Diese Tools nutze ich mit meinen Teilnehmern in The Content Society: Für unsere Feedback-Runden, für Suchmaschinenoptimierung (SEO), das Teilen unserer Blogartikel in Social Media – und auch für das Management meiner Facebook-Gruppe. Hier also das schlanke Best-Of meiner besten Digital-Tools für Blogger:

1. Google-Tools für Blogger

  • Google Analytics: Wie viele Besucher kommen auf meine Webseite und welche sind die am häufigsten geklickten Seiten und Blogartikel? Wie hoch ist die Absprungrate und die durchschnittliche Verweildauer auf der Seite? Diese (und noch viel mehr) Fragen beantwortet Google Analytics!
  • Google Search Console: Damit sehen wir, welche Suchbegriffe die Leute eingegeben haben als sie sich von Google auf unsere Seite geklickt haben. Zudem sehen wir, wie unsere Webseite suchmaschinentechnisch performt.
  • Google Docs: Dieses Tool macht die digitale Dreifaltigkeit von Google komplett: Damit kannst du Texte schreiben und teilen – und das auch noch kostenlos! Du brauchst dafür nur ein Google-Konto. Google Docs nutzen wir für die Feedback-Schleifen unserer Blogartikel wenn jemand noch keine Webseite hat.

2. Weitere Tools für Blogger

  • Trello: Das super einfache und intuitive Projektmanagement-Tool benutze ich für so ziemlich alles in The Content Society: Ich erstelle damit die Redaktionspläne und z. B. die Schritt-für-Schritt-Anleitung für Salespages. Auch das familieninterne Projektmanagement machen wir mit Trello. Mit der kostenlosen Variante kommt man sehr weit.
  • Canva: Diese Grafik-Design-Plattform hat bei mir mittlerweile Photoshop abgelöst. Mit Canva kann man superschnell schicke Designs z. B. für Instagram, Facebook und natürlich Pinterest erstellen. Canva kann aber noch mehr: Du kannst z. B. ein Portraitfoto von dir mit einem Klick freistellen (total abgefahren, die KI funktioniert da unglaublich gut) und sogar Powerpoint-Präsentationen erstellen. Ich erstelle z. B. alle meine Freebies mit Canva. Mit der kostenlosen Version kommst du schon sehr weit.
  • Die WordPress App fürs Handy: Damit können wir jeden Leerlauf zum Bloggen nutzen z. B. die Wartezeit beim Arzt oder die Fahrt im Bus. Einfach das Handy gezückt, die App gestartet und schon können wir losbloggen. Die App ist besonders gut für das Festhalten von spontanen Ideen geeignet: Ich notiere dann in einem Blogartikel-Entwurf die Headline und erste Stichworte – den Rest mache ich dann zuhause am Laptop. Denn, klar, ein epischer Blogartikel schreibt sich nicht so einfach am Handy. Hier findest du die App für Android und fürs iPhone.
  • Facebook Creator Studio: Wenn schon manuell posten, dann damit! Mit Facebook Creator Studio können wir ganz easy unsere Postings für Facebook und Instagram vorbereiten und planen. Viel praktischer als alles am Handybildschirm zu tippen.
  • Tailwind: Ein super Tool für das Erstellen von Instagram-Postings und Pinterest Pins. Tailwind hat super Erklärvideos und sogar Designvorlagen für Pinterest-Pins.

3. Tools für das Geben von Feedback und für das Management der Facebook-Gruppe

  • Loom: Das nutze ich für Feedback-Videos. Mit Loom kann ich meinen Bildschirm aufnehmen und entscheiden, ob ich dabei auch ein Video von mir einblende oder nicht. So kann ich superschnell Feedback auf Blogartikel und Landingpages geben: Statt meine Verbesserungsvorschläge zusammenzuschreiben, mache ich einfach ein 3-Minuten-Video und fertig!
Feedback auf Blogartikel gebe ich mit Loom: Damit kann ich den Bildschirm teilen und mich selbst auch einblenden. Meine Feedbacks auf die Blogartikel gehen damit super schnell von der Hand. Finde ich ein super Tool (ich habe mittlerweile die kostenpflichtige Version weil ich so viele Loom-Videos mache)!
  • BeLive*: Dieses Tool nutze ich für meine Live-Videos in der Facebook-Gruppe. Ich persönlich finde BeLive für Live-Video-Streams viel intuitiver und besser als den digitalen Platzhirschen Zoom. Die zwei größten Vorteile von BeLive:
    • 1. Du weißt sofort, wann du live in der Gruppe streamst. Wer kennt das nicht von Zoom: „Bin ich schon live?“ Diese Verzögerung gibt es bei BeLive nicht.
    • 2. Die Untertitel. So muss ich für meine Videos nicht extra Präsentationen erstellen und groß etwas vorbereiten. Ich schreibe einfach ein paar Untertitel und fertig ist mein Live-Video! Und ich kann auch ganz easy meinen Screen teilen, andere Leute in mein Video hinzuholen usw. Früher habe ich BeLive genutzt, um Live-Videos zu machen, in denen ich über meine aktuellen Blogartikel gesprochen habe.
BeLive in Aktion: Für das Live-Gehen in Gruppen und für Interviews finde ich BeLive besser als Zoom. Absolut unschlagbar ist bei BeLive die Möglichkeit, Untertitel einblenden zu können.
  • Recurpost: Damit habe ich bis Ende 2020 die wöchentlichen Postings in der Sympatexter Academy automatisiert. Jetzt in The Content Society mache ich jede Woche von Hand ein neues Posting und erstelle dafür sogar ein neues Bild. Denn ich habe festgestellt: wöchentliche Postings mit dem immer gleichen Bild führen zu maximaler Verwirrung und die Leute posten ihre Blogartikel oft bei einem alten Posting.

