In 2021 ist so viel aufregendes passiert, dass ich gar nicht hinterherkomme, alles aufzulisten. Zum Glück schreibe ich meine Monatsrückblicke, denke ich mir dann! Wie gut, dass ich all die besonderen Momente, diese außergewöhnliche Zeit sowieso schon festhalte: jeden Monat in kleinen Häppchen. Und jetzt gilt es also, dieses Jahr in einem einzigen Blogartikel zusammenzufassen. In meinem Jahresrückblick 2021. Was für eine Aufgabe für so ein prall gefülltes Jahr!

2021 war ein gutes, schönes und erfolgreiches Jahr für mich. Ein Jahr wie auf der Abfahrt einer Achterbahn, mit ganz vielen Schmetterlingen im Bauch: Das letzte Jahr bin ich die Achterbahn langsam hochgefahren, immer mit diesem höchsten Punkt vor Augen. Gefühlt habe ich diesen Scheitelpunkt letztes Jahr um die gleiche Zeit erreicht: Im Übergang vom Dezember zum Januar. Und jetzt in 2021: WOOOSHHHH! Die Achterbahn meines Lebens hat so richtig Fahrt aufgenommen und ich bin mindestens 5 Loopings gefahren 😄 Ich habe so vieles erlebt und geschafft, für das ich dieses Jahr glücklich sein darf. Count your Blessings: Ich bin gesund, meiner Familie geht es gut, meine Eltern bekochen mich immer noch oft mit meinem Lieblingsessen (und hey, ich bin schon fast 42), ich habe viel Energie, Liebe und Lachen in meinem Leben. Alles andere ist dann schon fast Nebensache.

Apropos Lachen: Ich fühle mich manchmal wie in einem Film, in dem rein zufällig ich die Hauptrolle spiele. Jeden Tag eine neue Wendung, ein neuer Cliffhanger, ein neues Projekt. Schlagfertige Wortspiele zum Frühstück und Pointen-Hagel zum Abendessen. In 2021 war das noch intensiver als in den Jahren davor. Vielleicht, weil wir mehr zuhause sind. Wir hatten mal eine Nachbarin, die uns gesagt hat: Uns in unserem Leben und Miteinander zu beobachten, ist wie eine Sitcom – es wird nie langweilig und alle paar Sekunden ein Lacher!

Und ja, ich glaube, sie hatte recht 😄


Was habe ich mir für 2021 vorgenommen und wie ist es gelaufen?

  • Start von The Content Society: Zum ersten Mal biete ich ein 12-Monats-Programm an. Der längste Sympatexter-Kurs, ever! Und auch der beste :-) The Content Society ist tatsächlich mein bester Blogkurs bisher, was man auch daran sieht, dass er der bisher erste und einzige Kurs ist, der einen Jahreswechsel überlebt ;-)
  • Teamaufbau, die zweite: Wir machen den nächsten Versuch, unser Team aufzubauen. Gesagt, getan! Im Team Sympatexter sind jetzt 6 Frauen – Tendenz steigend 😎
  • Dachausbau: Jetzt müssen wir aber wirklich anfangen, das Dach auszubauen und komplett neu aufzusetzen :-D Tjaaaa… das war unser Ziel mit Betonung auf WAR. Aber dann sind die Preise für Holz explodiert – coronabedingt. Wenn man denn überhaupt noch Holz gefunden hat, hat man dafür plusminus das vierfache gezahlt. Und viele Handwerker um uns herum sind ausgebucht, pleite oder in Vorruhestand gegangen. Kein Holz, keine Handwerker, kein Dachgeschoss.
  • Händständ 2.0: Im Sommer 2021 werde ich die legendäre #Händständgäng wieder aufleben lassen! Puh… das war einfach nicht drin. In diesem verrückten Jahr hatte ich einfache keine 4 Wochen zwischendurch, in denen es gegangen wäre, in denen ich wieder hunderten Menschen den Handstand hätte beibringen können. Immer war irgendwas. Aber hey, vielleicht nächstes Jahr!
  • Ich steige in die Mastermindgruppe „Red Circle“ von meinem Coach Sigrun ein. Was für ein Abenteuer! Ich muss zugeben: Am Anfang war ich skeptisch. So nach dem Motto: „Brauche ich wirklich eine Mastermind? Bin ich schon weit genug für eine Mastermind? Passe ich da rein??“ Meine Antworten, die ich dieses Jahr für mich gefunden habe: Ja! Ja! Jaaaaa!
  • Mein Motto für 2021 lautet: It’s Showtime! Mission accomplished 😄 Dieses Motto war eine sich selbst erfüllende Prophezeiung in Reinform. Unglaublich, was dieses kleine Motto mit mir gemacht hat! 11 Buchstaben, ein Leerzeichen, ein Ausrufezeichen – und fertig ist die Haltung, die mein Jahr 2021 geprägt hat!

Mein Jahresrückblick 2021:

1 Jahr Red Circle: Das große Business-Wachstum!

Red Circle ist die Mastermind-Gruppe meines Online-Business-Coaches Sigrun. Ich bin seit 4 Jahren bei Sigrun: im Dezember 2017 habe ich mich zu ihren legendären 12 Days of Masterclasses angemeldet und mir ihre 12 kostenlosen Videos rund um Themen wie Facebook Marketing, Newsletter, Listbuilding usw. angeschaut. Ich weiß noch, wie ich jeden Morgen früh aufgewacht bin, um mir ihre Videos anzuschauen und sofort umzusetzen, was ich da gesehen habe: Ich habe Schritt für Schritt das Facebook-Pixel in meine Webseite eingebaut und im Zuge dieser Aktion dann auch gleich beschlossen, meine Webseite und meinen Blog zu reaktivieren. Damals habe ich angefangen, meinen allerersten Jahresrückblick zu verbloggen. Unglaublich, was diese 12 Videos von damals schon ins Rollen gebracht haben. Da habe ich einen ersten Vorgeschmack auf das Thema Online-Business bekommen. Hier kannst du dich zu ihren 12 Days of Masterclasses für 2021 anmelden, es ist kostenlos :-)

Mitten im isländischen Nirgendwo: Sigrun und ich kurz vor dem Abendessen.

Nach diesen 12 Videos war mir im Januar 2018 klar: Ich buche Sigruns Kurs zum Aufbau meines Online-Business. Ich war zu erst in Somba, dann im Juli 2018 in der ersten Somba Summer School, in der ich meinen allerersten Onlinekurs gemacht habe. Direkt danach bin ich in Somba Momentum eingestiegen. Und Ende 2020 war dann klar: Jetzt springe ich in Red Circle. Gesagt, getan: Im Januar 2021 hat die neue Runde von Red Circle gestartet – und ich habe angefangen, mein Business noch stärker als vorher auf Wachstum umzubauen.

Ich beim Masterminden.

