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Viele Wege führen zum Freebie. Ich setze meine Freebies mit den drei Tools WordPress (selbstgehostet), Leadpages und ActiveCampaign um. Das ist für mich die geniale Freebie-Dreifaltigkeit, um sie schnell und einfach auszuliefern. Ich weiß, dass ein Freebie zu erstellen, am Anfang überwältigend sein kann. Deshalb zeige ich dir hier meine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie ich meine Freebies online bringe. Aber davor noch kurz:

Warum Leadpages? Warum brauche ich ein Tool, mit dem ich Landingpages erstellen kann – reicht mir WordPress nicht? Das werde ich immer wieder gefragt. Schließlich ist Leadpages ein Tool, das Geld kostet. Ja, ich könnte meine Freebies auch ohne Leadpages erstellen – und das habe ich am Anfang auch gemacht.

3 Gründe, warum Leadpages in meinem Onlinebusiness unersetzlich ist

  1. Weil es so super schnell geht und zugleich schick aussieht: Eine Landingpage habe ich oft in unter 2 Stunden zusammengeklickt: Struktur, Text, Bilder, Buttons – fertig! Ich muss mir keine Gedanken über das Design, abgeschnittene Bilder oder falsche Schriftarten machen, da sieht gleich alles gut aus. Ich empfehle Leadpages meinen Kunden, die z. B. einen Webdesigner für ihre Webseite haben, aber bei ihren Landingpages nicht auf den Webdesigner warten wollen. Bei Landingpages müssen wir sofort eingreifen und ggf. schnell optimieren können. Wenn wir da jedesmal auf einen Webdesigner warten würden…
  2. Der Leadmeter zeigt dir sofort, was du verbessern kannst. Zum Beispiel weist er dich darauf hin, wenn der Farbkontrast deines Buttons nicht stark genug ist oder eine Headline zu lang ist.
    Volle Punktzahl – das sieht gut aus! Der Leadmeter sagt zwar nichts über die inhaltliche Qualität deiner Landingpage aus, gibt aber gute Hinweise bei häufig gemachten Landingpage-Fehlern wie z. B. zu langen Headlines und CTA-Texten und zu geringem Farbkontrast bei CTA-Buttons.

     

    Der Leadmeter sagt dir sofort, was auf deiner Landingpage noch nicht optimal ist und gibt dir Tipps, wie du deine Seite verbessern kannst. Hier z. B. habe ich den Text des Call-to-Actions-Buttons grau gemacht. Grau auf Grün kann man schlecht lesen – darauf weist mich der Leadmeter sofort hin.
  3. Du siehst auf einen Blick, wie gut deine Landingpages konvertieren. Dabei wird die Zahl der Conversions durch die Zahl der Unique Visitors geteilt. Sobald diese Zahl unter 40 % sinkt, weißt du sofort, dass du gegensteuern musst. Nur mit einer WordPress-Landingpage könnte ich diese Zahlen zwar auch irgendwie herausfinden, das wäre für mich aber ein größerer Aufwand.

Für diese Anleitung, wie du dein Freebie online bringst, gehe ich davon aus, dass du…

  1. eine selbstgehostete WordPress-Webseite betreibst
  2. schon Accounts bei Leadpages und ActiveCampaign erstellt hast
  3. ein Werbekonto bei Facebook hast und das Facebook Pixel bereits erstellt hast
  4. ein einfaches Freebie umsetzen und online bringen willst wie z. B. ein PDF

So erstellst du dein Freebie Schritt für Schritt:

Freebie erstellen: Schreibe und gestalte dein Freebie

  1. Erstelle dein Freebie (z. B. in Canva) und lade es z. B. auf deiner Webseite oder bei Dropbox hoch. Meine Freebies sind bisher alles PDFs, die ich auf meiner eigenen Webseite hoste. Dazu lade ich sie einfach bei WordPress in meine Mediathek hoch. Das tatsächliche Freebie an sich zu erstellen, die Inhalte zu entwickeln und es ansprechend zu gestalten, ist eine Wissenschaft für sich – und es ist nur der allererste Schritt! Denn wenn das Freebie-PDF erst mal fertig ist, stellt sich die Frage: Wie bringe ich das Freebie online? Deshalb geht es jetzt an die technische Umsetzung! :-)
     