4. Nützliche WordPress-Plugins für Blogger

  • Öffentliche Vorschau für Beiträge„. Wichtig: Suche nach „Public Post Preview“, sonst findest du dieses Plugin nicht. Grundsätzlich gilt in The Content Society: Am schnellsten geht die ganze Sache mit dem Bloggen und Feedback-Geben, wenn wir die Blogartikel in ihrer „natürlichen Umgebung“ sehen. Also wenn die Webseite steht und wir die Texte sofort in ihrem Ziel-Design eingebettet sehen. Aber: Oft wollen wir ja nicht irgendwelche halbfertigen Blogartikel veröffentlichen. Deshalb ist dieses Plugin so unglaublich cool! Es generiert einen Link für unseren Entwurf, den wir dann einfach mit anderen Leuten teilen können, um uns schnell Feedback einzuholen. Einfach super!

Nachdem du das Plugin installiert und aktiviert hast, hast du beim Bloggen in der rechten Seitenleiste plötzlich eine weitere Funktion: „Öffentliche Vorschau aktivieren“.

Wenn du diese Checkbox anklickst, öffnet sich ein kleines graues Feld mit einem Link. Diesen Link kannst du einfach kopieren und verschicken. Nur die Leute mit diesem Link können dann deinen noch nicht veröffentlichten Blogartikel lesen.

  • Die öffentliche Vorschau für Beiträge funktioniert nur für 48 Stunden. Um diese Zeit zu verlängern, gibt es das Plugin namens Public Post Preview Configurator. Die einzige Möglichkeit, in diesem Plugin etwas zu konfigurieren, besteht in der Angabe, wie viele Stunden lang deine öffentliche Vorschau für Blogartikel zugänglich sein soll. Gebe hier am besten 240 ein (=10 Tage Vorschauzeit). Wichtig: dieses Plugin heißt in in deinem Backend „Konfigurator für Öffentliche Vorschau“.

  • Easy Table of Contents: Mit diesem Plugin kannst du ganz einfach eine schöne Inhaltsangabe in deine Blogartikel einfügen. Besonders nützlich ist eine Inhaltsangabe bei epischen Blogartikeln. Ich persönlich habe das so eingestellt, dass die Inhaltsangabe nur bei Blogartikeln erscheint und sie erst ab 4 Zwischenüberschriften eingeblendet wird. Oben in diesem Blogartikel sieht du dieses Plugin in Aktion.
Konfiguration "Easy Table of Contents"
So habe ich das WordPress-Plugin „Easy of Table of Contents“ bei mir konfiguriert. Beim Klick aufs Bild öffnet sich die größere Version.
  • Der klassische WP-Editor: den brauchen wir für fast alle Blogartikel, denn ich empfehle, normale Blogartikel NICHT mit dem Gutenberg Editor oder einem Pagebuilder zu schreiben! Das frisst nur Zeit und Nerven :-) Keine Sorge, wenn du bei einem Blogartikel doch auf den Gutenberg Editor wechseln willst, kannst du das jederzeit machen. Klicke dazu in der rechten Seitenleiste bei „Editor“ einfach „Zum Block-Editor wechseln“ an.

  • Rank Math SEO oder YOAST SEO: Sehr gute und leicht zu bedienende SEO-Tools. An Yoast gefällt mir, dass der Flesch-Reading-Ease eingebaut ist. Damit kannst du ganz einfach den Lesbarkeitsindex deines Blogartikels berechnen lassen. Rank Math hingegen hat mehr Funktionen, die bei Yoast kostenpflichtig sind (ich nutze aktuell die kostenlose Version von Rank Math SEO).
  • Ein einfaches Plugin zum Zählen der Wörter und Zeichen wie z. B. Word Count. Während des Bloggens ist es super praktisch, sofort zu sehen, wie lang der Blogartikel ist. So kann man besser auf ein Wort-Ziel hinbloggen und die notwendige Anzahl von Zwischenüberschriften abschätzen (ca. 1 Zwischenüberschrift pro 300 Wörter).
  • Blog2Social: Mit diesem Plugin kannst du direkt aus WordPress heraus deine Blogartikel auf Facebook, LinkedIn, Pinterest und sogar Instagram teilen. Ich finde das Plugin super, denn damit erspare ich mir, in jedes der einzelnen Social Networks zu gehen und dort extra Postings für meine Blogartikel anlegen zu müssen. Mit diesem Plugin könnte ich das Posten meiner Blogartikel auf Social Media komplett automatisieren aber ich schreibe die Texte immer gerne noch etwas um, damit sie besser für die jeweilige Plattform passen. Die ersten 30 Tage kannst du das Tool kostenlos testen, danach hast du eine kostenlose Version mit eingeschränkten Funktionen zur Verfügung.

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