Gerade am Anfang habe ich mich oft gefragt: Bin ich schon gut, weit, erfolgreich genug für Red Circle? Wie ich gelernt habe: Aus diesen Fragen und Selbstzweifeln herauszuwachsen, ist auch Teil einer Mastermind-Runde. In dieser Runde bin ich dieses Jahr über mich hinausgewachsen. Ich dachte ja Ende 2020, dass ich all das, was ich erlebt und erreicht habe, nicht mehr steigern könnte. Oh, wie ich mich da geirrt habe 😂

2021 ist bei mir alles explodiert – im positiven Sinn. Und zugleich ist es irgendwie witzig, wie ich regelmäßig um die gleichen Fragen kreise und gefühlt nicht vorwärts komme. Ich gehe in einen Red-Circle-Call und stelle meine Frage. Wir sprechen darüber und denke mir: Yeah, jetzt habe ich eine Lösung. Und dann arbeitet die Antwort in mir und ich frage mich: Ist das wirklich die richtige Antwort für mich? Denn sie fühlt sich noch nicht so an. Und dann gehe ich in der Mastermind-Gruppe mit meiner Frage in die zweite Runde. Und dann schärft sich die Lösung, dann wird alles klar. Für dieses Um-eine-Frage-kreisen ist eine Mastermind-Gruppe perfekt!

Hey! Für nächstes Jahr in Island hole ich mir auch so eine auffällige Jacke! In diesem Farben-Meer gehe ich mit meiner dunkelblauen Jacke ja total unter ;-)

Aber nicht nur für Antworten auf unsere Business-Fragen ist eine Mastermind-Gruppe super: In Red Circle habe ich auch gelernt, noch viel größer zu denken und alle meine inneren Barrieren und Glaubenssätze zur Frage zu stellen. Alleine schon von diesen tollen, selbstbewussten und erfolgreichen Frauen umgeben zu sein, hat mir einen unglaublichen Schub gegeben. Also war für mich Ende 2021 klar: Natürlich bin ich 2022 wieder mit dabei in Red Circle 😎

Zwei neue Challenges: Boom Boom Blog und Rapid Blog Flow

Es ist wirklich faszinierend, was es mit uns macht, wenn wir uns mit selbstbewussten, hochmotivierten und erfolgreichen Menschen umgeben. Dieses vergangene Mastermind-Jahr in Red Circle hat mein Denken sehr stark verändert. Gleich im ersten Red-Circle-Call im Januar 2021 war klar, dass ich einen Blog-Einsteigerkurs launchen würde. Die Idee zur Challenge Boom Boom Blog und zum 8-Wochen-Blogkurs The Blog Bang war geboren. Ich hatte noch keine Vorstellung davon, wie genau ich diese Challenge bzw. diesen Kurs umsetzen würde, aber wenn die Idee da ist, gibt es nur noch einen Weg: vorwärts 😎

Das Key Visual von Boom Boom Blog. Irgendwann hatte ich einfach die Idee mit dieser Bombe! Sie symbolisiert diese Kraft und Energie, die das Bloggen an sich (und damit auch diese Challenge) in unserem Leben entfacht :-)

Das erste Quartal in 2021 war bei mir von der Konzeption von Boom Boom Blog und des darauffolgenden 8-Wochen-Blogkurses geprägt: Wie viel Inhalt darf in die Challenge, damit sie nicht überfordert? Wie viel Inhalt muss in den Kurs, damit die Teilnehmer:innen tolle Ergebnisse haben? Ich habe zuerst ein Grobkonzept erstellt und die Wocheninhalte geplant. Und dann habe ich gestrichen und gekürzt 😂

Am 19. April 2021 ging’s dann auch schon los: In Boom Boom Blog haben viele Teilnehmer:innen ihren allerersten Blogartikel geschrieben. Damit dieser allererste Blogartikel wirklich etwas besonderes ist, habe ich mir ein außergewöhnliches Thema ausgedacht, das wir dann in einer tollen Gruppe von über 1.000 Leuten gemeinsam verbloggen würden: „Warum ich meine Tätigkeit liebe.“ Bei mir also: Warum ich das Bloggen liebe. Laura Roschewitz hat in Boom Boom Blog darüber geschrieben, warum sie Angst liebt.

Schon einige Wochen darauf kam eine neue Challenge dazu: Rapid Blog Flow. Die Idee dazu hatte ich ganz spontan, als ich mich gefragt habe, ob es nicht eine coole Sache wäre, 8 Blogartikel auf einmal anzulegen und einen davon sofort zu verbloggen. Ein Experiment, das ich unbedingt ausprobieren wollte. Auch hier: Gesagt, getan – ich habe diese Challenge-Idee in kürzester Zeit umgesetzt, immer mit der Unterstützung meiner Mastermind-Gruppe im Rücken.

Bei Rapid Blog Flow habe ich ein Logo mit einem Blitz entwickelt: Gedankenblitz, grenzenlose Energie und ein „BÄM: HIER BIN ICH!“, das wir durch das Bloggen in die Welt hinaustragen: All das symbolisiert für mich dieser Blitz! In dieser Zeit habe ich auch dieses bunte Hintergrundbild entdeckt und in viele meiner Visuals eingebaut.

Dieses Jahr ist so viel in meinem Business passiert. Und ich weiß, dass ich vieles davon ohne die Accountability meiner Mastermindgruppe, also die Rechenschaftspflicht, die ich gegenüber den anderen Teilnehmerinnen habe, ewig vor mir hergeschoben hätte oder schlichtweg kaputtgedacht hätte. Denn ich kenne mich und weiß, dass ich zur Denkblockade neige 😅 Mein großes Gehirnkarussell ist eigentlich super: Ich komme durch das Nachdenken auf unglaublich tolle, kreative Ideen. Aber: Wenn ich zu viel nachdenke, verheddere ich mich in meinen eigenen Gedanken und bin dann wie gelähmt. Was mir hilft, aus meinem Gehirnkarussell rauszuspringen und wieder ins Machen zu kommen: ganz klar, meine Mastermind-Gruppe.

Alle Wegen führen nach Rom und alle meine Challenges in The Blog Bang – in meinen Blog-Einsteigerkurs. In 2021 habe ich The Blog Bang 2 mal durchgeführt.

Im nächsten Jahr bin ich auch wieder mit dabei in Red Circle und habe schon eine große Idee, wie es mit meinem Kurs weitergeht. Und ich weiß: Red Circle wird mich dabei unterstützen, meine Ziele zu erreichen.