    Freebie online bringen: Deine To-Dos in ActiveCampaign

  2. Gehe in ActiveCampaign in der linken Seitenleiste auf „Lists“ und dann rechts oben auf „Add a list“. Erstelle eine Liste für dein Freebie. Benenne diese Liste wie dein Freebie.
    Gehe bei ActiveCampaign in der linken Seitenleiste auf „Lists“ und dann rechts oben auf „Add a list“. Gebe deiner Liste einen Namen.

    Nachdem du „Add a List“ geklick hast, erscheint ein Popup. Gebe hier einfach die Infos ein wie auf dem Screenshot :-)
  3. Erstelle ein Formular für dein Freebie. 
    Gehe in ActiveCampaign in der linken Seitenleiste auf „Site“ (1) und dann auf „Forms“ (2). Klicke rechts oben auf „Create a form“ (3) und erstelle ein Formular für dein Freebie.

    Du musst dieses Formular weder gestalten noch betexten – gebe ihm einfach nur einen eindeutigen Namen (benenne es z. B. nach deinem Freebie)! Gehe auf „Options“ (1) und dann auf „Form Action“ und wähle bei „Subscribe to a list“ (2) deine Freebie-Liste aus.
  4. Bearbeite die „Form Action“.
    Klicke jetzt bei „Form Action“ rechts neben der ausgewählten Liste auf das Zahnrad.

     

    Es öffnet sich ein Popup mit dem Namen „Edit Form Action“. Stelle „Opt-in Confirmation“ auf on (= grün). Das bedeutet, dass du den Double-Optin eingeschaltet hast. Das ist eine wichtige DSGVO-Vorgabe. Wähle bei „Confirmation Action“ die Option „Redirect to URL“ aus und kopiere dort die URL deiner 2. Dankeseite hinein. Die 2. Dankeseite war hier noch nicht auf meine Webseite umgezogen.
  5. Erstelle eine Automation. Wähle als Trigger bei „Contact subscribes to list“ den Namen deiner Freebie-Liste aus. Wähle bei „Runs“ die Option „Once“ aus. Klicke dann auf das Plus-Zeichen und wähle als Action „Send an email“ aus. Schreibe in dieser E-Mail etwas nettes und bedanke dich bei deinen neuen Abonnenten für das Vertrauen, das sie dir entgegenbringen. Füge den Link zu deinem Freebie in diese Mail ein. Das ist also entweder der Link zu dem PDF, das du vorher in deine WordPress-Mediathek hochgeladen hast, ein Dropbox-Link oder der Link zu deinem nicht gelisteten YouTube Video. Wenn es bei dieser einen Mail bleibt, klicke wieder auf das Pluszeichen und wähle unter „Contacts“ „Add a tag“ aus. Gebe diesem Tag den Namen deines Freebies. Wähle ebenfalls unter „Contacts“ „Subscribe“ aus und wähle dort deine generelle Newsletter-Liste. Wähle dann unter „Conditions and Workflow“ die Aktion namens „End this Automation“ aus.
    Tadaaa: Ich gratuliere dir zu deiner vielleicht ersten Automation :-)

