktuell. Damit haben sie mit die höchste informative Halbwertszeit des Internets.
  9. Du kannst deine Listicles jedes Jahr neu auflegen (z. B. die besten WordPress-Plugins 2020, die besten WordPress-Plugins 2021. Oder: Die besten Weihnachtsgeschenke für Männer 2019, die besten Weihnachtsgeschenke für Männer 2020 usw.).
  10. Listicles sind ideal zum schnellen Drüber-Scannen.
  11. Listicles sind für deine Leser sehr nützlich. Dein Listicle beantwortet viele Fragen und kann eine wichtige Entscheidungshilfe für deine Leser sein!
  12. Listicles sind durch ihre einfache Struktur und kurzen Text einfach zu konsumierende Informationshäppchen für die Facebook-Generation.
  13. Listicles sind oft übersichtlicher als normale Blogartikel. Damit machen sie oft mehr Spaß beim Lesen.
  14. Die Leute lesen ein Listicle eher bis ganz zum Ende durch als normale Blogartikel.
  15. Von einem Listicle kannst du sehr gut auf eigene, vertiefende Blogartikel verlinken, damit ist ein Listicle die perfekte Gelegenheit für interne Links und um ins Detail zu gehen.
  16. Listicles bieten so viele Möglichkeiten, dass uns die Blog-Themen nie ausgehen! Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
  17. Unsere eigenen Listicles sind für uns selbst auch ein gutes Nachschlagewerk: Mit einem Listicle können wir unsere eigenen Tools, Methoden, Buchempfehlungen oder Tipps zu einem Thema sammeln – und ganz nebenbei tun wir damit dem Internet noch einen großen Gefallen.
  18. Listicles sparen Zeit: Wir können schnell Antworten zu Fragen zusammenschreiben, die uns ständig gestellt werden. Und dann können wir das entsprechende Listicle einfach per Mail oder Messenger verschicken (das mache ich sehr oft, weil ich z. B. immer wieder nach meinen Anfänger-Tipps für Blogger gefragt werde).
  19. Die Leute lieben Listicles!
  20. Listicles werden bei einer Suchanfrage öfter geklickt als „normale“ Blogartikel.
  21. Ob kurz oder lang: Egal! Ein Listicle definiert sich nicht durch die schiere Anzahl an Punkten!
  22. Dein Listicle kann die Grundlage deines Buches werden (wie z. B. bei Renate Schmidts Buch „Neue Visionen für dein Business„).
  23. Ein Listicle zu schreiben, ist eine gute kreative Übung für das Schreiben von Expertenartikeln.
  24. Ein Listicle zu schreiben, bringt uns Klarheit über unser eigenes Thema und Business.
  25. Listicles werden gerne von Journalisten zitiert.
  26. Ein Listicle kann die ideale Hinleitung zu deinem Freebie und damit der perfekte Einstieg in deinen Funnel sein.
  27. Mit einem Listicle bringen wir komplexe Inhalte in eine leicht lesbare Form.
  28. Wir bekommen tolles Feedback auf unsere nützlichen Listicles – und das ist einfach ein unglaublich tolles Gefühl!
  29. Ein Listicle geht immer: Ob humorvoll oder ernst, ob Buchtipps oder die besten Lebensmittel zu Abnehmen – Listicles eigenen sich für jede Branche und für jede Lebenslage.
  30. Dein Listicle kann der kreative Urknall deines nächsten epischen Blogartikels oder Cornerstone Contents sein.
  31. Gute und zeitlose Listicles sind perfekt für Content Recycling: Wir können sie immer wieder auf Social Media teilen, ohne dass es unseren Followern langweilig wird.
  32. Listicles sind ideal, um mit neuen Content-Formaten zu experimentieren.
  33. Mit einem epischen, großartigen Listicle machst du dich unsterblich!

Welche Arten von Listicles gibt es?

Es gibt unsortierte Listicles wie z. B. „Die besten 31 WordPress-Plugins 2021„. Hier ist die Reihenfolge der Punkte egal. Sortierte Listicles hingegen bilden eine Rangfolge ab wie z. B. bei „DIE REICHSTEN DEUTSCHEN 2021„. Diese sortierten Listicles werden entweder aufsteigend (von 1 bis 10) oder absteigend (von 10 nach 1) sortiert.

Dann gibt es auch qualitative Listicles, die z. B. nur aus 10 Punkten bestehen. Dabei wird jeder Punkt ausführlich erklärt inkl. einer Zwischenüberschrift und einem oder mehr Absätzen. Das bedeutet: Jeder Punkt ist relativ gehaltvoll, hat also viel Qualität. Demgegenüber stehen quantitative Listicles mit z. B. 50 oder sogar über 100 Punkten wie z. B. „Wieso Bloggen? 100 und noch mehr gute Gründe für Blogs„, bei denen die einzelnen Punkte z. B. nur aus einem Satz bestehen. Das Cluetrain Manifesto ist z. B. auch ein quantitatives Listicle.

Was müssen wir bei der Erstellung eines Listicles beachten?

  1. Dein Listicle sollte einen Bezug zu deinem Business haben.
  2. Grenze dein Listicle thematisch ein. Wenn dein Listicle-Thema zu breit wird, mache lieber zwei thematisch unterschiedliche Listicles daraus.
  3. Alle Punkten sollten durchnummeriert werden.
  4. Strukturiere dein Listicle sauber: Ein qualitatives Listicle (also eines mit wenigen Punkten) braucht aussagekräftige Zwischenüberschriften. Du kannst auch Bilder nutzen, um dein Listicle zu strukturieren.
  5. Wähle im Zweifel eine ungerade Zahl an Punkten für deine Auflistung. Warum? Darum.
  6. Wenn du nicht weißt, wie viele Punkte dein Listicle haben wird, warte mit der Headline, bis dein Listicle „fertig“ ist. Ich schreibe die Headline meiner Blogartikel fast immer am Schluss!
  7. Schreibe die Zahl in die Headline (siehe die Headline dieses Blogartikels 😉).
  8. Du willst bei der Anzahl der Listicle-Punkte flexibel bleiben? Dann schreibe statt der genauen Zahl in deiner Headline so etwas wie „30+ Tipps für …“
  9. Wenn du die Headline deines Listicles doch noch änderst und auch den Permalink deines Blogartikels ändern möchtest, stelle sicher, dass die Leute, die den früheren Link klicken, nicht im Nirvana landen (z. B. mit einem Redirect).

Und jetzt du: Verlinke hier dein eigenes Listicle!