5 Wochen Urlaub in Ungarn und auf Island: Ein Ding der Möglichkeit!

Die letzten Jahre hatte ich da einen Glaubenssatz: Ich kann keinen Urlaub machen! Denn viele Jahre lang war ich die Hauptverdienerin meiner Familie und als Freelancer wurde ich früher eben für das Texten in Agenturen bezahlt. Da bedeutet Urlaub sofort auch gleich einen Verdienstausfall. In 2021 war ich zwar kein Freelancer mehr – aber im Kopf irgendwie schon 🙈 Ich hatte immer noch diesen Gedanken, dass Urlaub zwar toll ist, aber eben nichts für mich sei – ich muss doch schließlich arbeiten. Dabei habe ich doch ein Online-Business, das theoretisch ortsunabhängig ist. Alles, was ich brauche, ist Internet, ein Laptop und eine Kamera! Tjaaaa….

Auch hier hat Red Circle meinen Glaubenssatz aufgebrochen. Denn Sigrun macht immer im Sommer ein großes Mastermind-Retreat: Eine Woche Island. Das musste ich also irgendwie ermöglichen. Und als ich darüber nachgedacht habe, hat es in meinem Kopf gerattert und dann hatten Laszlo und ich die Idee: Warum gehen wir nicht einfach die ganzen Sommerferien in Urlaub? Am Anfang habe ich über diese Idee noch gelacht: Ich war seit 2018 nicht mehr im Urlaub und dieser Urlaub bestand aus einer Woche Ungarn, die ich mittendrin unterbrechen musste, um für 3 Tage nach Stuttgart zurückzufahren, um zu freelancen. Und jetzt soll ich 2021 gleich für fast 6 Wochen wegfahren? Nee, also: Das geht doch nicht!

Wirklich nicht? 🤔

Also haben wir alles durchgeplant und die wichtigste Sache abgecheckt: Dass wir überall Internet haben würden. Und dann sind wir nach Budapest gefahren, einfach so! Was für eine tolle Autofahrt das war ❤️ In meinem Monatsrückblick August 2021 habe ich über diesen Urlaub berichtet.

Ungarn: Ankommen in der Entspannung

Unser erster Zwischenstopp war in Budapest. Wir kamen uns vor, wie in einem Parallel-Universum: Pandemie, anyone? Dort hat fast niemand eine Maske getragen! Höchstens vielleicht in der Metro. Aber weder im Einkaufszentrum, noch in der Tram oder im Café. Kein Abstand. Keine Kontrollen in den Läden. Als wäre nichts gewesen! Zum Glück war ich damals schon geimpft, aber das seltsame Gefühl, dass dort Corona offenbar niemanden interessiert, hat mich dann doch sehr irritiert.

Frühstück in der Großen Markthalle. Corona, anyone?

Nach einer Woche in Budapest ging es dann zum Plattensee. Jedes Mal, wenn ich dort bin, fühlte ich sofort eine Entspannung: Alles ist so ländlich, so ab vom Schuss. Auch unser Haus, das auf einem Hügel liegt und von dem wir über den Plattensee schauen können. Dort kann ich einfach im Garten entlanglaufen, mich zwischen die Weinreben setzen und Trauben naschen, die Sonne genießen und den Grillen beim Zirpen zuhören. Hach, ich liebe es.

Eigene Trauben! Mit Aussicht!
Im Westernpark Nemesvita
Unterwegs in Zalaegerszeg.

Und wenn wir unbedingt wollen, können wir uns auch ins pralle Leben stürzen, einfach, indem wir zum Strand fahren. Wir waren am Strand, wir waren im Wildwest-Paradies, wir waren in Restaurants und wir waren zweimal im Decathlon in Zalaegerszeg – denn einmal sind wir am Nationalfeiertag hingefahren und das ist der einzige Tag, an dem alle Läden geschlossen haben 😄

Mein Lieblingsbild aus Ungarn: Baden im Plattensee ❤️
Plantschen im Plattensee ❤️ Die reinste Entspannung und viel Sonne – ein echtes Kontrastprogramm zu meinem Online-Business 😄

Am 24. August ging es dann wieder zurück nach Budapest. Bei einem fliegenden Wechsel kamen meine Eltern zum Plattensee und haben das Haus „übernommen“. Der Kleinste konnte es kaum erwarten, endlich wieder Oma und Opa zu sehen. Stunden, bevor sie ankamen, hat er den Stuhl auf den Balkon gestellt und dort auf sie gewartet:

Der Kleinste freut sich auf seine Großeltern. Sie haben ihn damals für zwei Wochen übernommen, in Stuttgart haben wir ihn dann abgeholt – als letzten Stopp unseres Reise-Abenteuers ❤️

In solchen Momenten geht mir echt das Herz auf. Denn meine Kinder haben das große Glück, „richtige“ Großeltern zu haben. Großeltern, die voller Lebensfreude und die gesund sind und die es kaum erwarten können, mit den Enkeln tolle Dinge zu unternehmen. Den Kleinsten haben wir dann meinen Eltern überreicht und sind dann mit den anderen beiden Kindern wieder zurück nach Budapest gefahren.

Ausflug an die Donau.
Hier haben wir einen Calisthenics-Park gesucht aber leider nicht gefunden. Egal, ich habe mein Handstand-Training dann auf der Wiese gemacht.

Nach drei aufregenden Tagen in Budapest ging es früh am 27. August auch schon nach Island!

Früh am Morgen des 27. August: Mein Busticket von der Innenstadt Budapests zum Flughafen.

Island: Ein Reisetraum wird wahr – dank Red Circle!

Unser Sommerurlaub wurde ein bisschen komplex durch die Tatsache, dass ich zwei Wochen nach Island fliegen würde 😄 Nämlich zu Sigruns Mastermind Retreat auf Island. Ach, wie lange träume ich schon von Island? Sehr lange! Und jetzt war es endlich soweit! Von Budapest bin ich nach Zürich geflogen, wo ich mich auf dem Flughafen mit Anke Beeren getroffen habe. Wir kennen uns aus unserer ersten Mastermind-Gruppe aus Somba Momentum, wo Sigrun uns im August 2018 zu 6er-Gruppen zusammengewürfelt hat. Seitdem sind wir Mastermind-Buddies, ganz egal, ob offiziell oder inoffiziell :-D

Der 27. August um die Mittagszeit: Anke Beeren und ich treffen uns am Flughafen Zürich.

Diese Reise war für mich gleich in mehrfacher Hinsicht besonders: Ich bin schon seit Jahren nicht mehr geflogen. Und ich war schon lange nicht mehr auf Reisen. Ich kam mir ein bisschen vor wie ein Travel-Analphabet! Ich muss zugeben, ich war schon von der Buchung des Fluges nach Island überfordert: Alle Flüge waren nur mit Zwischenlandung in Amsterdam (9 Stunden Aufenthalt) oder über London möglich (dort hätte ich innerhalb von 2:30 Stunden den Flughafen wechseln müssen. Boah, nein danke!).