    So kann eine ganz einfache Automation aussehen: Jemand meldet sich für dein Freebie an und bekommt gleich eine automatische Mail zugeschickt (grau) und einen sogenannten „Tag“ spezifisch zu diesem Freebie zugewiesen (blau). Danach wird er automatisch meiner Newsletter-Liste zugewiesen (türkis) und die Automation ist beendet (rot). Der Kontakt bleibt weiterhin in meiner Liste „Jahresrückblog 2020“ weil ich dieser Liste vorerst noch ein paar Extra-Mails schicken werde und ich das mit Listen einfacher in der Handhabung finde als mit Tags.
  6. Bearbeite die Optin-Mail. Die Optin-Mail ist die Mail, die jemand bekommt, wenn er sich irgendwo angemeldet hat und zuerst noch seine E-Mail-Adresse bestätigen muss.
    Du bist immer noch in dem Popup „Edit Form Action“ von ActiveCampaign. Gehe bei „Opt-in Email“ auf „Edit“ und bearbeite deine Optin-Mail.
    Wichtig ist, dass der Bestätigungs-Button in dieser Mail sehr auffällig ist (1)! Klicke dann auf das Zahnrad (2), um z. B. den Betreff deiner Optin-Mail zu bearbeiten.
    Den Betreff dieser Mail änderst du, indem du in der Mail-Ansicht rechts oben auf das Zahnrad klickst (Bild vorher) und dann in dem Popup, das erscheint, bei „Subject“ einen kurzen und knackigen Betreff eingibst.

    Wenn du mit dieser Mail fertig bist, klicke unten rechts auf den blauen Button „Close“ und dann rechts oben auf den grünen Button mit dem Text „Done“.

  7. OPTIONAL: Wenn du deine neuen Abonnenten besonders schön willkommen heißen willst, kannst du auch eine Willkommenssequenz einrichten. Dann fügst du, bevor du deine neuen Abonnenten in deine generelle Newsletter-Liste verschiebst und die Automation beendest, einfach mit dem Pluszeichen weitere E-Mails ein. Ich empfehle ca. 4 Mails mit einem Abstand von jeweils 1-2 Tagen. Dafür gehst du beim Pluszeichen auf „Conditions and Workflow“ und wählst dann ganz oben „Wait“ aus. Hier kannst du die Anzahl der Stunden bzw. Tage angeben, die bis zu deiner nächsten automatisch verschickten Mail verstreichen soll. In den Mails deiner Willkommenssequenz kannst du etwas über dich schreiben, dich vorstellen, deine besten Blogartikel präsentieren und dein Freebie nochmal mitschicken.
     

    Freebie online bringen: Deine To-Dos bei Leadpages

  8. Verbinde Leadpages mit ActiveCampaign. Gehe dafür in ActiveCampaign in der linken Seitenleiste auf das Zahnrad und dann auf „Developer“.
    Du landest dann bei „Developer Setting“ und „API Access“. Dort siehst du eine URL und eine lange Zahlen- und Buchstabenkombination.Gehe zu Leadpages und klicke in der linken Seitenleiste auf Integrations und wähle dann „ActiveCampaign“ aus.

    Wähle bei Leadpages unter „Integrations“ ActiveCampaign aus.

    Wähle dann rechts oben „Connect new Account“ aus.

    Gebe dann bei „API URL“ die URL von ActiveCampaign ein (einfach durch copy&paste einfügen). Gebe bei API Key die Key von ActiveCampaign ein. Benenne dann noch deinen Account.

    Gebe hier die Infos ein, die du aus deinem ActiveCampaign-Account herauskopierst.
  9. Erstelle in Leadpages die Landingpage für dein Freebie und die 1. und 2. Dankeseite. Achte darauf, dass deine Landingpage ansprechend ist und auch mobil gut aussieht.
  10. Gehe auf deiner Landingpage auf deinen Call-to-Action-Button und wähle „Edit Popup“ und dann „Edit Integrations“ aus. Gebe bei „Integrations“ deinem Leadpages-Formular einen Namen und wähle dann bei „Choose where you want form data to go.“ deine Form aus, die du vorhin bei ActiveCampaign erstellt hast.
    Jeder Button bei Leadpages kommt mit der Funktion „Edit Pop-Up“. Man beachte: Die volle Punktzahl beim Leadmeter ganz oben. Darauf achte ich immer sehr stark.
    Nachdem du auf „Edit Popup“ geklickt hast, erscheint „Edit Integrations“. Klick da einfach drauf.
    Benenne deine Form und wähle bei „Choose where you want form data to go“ die Form aus, die du vorhin bei ActiveCampaign erstellt hast.

