Mein Jahresrückblick 2019: the minor fall(s), the major lift | Sympatexter

Mein Jahresrückblick 2019: the minor fall(s), the major lift

Was für ein Jahr. Mal wieder. Es ist, als ob sich meine Jahresrückblicke seit 2017 (seit ich sie so in dieser Form schreibe) immer steigern: Alles noch intensiver, noch mehr gelernt, noch stärker heraus aus meiner Komfortzone getreten, noch krassere Bauchlandungen erlebt und dafür noch viel größere Erfolge gefeiert. Mein Jahresrückblick 2019 reiht sich perfekt in diese Steigerung ein.

Jahresrückblick 2019 - the minor fall(s), the major lift.

Meine zentralen Themen von 2019 waren: Familie und Job. Und wenn ich Job sage, meine ich v. a. Onlinebusiness – denn dahin entwickelt sich mein Geschäftsmodell eindeutig. Ich schreibe das Jahr 2 meines Online-Business und der immer stärkere Fokus aufs Digitale erfordert immer strategischere Entscheidungen wie z. B. 2018 als ich meinen Mann Laszlo bei mir angestellt habe. Als normaler Freelancer wäre das niemals eine Option gewesen. Mein Handlungsspielraum hat sich 2019 auch dadurch stark erweitert. Das ist etwas, das Frauen mit drei kleinen Kindern normalerweise nicht von sich behaupten können. Und dafür bin ich unglaublich dankbar.

Apropos 2018: In meinem Jahresrückblick 2018 habe ich auch einen Ausblick auf das Jahr 2019 gewagt. Was davon habe ich 2019 umgesetzt bzw. realisiert?

  • Content, Content, Content produzieren. Da kann ich eindeutig sagen: Mission aber sowas von accomplished.
  • Ich werde mein Signature-Programm entwickeln. Es hat bis zum letzten Quartal des Jahres gedauert – auch wenn ich die Idee schon seit 2018 mit mir herumtrage. Aber jetzt steht die Idee meines Signature Programms und öffnet am 07. Januar 2020 die Tore. Mehr dazu weiter unten.
  • Die Dreifachbelastung bestehend aus Hochschule, Freelancing (mit und ohne Vor-Ort-Tätigkeit) und Onlinekursen auflösen. Naaaaaja. Hat so mittelmäßig geklappt. Die Lehrtätigkeit an der Hochschule habe ich reduziert (von zwei auf einen Tag).
  • Stand-up-Paddling
  • Wieder das Zeichnen ✗ und die Fotografie ✔ aufnehmen
  • 10 Klimmzüge(Meine Bestmarke im Sommer 2019 waren 7 Klimmzüge. Ich würde sagen: 70 % Zielerreichung)
  • Flexitarier bzw. Vegetarier ✗ werden

Die Ausbeute ist gemischt. 2019 stand mal wieder im Zeichen des Zeitmangels. Ich habe so viele verschiedene Projekte, Ziele, Hobbies und Träume, dass ich nicht allem gerecht werden kann. Ich hoffe, dass ich mich 2020 nicht mehr so zwischen beruflichen Zielen (Signature Programm) und Sport (Klimmzüge, Stand-up Paddling) entscheiden muss.

Also, let’s go, Jahresrückblick 2019!



Das Jahr 2019 hat mit meinem neuem Content-Erfolgs-Kurs gestartet

Im Dezember 2018 habe ich meinen bis dahin größten Launch hingelegt: ich habe den Content-Erfolgs-Kurs gelauncht und 12 Teilnehmer dafür gewonnen. Damit war dieser Launch für mich der erste fünfstellige Launch. Eine weitere Premiere: Der Kurs war auf 6 Monate angelegt. Davor habe ich nur einen 4-Wochen-Kurs und einen 12-Wochen-Kurs gemacht. Später, im Sommer 2019, habe ich den Kurs erneut gelauncht: diesmal unter dem Namen Iron Blogging. Denn das ist es, was ich seit vielen Jahren mache: ich bin Mitglied bei den Stuttgarter Ironbloggern und habe mich verpflichtet, jede Woche zu bloggen – oder 5 Euro in eine Party-Gemeinschaftskasse zu geben. Anfang Juli 2019 haben wir die mittlerweile prall gefüllte Kasse verfuttert. War das ein Spaß 😀

Spätestens beim Launch in Sommer war mir klar, dass ich nicht weiter einzelne Kurse mit verschiedenen Laufzeiten launchen möchte. Denn diese Kurse würden sich überschneiden und dann hätte ich vielleicht einmal drei Kurse parallel. Ich wusste: ich muss die Komplexität aus meinen Kursen rausnehmen, denn mittlerweile sind meine Kurse auf eine stattliche Anzahl angewachsen.