Also hat mir Laszlo in einem digitalen Kungfu-Move einen Flug von Budapest nach Island mit kurzem Zwischenstopp in Zürich gebucht. Nur: Die Fluggesellschaften haben diese zwei Flüge als separate Reisen angesehen. Dann durfte ich erst mal am Flughafen am Serviceschalter meine Reisepläne erklären 🙄 Und diese vielen Zertifikate, Einreise-Erklärungen und zig Dokumente, bei denen ich immer das Gefühl hatte: Habe ich nicht vielleicht doch etwas vergessen? Na, aber als das geklärt war, hat das Island-Abenteuer so richtig angefangen. Und so viel vorab: Es war großartig! 😎

Am Abend des 27. August: Endlich in Island! Hi Sigrun, hi Red Circle!
27. August: Eines von sehr vielen Hot-Tub-Bildern, die in den nächsten 2 Wochen enstehen sollten 😄

Wir haben so viel gesehen, so viel erlebt! Vulkane, Lava, Geysire, Höhlen, Wasserfälle, Flüsse, Quellen. Wasser in allen möglichen Dareichungsformen (oft auch in Form von Regen, aber egal, es ist Island! Island ist auch im Regen schön 😄). Wir haben gegessen, gebadet, angestoßen und gestaunt. Wir sind Vulkane hochgeklettert, wir sind durch Lavatunnel gelaufen, wir haben in einem Gewächshaus Tonnen von Tomaten bestaunt, wir haben den warmen Hauch von erkaltender Lava gespürt. Unglaublich! Eine Sache allerdings, war gar nicht so mein Ding: Im strömenden Regen auf einem Islandpony reiten 😬 Ich war noch nie so ein Pferde-Typ und ich bin froh, dass ich es gemacht habe – aber für die Zukunft weiß ich: Ich gehe lieber in einem Hot Tub abblubbern 😎

Mein erster Reit-Versuch 😄 Eine meiner Island-Lektionen: Ich bin kein Pferde-Typ.
Vulkan bestaunen in Grindavíkurbaer.
Wir haben in einem Bubble-Hotel übernachtet.
Am 30. August haben wir unser Mastermind-Haus bezogen. Unser Zuhause für die nächsten 4 Tage. Hier haben wir gemeinsam neue Pläne geschmiedet und strategische Business-Fragen geklärt.
Hinter einem bei Wasserfall bei Rangárping eystra.
Meditieren mit Tina Schwarz.

Nach diesem großartigen Retreat kam das Retreat 2.0 ;-) Claudia, Anke, Tina und ich sind auf eigene Faust die Westküste Islands entlanggefahren. Wir sind auf Vulkankegel gestiegen und haben in natürlichen Hot Tubs entspannt. Ich war in der heißesten Sauna meines Lebens (boah, da wurde ich gegart, unglaublich) und wir sind durch einen Gletscher gestapft. Ich habe bei Sehenswürdigkeiten einen Handstand gemacht und in Borgarbyggd hat es mir vor lauter Wind die Sprache verschlagen. Ich habe das Salzwasser des Meeres geschmeckt und war in eiskalten Seen baden.

Vorne: Tina. Hinten: Ich, Claudia und Anke. Wir: Mitten im Gletscher. Was für ein Erlebnis! Was für ein Moment der Demut und Faszination vor den Wundern dieser Erde!

In der Krauma-Therme haben wir in einem Hot Tub eine Mastermind-Runde gemacht und ich war auf dem Hot Seat (in einem Hot Tub, hihi 😉). Da hat meine Mastermind-Gruppe dann Klartext mit mir geredet: Judith, du bist keine Freelancerin mehr, hör auf, dich wie eine zu benehmen! Sie haben mir klipp und klar gesagt: Der Name Sympatexter passt nicht mehr zu mir, das beschreibt mein Freelancerinnen-Ich. Auch mein Claim passt nicht mehr (mein Claim! Ich liebe doch meinen Claim „Geboren, um Geschichten zu schreiben!“).

Puh, sie hatten ja recht. Aber ich dachte mir so: Was bin ich denn dann, wenn ich nicht mehr Sympatexter bin? Die Antwort ist ja klar, bei anderen sehe ich diese Antwort auch immer sofort, aber bei mir selbst war ich ein bisschen blind: Ich bin Judith Peters – Content-Strategien und Online-Unternehmerin. Also war klar: Ich verstecke mich nicht länger hinter meinem Künstlernamen und ich baue jetzt meine Webseite und mein ganzes Branding um. Eines der nach außen sichtbarsten Veränderungen, die in den nächsten Wochen mein Business bestimmten: Ich habe einen neuen Claim: Blog like nobody’s reading.

Boah, was für ein Wind in Borgarbyggd.

Dieses Retreat nach dem Retreat hat mir so unglaublich viele Erkenntnisse gebracht! Jeder dieser Tage hat den Spirit of Mastermind geatmet, denn DAS ist es, was eine Mastermind wirklich ausmacht: Das Miteinander, das Sich-Hineinfühlen in die anderen, das Aufzeigen von ganz neuen Wegen und Möglichkeiten, die wir alleine gar nicht sehen können, weil unsere Perspektive subjektiv und deshalb beschränkt ist. Anke, Tina und Claudia: Ich danke euch aus tiefstem Herzen für all euren Input und dafür, dass ihr meine Welt und meinen Blick so groß gemacht habt ❤️

Hallo aus Reykjavík! Danke, ihr großartigen Frauen für all eure Ideen ⭐️

Hier in meinem Monatsrückblick September 2021 habe ich mehr über Island gebloggt.

The Content Society wächst und wächst

Im Dezember 2020 habe ich gerade meinen Blog- und Textkurs „Sympatexter Academy“ beendet und mir war klar: Im Januar 2021 startet etwas Neues. Und zwar ein 1-Jahres-Blogkurs, der The Content Society heißen würde. Ich habe meine Kurse so oft umgeschmissen, eingestampft und neu konzipiert und jetzt waren mir einfach einige wesentliche Punkte klar:

  • Bloggen ist kein Projekt, sondern ein Lebensstil. Wir sollten das Bloggen als etwas sehen, das wir immer wieder machen, regelmäßig. Deshalb war mir klar, dass die Trimester-Struktur von der Sympatexter Academy mit ihren Pausen zwischendrin nicht sinnvoll war.
  • Nicht unsere statischen Seiten füllen unsere Webseite nachhaltig mit Inhalt, der uns sichtbar macht, sondern unser Blog. Also sollten wir auch den Fokus auf unseren Blog legen. Stattdessen versuchen viele, erst ihre Webseite „fertig“ zu machen inkl. der statischen Über-mich-Seite, Startseite und Angebotsseiten, bevor sie mit dem Bloggen anfangen. Ich wollte diese Reihenfolge umkehren und in meinem neuen Kurs den Fokus noch stärker auf das Bloggen und den Content legen. Auch deshalb musste sich der Name ändern: Von SympaTEXTER Academy zu The Content Society.
  • Es braucht Zeit, einen Blog aufzubauen und die Klarheit über die eigene Zielgruppe, das eigene Angebot usw. zu finden. Deshalb musste mein neuer Kurs ein ganzes Jahr lang gehen statt immer nur 3 oder 6 Monate. Alles andere wäre nicht nachhaltig gewesen.
 