    Wähle bei „Fields“ anschließend aus, welche Informationen du von deinen zukünftigen Abonnenten abfragen willst. Die E-Mail-Adresse ist natürlich zwingend. Ich empfehle dir, dass du noch den Vornamen abfragst und dass diese Angabe optional sein kann. Mehr Infos würde ich persönlich nicht abfragen, da auch die Erfahrung zeigt, dass sich dann viel weniger Leute dein Freebie herunterladen. Klicke als nächstes auf „Next – Actions“.
  11. Gehe dann auf den Reiter „Actions“ und wähle bei „Send the visitor to“ die Einstellung „External URL“ aus. Gebe dort dann die URL der 1. Dankeseite an. Klicke dann auf „Save & Close“. Solange ich meine Landingpage und die 1. sowie 2. Dankeseite nicht auf meine eigene Webseite umgezogen habe, kopiere ich hier die Leadpages-Adresse meiner 1. Dankseite hinein. Dafür musst die 1. Dankeseite vor deiner Landingpage veröffentlichen :-)
  12. Ergänze weitere wichtige Informationen deiner Landingpage. Gehe dafür in der linken Seitenleiste auf „Settings“. Du landest dann bei „Page Settings“, klicke dann auf „SEO“. Bei „SEO Preview“ (1) siehst du die Vorschau deiner Texte, wenn du bei „SEO Page Title“ (2) und „SEO Page Description“ (3) etwas eingibst. Gebe bei „SEO Page Keywords“ noch die wichtigsten Schlagworte ein. Klicke auf „Save“ und dann auf den 2. Reiter namens „Social“.

    Im 2. Reiter namens „Social“ stellst du ein, wie das Posting aussieht, wenn z. B. jemand deine Landingpage bei Facebook teilt. Das wichtigste ist hierfür das Vorschaubild. Erstelle dafür ein Bild in der Größe 1200 x 630 Pixel und lade es bei „Social Preview“ (1) hoch, indem du auf „Choose Image“ gehst. Ich habe auf diesem Vorschaubild immer den Namen des Freebies bzw. der Challenge und dann z. B. noch ein Foto. Die Social URL (2) gebe ich erst ein, nachdem die Leadpages auf meine Webseite umgezogen habe (siehe Nr. 15 und 16). Das kannst du hier also zunächst mal auslassen. Gib dann noch eine „Social Page Title“ (3) und eine „Social Page Description“ (4) ein. All das ergibt dann deine „Social Preview“ (1). Wenn du das alles eingegeben hast, klicke auf „Save“ und dann auf den 3. Reiter „Analytics“.

    Im Analytics-Reiter musst du dann nur noch zwei Infos reinkopieren: Deine Google Analytics Tracking ID (1) und den Code für dein Facebook-Pixel. Den kopierst du bei „Head Section Tracking Code“ (2) hinein. Mache das für alle drei Seiten: Für deine Landingpage und auch für die 1. und 2. Dankeseite!

    Gebe bei „Google Analytics Tracking ID“ deine Google ID ein. Und kopiere bei „Head Section Tracking Code“ deinen Facebook Pixel Code hinein.
  13. Eine der wichtigsten Informationen für deine Landingpages: Dein Facebook Pixel Code. So findest du deinen Facebook Pixel Code (vorausgesetzt, du hast ihn schon generiert). Facebook packt den Facebook Pixel Code in regelmäßigen Abständen irgendwo anders hin. Das hier ist der Stand vom 12. November 2020 ;-)
    Gehe in dein Facebook Werbekonto und dort auf „Events Manager“.
    Dann kommst du in diese Übersicht. Klicke dann auf „Ereignisse hinzufügen“.
    Klicke dann auf „Von einer neuen Website“.
    Wähle dann „Pixel-Code manuell zur Website hinzufügen“.