Jahresrückblick 2019: Das Key Visual des Onlinekurses "Content-Erfolgs-Kurs".

Die Evolution meines Blog-Kurses: zuerst Content-Erfolgs-Kurs…

Jahresrückblick 2019: Das Key Visual des Kurses "Iron Blogging".

… dann Iron Blogging – mein Blogkurs im September 2019. Die nächste Evolutionsstufe: im Januar 2020 startet mein Programm, das alles beinhaltet, was ich bisher an Kursen gemacht habe. Der Name: Sympatexter Academy.

In diesem ersten Durchlauf des Content-Erfolgs-Kurses habe ich viele Blogartikel geschrieben, die mir heute noch viel bedeuten und mir viel Traffic bringen. Hier sind meine persönlichen Top 7 Blogartikel aus dem ersten Halbjahr 2019:

April, April! Launch des Text-Erfolgs-Kurses

Launchen, launchen, launchen: im Frühling ging es dann gleich weiter, ich habe den Text-Erfolgs-Kurs zum 3. Mal gelauncht (Start 01. April 2019). Diesmal in Kooperation mit Michaela van Dyck, die ich aus dem SOMBA-Businesscoaching kenne (und die in 2018 mit ihrem Webseiten-Summit meine E-Mail-Liste zum Explodieren gebracht hat). Wir haben ein Bundle verkauft: WordPress (sie) plus Webseitentexte (ich). Obwohl dieser Launch finanziell gesehen besser war als der letzte Launch des Text-Erfolgs-Kurses, hat er sich dennoch sehr zäh angefühlt. Mir wurde also spätestens im April 2019 klar: dieses klassische Launchen hat sich zwar bewährt, hat aber auch seine Tücken und kann sehr schnell erschöpfen – ich muss eine andere Herangehensweise finden.

Jahresrückblick 2019: Das Key Visual des Text-Erfolgs-Kurses.

Beim Text-Erfolgs-Kurs blieben, im Vergleich zum letzten Launch, der Name und das Visual gleich. Aber der Inhalt hat sich verändert: ich habe alles überarbeitet, neue Handouts gemacht und bessere Videos erstellt. Auch den Claim-Crash-Kurs, der Teil des Text-Erfolgs-Kurses ist, habe ich überarbeitet und vereinfacht. Mittlerweile besteht der Claim-Crash-Kurs nicht mehr aus 5 Schritten, sondern 9.

Der Jüngste ist jetzt endlich auch im Kindergarten

Endlich! Im Juli kam der Kleinste endlich in den Kindergarten. Damit hatten wir nicht mehr drei Orte für die Kids (Tagesmutter, Kindergarten, Schule), sondern nur noch zwei. Auf einen Schlag hat sich damit unsere Situation entspannt: während das Mädchen morgens mit ihren Freundinnen in die Schule gelaufen ist, konnte ich die Jungs in den Fahrradanhänger packen und zum Kindergarten radeln, fertig! Von einem One-stop-shop für die Kids sind wir zwar noch ein paar Jahre entfernt, aber alleine schon diese Umstellung war für uns eine riesige Erleichterung. Das hat uns dann auch viel Zeit freigeschaufelt für das Familienbusiness namens Sympatexter. Und wir wussten: im Sommer würden wir diese Zeit dringend brauchen!

Jahresrückblick 2019: Die beiden Jungs jetzt endlich auch im gleichen Kindergarten. Was für eine Erleichterung!

Die Jungs beim Frühstück im Kindergarten.

SOMBA Summer School (NewsBetter) im August

Dieses Jahr wusste ich ja schon, was auf mich zukommt 😀 Nach meiner ersten Somba Summer School im Sommer 2018 konnte ich mich also viel besser auf diesen intensivsten Monat des Jahres einstellen: die Somba Summer School. Auch diesmal hieß es: entwickle in kürzester Zeit einen Vier-Wochen-Kurs, launche ihn und entwickle die Inhalte von Woche zu Woche während du den Kurs gibst. Ich habe die Zeit diesmal besser genutzt und habe gleich losgelegt mit der Befragung meiner Liste, Fans und Follower: was wollt ihr eigentlich von mir lernen? Im Hinterkopf hatte ich aber schon so eine diffuse Idee und mir war klar: der nächste, logische Schritt muss der Newsletter sein. Aber nicht einfach nur irgendein Newsletter, sondern bessere Newsletter als die, die wir normalerweise so in unserem Posteingang finden. Und dann fiel mir natürlich auch gleich ein famoses Wortspiel ein: NewsBetter 😀 Meine Kursidee stand also. Und ich wusste auch schon sehr schnell, wie die vier Module aussehen sollten und aufeinander aufbauen würden.

Jahresrückblick 2019: Das Key Visual meines SOMBA Summer School Kurses "NewsBetter".