 
 
 
 
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Und so hat The Content Society am 4. Januar 2021 das Licht der Welt erblickt. Viele Teilnehmerinnen von der Sympatexter Academy sind in The Content Society „rübergekommen“ und wir konnten 40 neue Bloggerinnen begrüßen. Gleich in der ersten Woche fing die Content-Party an: Wir haben das erste Thema miteinander verbloggt. Und so ging es dann Woche für Woche weiter. Zwischendurch sind zweimal nach The Blog Bang neue Teilnehmerinnen reingekommen. Mittlerweile sind wir eine Gruppe von über 100 meinungsstarken Bloggerinnen. Hach ❤️

Es gab im Laufe des Jahres neue Features in The Content Society: Drei CoBloggings pro Woche und Masterclasses von Expert:innen rund um die Themen Pinterest, VG Wort, SEO usw. Dann kam eine regelmäßige WordPress-Sprechstunde mit Stefanie Seitz hinzu. Im Sommer dann die erste Blog-Dekade (10 Blogartikel in 10 Tagen) mit Franzi Blickle. Im November das erste BarCamp (danke, Claudia Kielmann und Stefanie für die Organisation!). Der Blogbot, der alle Blogartikel erfasst, zählt und in einem wöchentlichen Posting sammelt. Und jetzt auch die neue Webseite von The Content Society, auf der wir in 2022 alle Teilnehmerinnen und ausgewählte Blogartikel featuren werden.

Und ja, es gibt auch Wachstumsschmerzen. Ach, wie mich das nervt, wenn Dinge nicht so wollen, wie ich es will: Wenn die Technik streikt oder Projekte ewig dauern, obwohl sie in meinem Kopf schon so fertig sind und ich sie strahlend perfekt und glattpoliert vor mir sehe! Wenn das mit dem Feedback noch nicht so ist, wie ich mir das wünsche! Und wenn mir eine Teilnehmerin sagt, dass sie sich im Kurs mehr hiervon und weniger davon wünscht. In 2021 habe ich auch gelernt, Feedback einfach anzunehmen und nicht auf jeden Verbesserungsvorschlag reflexartig einzugehen. Denn ich kann in meinen Kurs nicht alles einbauen, ich muss den Fokus halten.

Ein Produkt im Onlinebusiness ist nie richtig „fertig“. Mein Team und ich überlegen kontinuierlich, wie wir unsere Produkte optimieren können, und wie wir unsere Teilnehmerinnen in Erreichung Ihrer Ziele am besten unterstützen können. In 2022 wird es so einige Veränderungen geben und ich werde auch das Team Sympatexter vergrößern, um mit The Content Society den deutschsprachigen Onlineblogkurs für meine Zielgruppe, die dynamische Bloggerin, aufzubauen ❤️

Voller Fokus auf mein Online-Business

Dieses Jahr habe ich einen Cut gemacht: Ich habe zwei wichtige Standbeine losgelassen, um mich voll auf mein Online-Business zu konzentrieren.

Im Frühling 2021 habe ich meinen letzten Kunden gekündigt, für den ich noch stundenweise getextet habe. Fire your clients: was sich so easy liest, war im Grunde ein bisschen beängstigend. Denn dieser letzte Freelance-Kunde hat mir regelmäßige Einnahmen beschert – und auch tolle Arbeitsbeispiele, mit denen ich auf meiner Webseite glänzen konnte! Und, klar, auch menschliche Interaktion! Denn ich habe viel vor Ort gearbeitet und Freundschaften geschlossen (Anja, wenn du das liest: Lass uns mal wieder treffen ❤️). Nachdem ich meine Kündigungsmail abgeschickt habe, hatte ich eine Woche lang eine Art von Liebeskummer.

Und: im Sommer habe ich beschlossen, auch meine Dozententätigkeit zu beenden. Auch hier: Der absolute Liebeskummer. Aber ich wusste: Es geht nicht anders. Ich brauchte meine volle geistige Bandbreite für mein Online-Business. Und mir war klar: Ich musste meine Zeit-gegen-Geld-Jobs beenden, um mein eigenes Business mit voller Kraft vorantreiben zu können.

Einige Wochen lang habe ich mich gefragt: Was bin ich denn jetzt, wenn ich keine Werbetexterin mehr bin? Heute lautet meine Antwort: Ich bin Online-Unternehmerin 😎

Corona, anyone?

Interessant finde ich, dass dieses Jahr Corona zwar in der Welt ein riesengroßes Thema war, es aber mein Leben gar nicht mehr so dominiert hat, wie noch in 2020. In meinem letzten Jahresrückblick auf 2020 habe ich geschrieben:

Aber 2020 war für mich ein ganz neues Kaliber. Denn es ging nicht mehr nur um ein „Mehr“ an allem (noch größere Projekte, noch mehr Umsatz), sondern alles hatte eine ganz andere Qualität. 2020 war nicht nur eine Steigerung von Altbekanntem, sondern ein Hineingeworfenwerden in ganz neue Umstände, in Corona-Umstände.

Die Corona-Umstände habe ich dieses Jahr zwar in den Nachrichten gesehen, aber kaum in meinem Leben gespürt. Klar: Homeschooling, Maskentragen, Impfungen und Quarantäne waren in 2021 große Themen, aber irgendwie… kaum in meinem Alltag. Da zeigt sich direkt das Leben mit Online-Business: Ich muss kaum das Haus verlassen, wenn ich nicht will. Ich habe keine Brainstormings und Termine mehr in Werbeagenturen. Ich fahre nicht mehr mit Bussen oder mit U- und S-Bahnen. Ich wohne in meinem hübschen kleinen Häuschen am Hang mit Blick aufs Schloss und es fühlt sich manchmal an, als ob mein kleines Städtchen und mein Leben ein Diorama wären. So ganz fern von den Tragödien und schlechten Nachrichten dieser Welt. Es war ja ein riesiger Zufall, dass wir Ende 2019 von Stuttgart nach Haigerloch gezogen sind, kurz vor Corona. Seit ich der Großstadt den Rücken gekehrt habe, fühlt sich mein ganzes Leben viel weicher und entspannter an. Aber, hach, manchmal vermisse ich ja schon die Großstadt! Aber wenn ich dann dort war, in der Innenstadt, dann, puh… bin ich wieder froh, zuhause zu sein 😄

Aber: Die große Haigerloch-Liebe hat am Anfang einen ganz schönen Dämpfer bekommen.