    Klicke dann bei „Basiscode kopieren“ auf den grünen Button „Code kopieren“. Diesen Code fügst du dann bei Leadpages in das Feld „Settings“ –> „Analytics“ –> „Head Section Tracking Code“ ein. Denk daran, das nicht nur auf deiner Landingpage zu machen, sondern auch auf den beiden Dankeseiten!
  14. Veröffentliche alle 3 Seiten direkt bei Leadpages. Wähle dafür jeweils irgendeine URL. Die genaue Adresse ist im Moment nicht so wichtig, die wirst du später noch ändern :-)
    Unsere aktuellen Freebies und die entsprechenden Landingpages. Wir benennen sie immer mit dem Freebienamen + Datum des Tages, an dem wir die Landingpage erstellt haben.
    Um deine Leadpage zu veröffentlichen, klicke in der Beabeitungsansicht rechts oben auf Publish. Dann öffnet sich ein Popup.
    Gebe in diesem Popuo bei „Slug“ z. B. den Namen deines Freebies ein. Wenn das eine Dankeseite ist, sollte hier z. B. zusätzlich „Dankeseite 1“ rein.

    Gut zu wissen: Die 1. Dankeseite ist die, bei der du dem User sagst, dass er gerade eine Mail von dir bekommen hat. Sobald er diese Mail öffnet und den Bestätigungs-Link klickt, bekommt er sofort die 2. Dankeseite zu sehen. Gleichzeitig geht die automatische Mail mit dem Link zum Freebie an ihn raus. Wichtig: Du solltest dein Freebie NICHT auf dieser 2. Dankseite zum Download anbieten. Denn: Wir wollen unsere neuen Abonnenten gleich daran gewöhnen, dass sie unsere Mails aus dem Werbe-Ordner fischen und öffnen :-)

    Damit ist deine Arbeit bei Leadpages vorerst abgeschlossen :-)

    Freebie online bringen: Deine To-Dos bei WordPress

    Der Umzug deiner Landingpage auf deine eigene Domain ist optional – aber ich empfehle das sehr, denn es macht in der Wahrnehmung der Menschen schon einen Unterschied, ob in der Adresszeile oben deine eigene Webseite erscheint oder irgendwas mit Leadpages. Es wirkt professioneller – aber wenn du noch ganz am Anfang stehst, kannst du diesen Schritt evtl. überspringen.

  15. Installiere das Leadpages-Plugin für WordPress. Hier findest du die Anleitung dafür. Sobald du das Plugin aktiviert und dich in WordPress mit deinen Zugangsdaten bei Leadpages eingeloggt hast, ist Leadpages mit deinem WordPress verbunden. Das Leadpages-Plugin erscheint nun in deiner linken Seitenleiste bei WordPress.
  16. Ziehe deine Landingpage sowie deine 1. und 2. Dankeseite auf deine eigene Webseite um. So dass wenn jemand auf deine Landingpage klickt, oben in der Adressezeile die URL deiner Webseite erscheint.
    Gehe dafür in WordPress in der linken Seitenleiste auf „Leadpages“ und klicke oben auf „Add new“.


    Wähle bei „Select a Leadpage“ die Landingpage für dein Freebie aus (1). Wähle bei „Select a Display Type“ die Option „Landing Page“ aus (2). Gebe bei „Set a Custom Slug“ (3) an, unter welcher Unterseite deine Landingpage zu finden sein soll. Meine Domain lautet www.sympatexter.com, ich gebe dann bei „Set a Custom Slug“ z. B. 7-fuer-21 ein, denn so heißt eines meiner Freebies („7 für ’21„). Bei „Set Page Cache“ (4) wähle ich die 2. Option aus: „No, re-fetch on each visit“. Klicke auf Publish. Gratuliere, du hast deine Landigpage auf deiner Domain veröffentlicht! Wiederhole das Ganze für deine 1. und 2. Dankeseite.
    Wichtig: Benenne deine Landingpage und die 1. und 2. Dankeseite eindeutig, z. B. mit „www.deineURL/NameFreebie-dankeseite-1“ und „www.deineURL/NameFreebie-dankeseite-2“. Das ist wichtig für später wenn du z. B. bei Facebook Retargeting-Ads schalten willst.

