Geld verdienen mit dem Bloggen – die meisten denken da gleich an bezahlte Kooperationen und Werbeaufträge, an Influencer und Sponsored Content. Aber es gibt so viele andere Möglichkeiten, mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Ich selbst kann auch vom Bloggen leben, allerdings nicht auf die klassische Art: Ich werde nicht für das Schreiben der einzelnen Blogartikel bezahlt, sondern generiere meine Kunden und Kursverkäufe durch das regelmäßige Bloggen.

Es gibt 3 grundlegende Strategien, mit dem Bloggen Geld zu verdienen: Du kannst aktivpassiv und indirekt mit dem Bloggen Geld verdienen.

Aktiv Geld verdienen mit dem Bloggen

Sobald deine Kunden durch deinen Content auf dich aufmerksam werden und deine Dienstleistung buchen, heißt es: Gratuliere, du verdienst aktiv mit deinem Blog Geld!

Eine Erfolgsmeldung aus der Sympatexter Academy: Renate hat durch ihre Blogartikel zahlreiche Channelings verkauft – und später auch ihr Buch!

„Aktiv“ bezeichnet in diesem Zusammenhang deine Arbeit: In einem Coaching oder einer 1:1-Beratung wirst du aktiv tätig. Du verkaufst also meistens in einem 1:1-Setting deine Arbeitszeit. Das aktive Einkommen ist beim Bloggen die wohl schnellste und am Anfang lukrativste Möglichkeit, Geld zu verdienen.

So kannst du aktiv mit deinem Blog Geld verdienen:

  • Unter deinem epischen und großartigen Expertenartikel verlinkst du das Angebot zu deiner 1:1-Beratung zu genau dem Thema deines Expertenartikels. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dieses Angebot in den nächsten Wochen und Monaten gebucht.
  • Jemand schickt dir eine Anfrage für dein Coaching-Paket, nachdem sie sich stundenlang durch deinen Blog geschmökert hat. Durch das Lesen deiner persönlichen Artikel hat sie das Gefühl, dass es perfekt passt.
  • Dein thematisch passender Blogartikel gibt einem Interessenten, der vor Monaten deinen Blog gefunden und dein Freebie heruntergeladen hat, den letzten Anstoß und er bucht dein Gruppenprogramm.
  • Durch deine Beiträge auf Facebook wird jemand an dein Angebot erinnert und bucht deinen Selbstlerner-Kurs.

Achte darauf, dass du ein Angebot auf deiner Webseite hast, das deine Leser tatsächlich auch buchen können. Das kann ein ganz einfaches Angebot sein wie z. B. bei mir meine Ideen-Infusion: 60 Minuten Ideen-Sparring und Textcoaching rund um deinen Claim, deinen Newsletter, deinen Blog und deine Webseitentexte. Baue dieses Angebot entweder direkt in den Blogartikel ein oder setze es darunter.

Eine weitere Möglichkeit, mit deinem Blog aktiv Geld zu verdienen, ist das Schreiben von gesponserten Beiträgen.

Passives Einkommen mit deinem Blog

Passives Einkommen bedeutet nicht etwa, dass man nichts/wenig dafür tun muss, sondern dass man einmal Zeit in etwas investiert und sich dieses Projekt dann immer wieder auszahlt. Das beste Beispiel dafür im Bereich Bloggen sind Affiliate-Einnahmen und Tantiemen der VG Wort, sowas wie die GEMA für Texte. Gerade die VG Wort ist immer noch ein echter Geheimtipp unter Bloggern. Hier bekommst du, sofern du die Bedingungen erfüllst (wie z. B. die Mindestlänge von 1.800 Zeichen und Mindestzugriffe von 1.500 pro Blogartikel/Jahr) für das Jahr 2020 40 Euro pro Blogartikel. Das summiert sich schon bei 25 Blogartikeln auf 1.000 Euro! In The Content Society planen wir, 52 Blogartikel in einem Jahr zu schreiben, jede Woche einen. Erreicht jeder dieser Blogartikel die nötigen Zugriffszahlen, sind das 2.080 € passives Einkommen. Pro Jahr.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit deinem Blog passiv Geld zu verdienen:

  • Affiliate-Einnahmen
  • Werbeeinblendungen
  • Buchverkäufe
  • Buchungen deines Onlinekurses (Selbstlernerkurs)
  • Tantiemen der VG Wort

Stelle sicher, dass dein Angebot von jedem Blogartikel aus gut zu finden ist. Dein Angebot (z. B. Kursbestellung oder Buchkauf) darf nur einen Klick entfernt sein.

Im Vergleich zum aktiven Geldverdienen verkaufst du hier nicht deine Dienstleistung, sondern profitierst monate- und jahrelang von Content, den du einmal geschrieben hast. Wenn du diesen Content hin und wieder überarbeitest und relevant und „frisch“ hältst und dafür sorgst, dass er gut gefunden wird, kannst du davon sehr lange Einkommen generieren. Das passive Einkommen ist ein sehr strategisch angelegter Einkommensstrom, der sich „on the long run“ massiv auszahlen kann.

Indirekt Geld verdienen mit deinem Blog

Sobald du mit deinem Blog und deinem Thema sichtbar wirst, wirst du sehr wahrscheinlich eingeladen, Speaker bei einer Konferenz oder Gast in einen Podcast zu sein. Das ist bei mir selbst ca. 1 mal im Monat der Fall: zuletzt am 23. Dezember 2020 als ich eine Masterclass zum Thema „Jahresrückblick bloggen“ im Onlinekurs SOMBA meines Onlinebusiness-Coaches Sigrun* gehalten habe. In den allermeisten Fällen sind diese Auftritte nicht bezahlt – und dennoch zahlen sie sich extrem gut aus. Denn: Sobald einer der Zuschauer/Zuhörer bei diesen Auftritten auf dich aufmerksam wird, auf deine Webseite geht und – katsching – dich bucht oder z. B. deinen Onlinekurs kauft, hast du indirekt Geld mit deinem Blog verdient.

Indirektes Einkommen kann aktiv oder passiv sein. Das Hauptmerkmal von indirektem Einkommen ist, dass es teilweise über mehrere Ecken geht, bis jemand auf dich aufmerksam wird. Die Person wird nicht direkt auf dich aufmerksam, indem sie dich z. B. bei Google oder auf Facebook findet, sondern sie findet dich über eine Person, die diese Verbindung zwischen euch beiden mit ihrer eigenen Reichweite herstellt.

Welche Strategie ist die beste, um mit deinem Blog Geld zu verdienen?

Jede. Es ist kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-Als-Auch. Ich empfehle dir, alle 3 Strategien zu verfolgen. Damit hast du gleich 3 Einkommensströme aus deinem Blog und kannst, sofern du regelmäßig relevanten Content veröffentlichst, relativ schnell (in ca. 6 bis 12 Monaten) ein stabiles Einkommen aus deinem Blog heraus erzeugen.

*passend zum Thema ist das ein Affiliate-Link ;-)