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7 Gründe, warum wir beim Bloggen unsere Zeit verschwenden:

Weil wir uns ohne richtige Idee an den Laptop setzen. Weil wir zu viel in einen einzigen Blogartikel packen wollen. Weil wir ewig an unseren Blogartikeln herumkorrigieren und dadurch zu selten veröffentlichen, um eine gute Schreibroutine zu entwickeln. Weil wir uns selbst keine Deadline setzen. Weil uns der Druck der Perfektion blockiert. Weil wir an unseren eigenen Texten zweifeln. Weil wir uns mit zu vielen Dingen drumherum beschäftigen und uns dann alles über den Kopf wächst.

Daher hier die 7 goldenen Regeln des schnellen Bloggens:

  1. Setze dich erst hin zum Schreiben, sobald du eine Idee für deinen Blogartikel hast. Nutze die Zeit vor dem konkreten Schreiben, um dir deine Ideen durch den Kopf gehen zu lassen und um deine Artikel in Gedanken vorzuformulieren. So ist später deine Zeit an der Tastatur keine Bedenkzeit, sondern produktive Schreibzeit. Dafür kannst du sehr gut „langweilige“ und repetitive Tätigkeiten nutzen wie z. B. das Aufhängen der Wäsche, Autofahren oder Joggen.
  2. Setze dir ein Limit von 30 Minuten für den ersten Entwurf und schreibe in dieser halben Stunde die grobe Struktur deines Blogartikels. Bei eher kurzen Blogartikeln (bis 1.000 Wörter) gilt: Schreibe in 30 Minuten 80 % deines Blogartikels. Das funktioniert für einen Großteil unserer Blogartikel (zugegebenermaßen nicht für epische, super ausführliche Blogartikel und Cornerstone Content – aber hey, das sind Spezialfälle). Schlafe eine Nacht darüber und mache am nächsten Tag den Feinschliff.
  3. Lass alles weg, das dich vom Bloggen abhält und konzentriere dich darauf, schnell zu schreiben. Das Wichtigste beim Bloggen ist der Text und die Headline. Hingegen gilt: Bilder, Einleitung, fancy designtes Beitragsbild, interne und externe Links oder schicke Postings auf Facebook & Co.? Brauchst du oft gar nicht oder kannst du auch nachträglich noch machen.
  4. Halte alle deine Ideen für Blogartikel fest und sammle sie an einem Ort. Schaue diese Liste regelmäßig durch und wähle immer ein Thema, das du schnell verbloggen könntest. Streiche dieses Thema durch – aber so, dass du es noch lesen kannst (zwecks Inspiration und um doppelte Themen zu vermeiden). Arbeite deine Liste nach und nach ab während du neue Ideen auf diese Liste setzt. So hast du einen wachsenden Fundus an Ideen für deinen Blog.
  5. Setze dir selbst eine Deadline und veröffentliche deine Blogartikel schnell. Denn je länger du wartest, umso mehr schleichen sich die Zweifel ein. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass du deinen Blogartikel auch tatsächlich veröffentlichst. Zudem sind viele unserer Blogartikel-Ideen aktueller Natur. Wenn wir zu lange mit ihrer Veröffentlichung warten, sind sie schlicht nicht mehr aktuell und dann macht es keinen Sinn mehr, sie zu veröffentlichen. Dann gilt: schade, Content-Chance verpasst. Bei der Deadline zeigt sich: Einen Blogartikel pro Woche zu veröffentlichen ist ideal, um eine gute Schreibroutine zu entwickeln. Die Deadline zum Veröffentlichen deiner Blogartikel könnte daher sonntags um 23:59 Uhr sein.
  6. Optimiere deine Blogartikel nachträglich und arbeite mit der „Batching“-Methode. Das bedeutet, dass du z. B. gleich 3 Blogartikel auf einmal als Entwurf anlegst oder für 5 Blogartikel auf einmal die Pinterest-Pins erstellst und bei Pinterest einpflegst. Wichtig ist, dass du deine Texte veröffentlichst, bevor die Perfektionsbremse zuschlägt.
  7. Automatisiere so viel wie möglich rund um das Bloggen wie z. B. das Teilen deiner Blogartikel in Social Media. Einmal angelegt, nehmen dir diese automatisierten Abläufe bei jedem Blogartikel Zeit ab – mit der Anzahl deiner veröffentlichten Blogartikel summiert sich das auf eine stattliche Zeitersparnis.

Schnelles Bloggen ist nicht einfach nur eine tolle Zeitersparnis – es ist eine Lebenseinstellung. Es ist freies und authentisches Bloggen. Es ist DIE Möglichkeit, uns der Welt mitzuteilen. So bringen wir unsere Ideen und unser Know-how in die Welt und machen all diese Inhalte für unsere Mitmenschen dauerhaft zugänglich und auffindbar (im Gegensatz dazu, wenn wir unser Wissen nur z. B. nur bei Facebook oder Instagram teilen).

Ich nenne es nicht schnelles Bloggen. Ich nenne es Rapid Blogging ❤️

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