Ob wir uns gut in Haigerloch einlebt hätten? Wir sind im September 2019 hierhergezogen aber auf diese Frage konnte ich lange Zeit keine richtige Antwort geben. Weil: Direkt nach unserem Umzug, wir hatten noch nicht mal alle Kartons ausgepackt und ich habe gerade meinen Tag des Offenen Geburtstages gefeiert (Januar 2020), kam der erste Lockdown. Und dann der 2. und der, ich weiß nicht wievielte! Die Kinder saßen zuhause rum, alle waren genervt und wir kannten fast niemanden in dieser Stadt. Außer eine Nachbarin, die in kurzer Zeit eine echte Freundin geworden ist. Dummerweise ist sie im Laufe von 2021 weggezogen.

Doch dann kam der Sommer 2021! Die Kids konnten endlich (ENDLICH!) in Sportvereine gehen! Fußball hier, Aikido da! Und, juhu, Bouldern und das Freibad! Und auch wir kommen raus aus dem Häuschen und wenn ich einkaufen gehe, treffe ich fast immer jemanden, den ich kenne 😄 Ich glaube, das heißt wohl: Wir sind angekommen in diesem Städtchen ❤️

Mein Abreißkalender. Oder: Aus einer Schnapsidee wird ein echtes Produkt!

Alles fing mit einem Aprilscherz im Jahr 2020 an: Ich habe damals meinen Followern erzählt, dass ich einen Abreißkalender drucken würde mit 365 meiner Wort-des-Tages-Wortspiele. Irgendwie hat kaum jemand meinen Blog-Scherz-Artikel zu Ende gelesen. Dort stand nämlich, dass das nur ein Aprilscherz war 😂 Nach dem ungefähr 100. Bestellwunsch dachte ich mir: Ich glaube, das muss ich jetzt wirklich machen! Und dann kam auch Lucie wie gerufen, die mir gleich mal die ersten Kontakte recherchiert und mir die Machbarkeit dieses Projekts aufgezeigt hat :-)

 
 
 
 
 
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Anfang 2021 wusste ich also, dass ich diesen Kalender umsetzen möchte. Nur: Wie genau? Keine Ahnung 😄 Dieses Projekt hat sich dann einfach entwickelt und hat im Laufe des Jahres Gestalt angenommen. Ich wusste schon früh, dass ich mir Madeleine Maros als Designerin für diese erste Auflage wünsche, eine ehemalige HfK-Studentin von mir. So war schon mal ein großer Aufgabenberg in sehr guten Händen. Und dann die Auswahl der Druckerei: Die Wahl fiel auf eine niederländische Druckerei, die ausschließlich Abreißkalender druckt – also echte Experten für dieses Projekt! Womit ich allerdings nicht gerechnet habe: Dass der Druckerei kurz vor Druck das Papier im passenden Format ausgehen würde – coronabedingt. Also musste ich auf ein anderes (größeres!) Format ausweichen. Und das hieß: Größere Verpackung! Schwere Päckchen! Wir mussten alles neu berechnen! Zu allem Überfluss habe ich dann fast 1.000 Versandtaschen im falschen Format bestellt 🙈 Echt, ein einziges Feuerwerk an OMG-Momenten!

Du willst den Kalender bestellen? Dann einfach hier entlang!

 

Ende November: Das ganze Wohnzimmer steht voller Kartons. In jedem Karton: 14 Abreißkalender.

Aber am Ende weiß ich: Die Sache hat sich gelohnt. Dieses irrwitzige Projekt, das eine einzige große Schnapsidee war, war mein Gaga-Projekt des Jahres 2021. So wie Händständ mein Gaga-Projekt in 2020 war. Ich bin schon gespannt darauf, was mein Gaga-Projekt im nächsten Jahr sein wird. Wobei: Laszlo hat mir Projektverbot erteilt 😄

Den ersten Kalender habe ich mir an die Wand im Schlafzimmer gehängt. Für gutes Humor-Karma in 2022.
Ein geiles Ding, ich bin ganz häppy!

Wir bauen um! Unser Haus wird langsam wirklich unser Ding.

How to Haus ohne Handwerker-Gen? Wir haben dieses Haus in 2019 gekauft und wussten, dass es einiges zu tun gibt. Und, ach, waren wir naiv und optimistisch! Wir dachten, dass wir spätestens 2021 damit anfangen könnten, das Dachgeschoss auszubauen. Aber dann kam Corona und die Holzpreise sind explodiert. Na gut, also fangen wir doch erst mal ganz einfach an: Wir haben in 2021 das untere Kinderzimmer renovieren lassen. Unglaublich, welche Transformation dieses Zimmer durchlaufen hat: Vom holzvertäfelten Teppichschreck zum schicken Altbauzimmer mit blau lackiertem Dielenboden.

Dieses Zimmer haben wir in 2021 gründlich renovieren lassen: Holz von den Wänden geholt, eine neue Wand reingemacht, verspachtelt, gestrichen und den Teppich rausgerissen.
Nachher: Ein komplett anderes Zimmer! Unglaublich! Ja, so stelle ich mir Altbau vor!

Dann haben wir das Treppenhaus gestrichen. Meine Güte, dieses Treppenhaus war mein persönliches Kryptonit! Sobald ich ins Haus gekommen bin und dort drin stand, dachte ich mir: Raus hier! Es war dunkel, es war eng, es war brrrr. Das ist jetzt zum Glück ganz anders! Der Witz ist: Es war gar nicht so viel nötig für diese Veränderung: Farbe, Spachtelmasse, ein paar Garderobenhaken, ein Schuhschrank und ein paar neue (weiße!!) Abdeckungen für Stromdosen – fertig! In 2022 möchte ich mal gescheite Lichtschalter und nicht diese 80er-Gruseldinger haben. Und ja, wenn wir schon dabei sind: Ein paar mehr Lichtschalter im Flur wären auch nicht schlecht 😄 Aber hey, das ist dann mein 2022-Projekt.

Hier kann man schon gut erahnen, wie sich dieses Treppenhaus verändert. Vorher dunkel. Nachher weiß!

Und ach ja, das Bad. Dieses Haus hat so viel Potential und die meiste Luft nach oben ist (neben dem Dachgeschoss) in den beiden Bädern. Allen voran im unteren Bad. Das haben wir jetzt endlich in Angriff genommen. Da muss einfach alles raus. Einmal ein Komplett-Umbau, bitte. Inklusive einer neuen Tür, neuem Boden, neuer Decke (will ich eigentlich genau wissen, warum sie so abgehängt wurde? 🙈 Wenn wir Glück haben, läuft da einfach nur ein tragender Holzbalken durch), neuer Heizung, neuem Fenster und, wenn ich ein bisschen träumen darf, vielleicht sogar mit einer Infrarot-Sauna. Ich freue mich schon auf das Spektakel, wenn die Fliesen runtergeklopft werden. Was wir wohl dahinter finden werden? 🔎 Echt, ich liebe dieses Haus, aber irgendwie dachte ich, dass der Umbau nicht ganz so abenteuerlich werden würde 😄

Unsere nächsten großen Projekte, vielleicht sogar schon für 2022: Der Keller und das Dach. Wenn sich die Holzpreise normalisieren, können wir darüber nachdenken.