    Zu guter Freebie-Letzt: Testen, testen, testen!

  17. Probiere mehrfach, ob die Anmeldung klappt und ob die Optin-Mail ankommt. Überprüfe, ob du in der richtigen Liste landest und ob die Automation funktioniert. Wird dein Vorname sauber übernommen? Stimmen die Betreffzeilen der E-Mails? Findest du noch irgendwo einen Schreibfehler? Erscheinen die Dankeseiten in der richtigen Reihenfolge? Wichtig: Für deine Tests, musst du die Mail-Adresse, die du fürs Testen nutzt, jedesmal in ActiveCampaign wieder löschen! Wir machen teilweise über 10 Testrunden, bis alles sitzt. Unser Rekord liegt bei 15 Runden :-D
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    Freebie-Troubleshooting: Die häufigsten technsichen Probleme rund ums Freebie

    Aus Erfahrung kann ich sagen: Die meisten Fehler rund ums Freebie passieren beim Schritt E-Mail-Integration. Also: Augen auf bei ActiveCampaign ;-)

    Die Optin-Mail kommt nicht? Das kann leider manchmal etwas dauern. Es ist in den meisten Fällen kein Fehler von dir!
    Falscher Betreff der automatischen Mail mit dem Freebie? Siehe Schritt 6, bei Optin-Email auf „Edit“ klicken und bearbeiten.
    Es erfolgt kein Double Optin-In? Siehe Schritt 6 – „Optin Confirmation“ auf on setzen.
    Deine Abonnenten beschweren sich, dass das Freebie nicht angekommen sei? Es passiert leider manchmal, dass die automatische Mail später rausgeht oder im Spam landet. Für solche Fälle habe ich den Link zu meinem Freebie-PDF jederzeit griffbereit, um es den Leuten schnell und unkompliziert zuzuschicken. Wenn ich dann bei ActiveCampaign nachschaue, ob die Mail rausgegangen ist, sehe ich, dass das fast immer der Fall war.
    Deine Abonnenten können das Freebie nicht herunterladen? Als ich im Dezember 2019 mein Freebie „10 für ’20“ erstellt habe, hatte ich einen Umlaut in dem Link zum Freebie-PDF. Es hat sich herausgestellt, dass nicht jeder Browser damit umgehen konnte… Ich habe die Link-Adresse geändert und damit war das Problem gelöst. Wenn du die Link-Adresse änderst: Denke daran, die neue Adresse auch in deine automatische Mail einzufügen!
    Es erscheint zuerst die 2. Dankeseite und dann erst die 1. Dankeseite? Grundsätzlich gilt: Die 1. Dankeseite stellen wir bei Leadpages ein, die 2. Dankeseite bei Activecampaign. Schau also kurz bei Leadpages (Schritt 11) und ActiveCampaign (Schritt 6) nach und tausche die beiden Links einfach aus.

    Wichtig: Achte darauf, dass das Conversion Event in Facebook richtig eingestellt ist, dass also die 2. Dankeseite als Conversion Event angegeben ist!

Du willst das alles live in Aktion sehen?

Du willst den Freebie-Weg von der Landingpage bis zum PDF in deinem Postfach am „lebenden Objekt“ sehen? Inklusive Optin-Mail, 1. und 2. Dankeseite und 4-teiliger Willkommenssequenz? Dann melde dich hier für mein Freebie „7 für ’21“ an. In diesem PDF habe ich dir die 7 besten Blogartikel für den Dezember und Januar zusammengestellt :-) Tipp: Screenshotte dir die 1. und 2. Dankeseite und lass dich davon bei der Umsetzung deines nächsten Freebies inspirieren!

Klick dich in mein Freebie und schau dir den Prozess von der Landingpage über die 1. und 2. Dankeseite bis hin zur Willkommenssequenz an!

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