Ein ganz normal ungewöhnlicher Tag im Leben des Sympatexters | Sympatexter

Ein ganz normal ungewöhnlicher Tag im Leben des Sympatexters

Manchmal liegt die Besonderheit im Alltäglichen, im Banalen. Wobei „banal“ relativ ist. Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass mein Dienstag, 27. November 2018 so aussehen könnte, ich hätte es für unmöglich gehalten. Was damals undenkbar schien, ist heute meine banale Normalität.

Live-Video für meinen Blog-Crash-Kurs: Tag 2, Aufgabe 2 – dokumentiere deinen Tag

Der Tag startet mit einem Live-Video für den Blog-Crash-Kurs, den ich dieses Jahr zum zweiten Mal gebe. In dieser 5-Tage-Challenge begleite ich die Teilnehmer dabei, ihren oft ersten Blogartikel zu verfassen – oder ihr Blog wiederzubeleben. Die Aufgabe in dieser Runde lautet: schreibe über deinen Dienstag, 27. November 2018 – ganz egal wie spektakulär oder banal er auch sein mag. Meine besondere Herausforderung bei dieser Challenge ist: ich bin heiser und kann kaum sprechen! Daher habe ich das Video vom Montag mit unter 15 Minuten auch extra kurz gehalten. Im ersten Durchlauf (August 2018) war das Montagsvideo noch über 40 Minuten lang! Da ich dienstags um 08:45 Uhr mit meiner Vorlesung starte, musste ich das Video auf 07:00 Uhr timen. Aber hey, trotz dieser frühen Uhrzeit hatte ich Live-Zuschauer 😀 Nach dem Live-Video habe ich noch schnell Fragen beantwortet, meinen Rucksack gepackt und bin und zur Hochschule gedüst.

Um diese Uhrzeit waren schon 2/3 Kindern wach und haben im Flur Radau gemacht.

Morgens um 07:00 Uhr ein Facebook-Live – zuhause – mit drei Kindern. Willkommen beim Glücksspiel der Familie Peters.

Die Vorlesung „Werbetext und Konzeption“ heute mit „Gastdözent“ Dennis Özer.

Was für ein grandioses Timing: genau in der Woche, in der ich erkältet und heiser bin, ist Dennis mein Gastdozent – oder besser: Gastdözent! Denn das Wortspiel mit dem Ö bzw. mit seinem ganzen Nachnamen „Özer“ ist für uns mittlerweile ein über 10 Jahre alter Running Gag. Und so ist er jetzt als Mr. Auslözer, Voluminözer, Pompözer, Intravenözer, Seriözer im Internet unterwegs. Und gerade heute ist Dennis der Mr. Erlözer für mich. Denn zum Glück übernimmt er diese Woche in meinen Vorlesungen das Reden für mich! Dennis und ich kennen uns von der Werbeagentur Sommer+Sommer, dort waren wir 2006/2007 Kollegen. Er war Designer, ich Texterin – wir waren beide Berufsanfänger. Und jetzt ist Dennis – wie ich – im 10. Jahr selbständig und schon zum drittem Mal mein Gastdozent an der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung. Diesmal hat er viel über das Thema Akquise und Konzeptentwicklung gesprochen. Und als Aufgabe hat er seinen Evergreen mitgebracht: die Claim-Entwicklung für seine Heimatstadt Crailsheim, für die er auch arbeitet. Im Gegenzug durfte er dann auch etwas lernen: was ist Blackout Poetry? Es war mal wieder sehr unterhaltsam 😀 Und obwohl ich Dennis‘ Akquisestory schon kenne, ist sie doch jedes Mal aufs Neue cool anzuhören.

Dennis Özer an der HfK

Dennis erklärt AIDA bzw. AIDCAS. Wir finden: AIDA klingt besser, dabei bleiben wir.

Telefonieren und Zoomen: manche nennen es Arbeit.

Nach der Hochschule habe ich noch schnell einen dreistündigen Abstecher zu einem meiner festen freien Kunden gemacht. Dort kümmere ich mich um die kompletten Webtexte und schreibe alles was digital ist: E-Mails, Google Ads, Webseitentexte, Landingpages, Blogartikel – das volle Digitalprogramm! Danach ging’s dann nach Hause. Und was sich nach Feierabend anhört, ist nur der Auftakt zum letzten Arbeitsdrittel: es stehen noch drei Gespräche an (remember: ich habe keine Stimme). Das letzte Gespräch ist ein Zoom-Talk mit Ingrid, immerhin kann ich da gut gestikulieren 😀 Ingrid kenne ich aus dem SOMBA-Coaching und wir haben uns Ende September in Zürich bei Sigrun Live auch persönlich kennengelernt. Wir haben so einige Gemeinsamkeiten: Sie wohnt derzeit in Hamburg, kommt aber auch aus dem Schwäbischen und auch sie hat ihre Kids windelfrei aufgezogen. Das ist auch das Thema ihrer Selbständigkeit. Und jetzt gebe ich ihr im Rahmen meines Text-Erfolgs-Kurses noch Text-Support.

Nach den Calls hatte ich gefühlt NULL Stimme mehr. Ich musste dringend inhalieren. Und E-Mails beantworten. In Zeiten wie diesen ist das für mich kein Entweder-Oder, sondern ein Mache-ich-halt-alles-gleichzeitig.

Wenn wir schon beide die Aufgabe haben, unseren Dienstag zu dokumentieren, dann verbinden wir das doch 🙂

Inhalieren und nebenbei E-Mails beantworten like a Pro.

Ein ganz normaler Dienstag, halt.

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