Raus aus dem Gedankenkarussell der Selbstzweifel

In 2021 habe ich gelernt, nicht jede Kritik als Anlass zur Selbstkasteiung zu nehmen. Ich habe gelernt, nicht immer zu springen, wenn jemand etwas von mir will. Und auch nicht immer alles als Produkt anzubieten, nur weil ich es kann. Denn ich kann so viel, ich habe in den letzten 4 Jahren in meinem Online-Business-Abenteuer so viel gelernt. Nur: diesen Fehler, alles was ich kann, in ein Produkt zu packen, habe ich schon einmal gemacht. Dann habe ich einen Bauchladen vor mir hergetragen, der mir über den Kopf gewachsen ist und der nicht nur mich verwirrt hat. Meine Lektion: Das wird mir nie wieder passieren.

 
 
 
 
 
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Es ist wirklich faszinierend, wie stark man wächst, wenn man Onlinekurse anbietet. Früher habe ich das Wort „persönliche Weiterentwicklung“ niemals in den Mund genommen, es war einfach nicht mein Thema. Heute sehe ich, wie sehr ich mich entwickelt habe, einfach indem ich in dieses Online-Business gesprungen bin. Als Freelancerin hatte ich immer das Gefühl, dass ich nicht weiter nach oben komme. Dass da kein Raum mehr für mich ist. Denn klar: Ich habe tolle Projekte gemacht, mit tollen Agenturen gearbeitet – aber es war doch immer irgendwie das Gleiche und ich hatte keine Entscheidungsgewalt. Eine Weiterentwicklung war nicht in Sicht. In meinem Online-Business ist das anders: Jeder Tag ein neues Abenteuer mit neuen Learnings und Entscheidungen. Und ich merke, wie gut mir das tut, dieses ständige Lernen und diese Plot-Twists, also dieses spontanen Planänderungen in meinem Business.

Durch die vielen kleinen und großen Entscheidungen, die ich jeden Tag treffen muss, hat sich mein Denken verändert. Wer zweifelt, kann sich nicht entscheiden. Ich MUSS mich aber als Online-Unternehmerin täglich zigmal entscheiden: Welches Key Visual soll ich für den Kurs nehmen? Wie viele Raten sollen wir bei Digistore für das Produkt X anbieten? Wie soll die URL für die Landingpage unserer nächsten Challenge lauten? Welche Blogartikel verlinke ich in meinem nächsten Freebie? Und so weiter… Also trainiere ich meinen Entscheidungsmuskel und zähme damit meinen inneren Zweifel-Schweinehund. Mein Imposter Syndrom hat in 2021 deutlich abgenommen und bei meinem letzten MBTI-Test war ich plötzlich kein INTP mehr (introvertiert, intuitiv, denkend, wahrnehmend/abwägend), sondern ganz knapp ein INTJ (alles gleich wie bei INTP, nur das „abwägend“ wurde zum „entscheidungsstark“) – wie konnte das sein? 😯 Ich dachte, dieses Sprunghafte, ständig Abwägende und Schwankende (P) wäre in mir fest verdrahtet, ein unverrückbarer Teil meiner Persönlichkeit. Oder vielleicht doch nicht? Auch hier: Ein Glaubenssatz weniger, ein Stückchen Freiheit mehr!

In 2021 bin ich noch mehr als zuvor in meine Rolle als Unternehmerin hineingewachsen. Heute kann ich sagen: Ich habe die Karriere, die ich mir früher erträumt habe, ohne damals zu wissen, was ein Online-Business ist ;-) Denn heute kann ich meine Kreativität voll ausleben. Früher dachte ich, dafür müsste ich in einer Werbeagentur den Posten des Creative Directors haben (war halt blöd, dass ich selbständig war. Für einen CD-Posten muss man in den allermeisten Fällen angestellt sein). Neben der Kreativität kann ich heute auch Entscheidungen treffen und bei kreativen Ideen selbst den Daumen hoch oder runter machen. Das bedeutet eine viel größere Verantwortung – aber eben auch viel mehr Gestaltungsspielraum. Wirklich: Eine ganz neue Freiheit, die sich 2021 in meinem Leben aufgetan hat. Und diese Freiheit gibt mir Mut.

Ich kann beeinflussen, was ich bin und wie ich mich selbst sehe. Mein Denken und auch meine Ängste und Zweifel sind nicht in Stein gemeißelt. Ich bin die Architektin meiner Gedanken und meines Lebens. Und so hat sich dieses Jahr langsam eine Frage an mich herangeschlichen: Was, wenn ich keine Angst mehr habe? Was, wenn ich all in gehe? Was ist dann alles möglich?


Meine 5 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2021:

  1. Warum ich mir meine grauen Haare niemals färben werde. Es ist einfach so: Ich habe eine ganz starke Meinung zu grauen Haaren. Ich liebe sie! Graue Haare finde ich bei Frauen wunderschön und ich finde es traurig, schade und vollkommen unnötig, sie sich wegzufärben! Ich feiere jedes graue Haar und weiß: Eines Tages werde ich eine strahlendgraue Emanzone! Mein Instagram-Posting zum Thema graue Haare war eines meiner bis dahin am meisten geliketen und kommentierten Postings überhaupt!
 
 
 
 
 
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  1. Unser großartiger Aprilscherz 2021: “DER Content Society” und “Brutal Blogging”: Sympatexter annektiert die männliche Zielgruppe. Hach, einfach mal ein bisschen martialisch vom Leder ziehen und mich ein bisschen darüber lustig machen, dass Männer keine „Frauenkurse“ buchen (Frauen aber sehr wohl „Männerkurse“ buchen). Wir hatten unglaublich viel Spaß beim Schreiben dieses gagaesken Blogartikels
Das Key Visual unseres Aprilscherzes von 2021 – wir haben uns köstlich amüsiert 😂
  1. Mein Blog-Manifest vom 18. April. Und nochmal viel länger und kraftvoller auf der neuen Webseite für The Content Society: Unser Blog-Kodex von The Content Society. Ich bin eine Haltungsbloggerin, ich bin eine Emanzone, ich bin eine dynamische Bloggerin. Und das zeigt sich eindeutig in meinen Blogartikeln.
Der erste Blogartikel auf der neuen Webseite von The Content Society war mein Blogger-Kodex.
  1. Eine Fahrt nach Budapest in 10 Bildern. Ich merke beim Lesen dieses schönen Blogartikels, dass ich mir nachträglich wünschte, viel mehr dieses Alltags-Artikel geschrieben zu haben. Wie schön, dass ich mich jetzt wieder an diesen Zwischenstopp in Hegyesmalom erinnere und wie sehr die Kids sich über das Eis gefreut haben bei dieser Hitze!
  2. Von 0 auf 100.000 Euro: Meine 10 wichtigsten Lektionen aus 4 Jahren Online-Business: Hier steckt mein ganzes Wissen drin, meine ganze Erfahrung. Hier sind so viele Dinge, die ich meinem früheren Ich gerne sagen würde! So viele Anekdoten, so viele Erinnerungen an den Start meines Online-Business‘! Lies diesen Artikel unbedingt, wenn du auch ins Online-Business starten willst

Mein Jahr 2021 in Zahlen

  • Facebook Fan-Page: 1.107 und 1.319 Abonnenten (war 744 bzw. 841)
  • Instagram: 3.365 Follower (war 1.389)
  • Pinterest: 32,8 T Aufrufe (war vorher 73 T. Upsi, zu wenig gemacht auf Pinterest 🙈)
  • E-Mail-Liste: 5.684 (war 2.624)
  • Meine Webseite: Im letzten Monat 8.070 neue Nutzer, 8.770 Nutzer und 14.046 Sitzungen (laut Google Analytics)
  • Bildschirmzeit auf meinem Handy: Diese Funktion habe ich gerade erst aktiviert aber mir ist jetzt schon klar: Ich hänge zu viel am Handy herum 🙈
  • Durchschnittliches Tempo bei meiner letzten Laufrunde hoch zum Schloss: 6:57 min/km
Man sieht eindeutig, wann ich im Urlaub war. Und: In Launch-Monaten laufe ich zu wenig!

 

Meine Statistik bei der Live-Streaming-Plattform Belive seit dem 18. Januar 2018, als ich mein Belive-Konto erstellt habe.
So sieht aktuell mein Instagram-Grid aus.
Das ist der Header-Bereich meiner Webseite.

Was war 2021 sonst noch los?

Blick auf das Schloss Haigerloch im Winter mit viel Schnee.
Das Jahr startet mit diesem Ausblick aus unserem Zuhause am 1. Januar.
Frau im Vordergrund mit 3 Kindern, die im Schnee spielen
Januar 2021: Winter-Wunderland in Haigerloch. Hier sind wir gerade unterwegs zum Schlittenfahren.
Ein Zimmer mit Geburtstags-Dekoration
Mein Tag des offenen-Zoom-Geburtstages! Nachdem ich wegen Corona keinen „richtigen“ Geburtstag feiern konnte, habe ich 3 Stunden lang einen offenen Zoom-Gruppencall gemacht!
Beim Zoom-Geburtstag ist viel Konfetti durch das Zimmer geflogen. Wer hat keine Lust zum Aufräumen? 😄❤️
Wir essen die Rest-Schokolade von Weihnachten.
Meine Tochter und ich probieren die Instagram-Filter durch. Und wir haben einen Riesenspaß dabei 😄
Eine Konstante durch mein Jahr: Meine wöchentlichen Mastermind-Calls mit der großartigen Maria Bonilha. Maria, ich danke dir für diese vielen schönen Gespräche und zig Ideen, die wir hier gesponnen haben! ❤️
Das erste Mastermind-Retreat in Red Circle war im Januar und fand digital statt.
Im Frühling ist mein Handy kaputtgegangen 🙄 Einen Monat später hatte ich dann mein neues Handy zur Hand. MIT funktionierendem Display 😎
Zwischenstand in The Content Society im Februar 2021: schon mehrere 100 Blogartikel wurden veröffentlicht. Unglaublich!
Sahara-Staub am 6. Februar 2021. Was für ein Farb-Spektakel!
Allzeit bereit für einen spontanen Handstand 😄
Im Februar 2021 habe ich den Dachboden ausgemistet (also, zumindest ein bisschen 😄). Dabei habe ich meinen Badeanzug aus meinem Highschool-Jahr 1996/1997 in den USA hervorgekramt.
Im Frühling ist unsere Spülmaschine kaputt gegangen.
Die große Schlaf-Party ❤️
So kann ich nicht arbeiten 😄
Mein Tipp an alle Selbständigen, die auf Social Media aktiv sind (oder es werden wollen): Geht ein oder sogar zwei mal pro Jahr zur Fotografin eures Vertrauens. Meine Fotografin ist die wunderbare Feri aus Waiblingen. Bei diesem Shooting ist auch mein Beitragsbild (ganz oben) entstanden.
Alles Gute zum Geburtstag! Mein Vater hat Ende Februar seinen 77. Geburtstag gefeiert.
Meine Mutter testet alle Gäste vor dem Geburtstag meines Vaters.
So sieht ein normaler Arbeitstag aus 😄
Familienzeit im Oma- und Oparadies ❤️
Wir haben ausgemistet. Leider können wir nur einmal pro Jahr den Sperrmüll rufen.
Die Große bringt dem Kleinen bei: How to Kaugummiautomat. So ein Teil steht tatsächlich bei uns in der Straße 😄
Spaß im Oma- und Oparadies ❤️
Ich mache jeden Morgen ein Abschiedsbild, bevor sie zur Schule geht. Eines Tages schenke ich ihr ein Fotobuch mit all diesen schönen Fotos.
Familie ❤️

Was wartet 2022 auf mich?

  • Wir werden das Haus weiter umbauen! Als erstes das untere Bad, dann hoffentlich das Dachgeschoss 😎
  • Ich möchte in 2022 wieder einen Halbmarathon laufen – in unter 2 Stunden 😬 Und es wäre echt cool, wenn ich den Schweizer Handstand hinbekäme!
  • The Content Society soll wachsen: Für 2022 wünsche ich mir 200 Teilnehmer:innen gleichzeitig – so kommen wir der Blog-Million noch schneller näher! 🤩 Und: Das Sympatexter-Team wird wachsen.
  • Ich werde den Blog-Einsteigerkurs The Blog Bang zwei mal launchen, um die deutschsprachige Blogosphäre noch mehr umzukrempeln!
  • Ausbau der Webseite von The Content Society mit vielen neuen Features (wie z. B. dem Blogbot) und Inhalten (wie z. B. Interviews), um meinen Teilnehmer:innen eine noch größere Sichtbarkeit und Reichweite zu geben!
  • Island! Und wir spielen mit der Idee, mit meinen Eltern nach Rumänien zu fahren.
  • Mein Motto für 2022: Es werde Blog-Million!

Und jetzt du: Teile hier deinen Jahresrückblick 2021!

Trage dich hier ein für mehr Sichtbarkeit und Reichweite für deinen epischen Jahresrückblick! Info: Bitte nutze kein ß, é und keine Umlaute (umschreibe sie als ae, oe bzw. ue). Sonst kann dieses Tool deinen Eintrag nicht darstellen :-)