Ich hatte mit meinen bisherigen Kursen jetzt schon den Claim, die Webseitentexte  und das Blog abgedeckt. Und da ich mich stark auf „owned content“ fokussiere, also auf Content, der sich auf unseren eigenen Plattformen abspielt, hat nur noch der Bereich Newsletter gefehlt. Und tatsächlich: auch in der Befragung war das ein Riesenthema. Ich hatte schon länger das Gefühl, dass da was in der Luft liegt und dass der Fokus immer stärker back to the roots geht. Also weg von Social Media („Social Müdia“) hin zu Medien, die besser funktionieren, was den Verkauf angeht. Und das ist und bleibt einfach der Newsletter. Dann hieß es: den Kurs launchen und möglichst viele Leute dafür begeistern. Dafür habe ich zahlreiche Videos erstellt und dann bei Facebook beworben. Das war bis dato der entspannteste Launch, den ich bisher hatte.

Da Gelb die Farbe von NewsBetter war, habe ich im Sommer auch ständig mein gelbes Hemd angezogen. Das Branding muss schließlich durchgehend sein 😉

Jahresrückblick 2019: Die Farbe von NewsBetter war gelb. Jahresrückblick 2019: dieses gelbe Hemd habe ich wirklich ständig angezogen während dieser 4 Wochen.

Insgesamt war NewsBetter ein super erfolgreicher Beta-Kurs. Gar nicht so sehr weil ich fast 200 Teilnehmer hatte (und damit mehr als doppelt so viel wie noch in 2018) oder weil ich so unglaublich viele tolle Testimonials bekommen habe, sondern weil ich damit mein Portfolio abgerundet habe. Das war das letzte Puzzlestück, das ich brauchte, um den Traum von meinem umfassenden Textkurs, meinem „Signature Course“, realisieren zu können.

Jahresrückblick 2019: Mein Onlinekurs NewsBetter ist super gelaufen.

Am letzten Tag der Somba Summer School, an einem Freitag im August (und am wahrscheinlich heißesten Tag des Jahres) – wir haben mittags das große Finale des Kurses gefeiert, indem wir alle gleichzeitig unseren Newsletter verschickt haben – kam am Nachmittag der nächste große Moment 2019:

Spontaner Hauskauf im August

Nie, wirklich niemals, hätte ich gedacht, dass ich jemals diesen Satz sagen würde: ich habe mir spontan ein Haus gekauft. Selbst Anfang 2019 schien das noch völlig undenkbar. Es war nicht einmal eine Option, sondern wenn überhaupt, dann nur ein entfernter Traum.

Einer unserer großen Kredite für unsere Eigentumswohnung ist im Mai 2019 ausgelaufen. Damals Mitte der Zehnerjahre haben wir den Kredit extra noch hochgesetzt (verdoppelt) weil ich festgestellt habe: egal, was ich mache, am Ende des Monats ist das Geld, das ich zurücklegen wollte, immer weg. Daher habe ich die Reißleine gezogen und die Raten verdoppelt. Das gab dann interessante Kommentare: dass es sich doch in Zeiten des Niedrigzinses nicht lohne, so viel Kredit abzuzahlen. Aaaaber: ich wusste immer, dass das für mich auch eine psychologische Komponente hat: Sobald ich einen Kredit abgezahlt habe, bin ich frei. Und ich möchte schnell frei sein. Im Sommer 2019 war ich also endlich frei, zu überlegen, wie und wo ich eigentlich wohnen will.

Die große Frage hieß also: Mieten oder kaufen? Wir haben uns in unserem PLZ-Gebiet ein Haus zum Mieten angeschaut aber es kam für uns aus mehreren Gründen dann doch nicht in Frage. Zudem war es echt teuer. Ich habe mich ja jahrelang nicht mehr mit Mietpreisen auseinandersetzen müssen und war dann echt schockiert, welche Entwicklung die Preise in den letzten 7 Jahren genommen haben. In den guten alten Zeiten (Mitte der Nullerjahre) habe ich meine Dreizimmerwohnung in Stuttgart Mitte mit zwei Balkonen für 440 Euro kalt gemietet. Jetzt wäre so eine Wohnung nicht mehr für unter 1.000 Euro zu haben.

Also habe ich einfach mal geschaut und eine Umkreissuche bei Immobilienscout gemacht. Daraufhin habe ich mir ein Haus in Stuttgart Degerloch angeschaut. Das war aber sehr renovierungsbedürftig. Also habe ich den Suchradius einfach mal radikal erweitert. Denn: es muss für uns nicht unbedingt Stuttgart sein. Wir fühlen uns wohl, wo wir eine gute Infrastruktur haben – und Internet! Da ich nicht allzu weit weg von meinen Eltern ziehen wollte und sie am südlichen Stadtrand Stuttgarts wohnen, habe ich also die Orte entlang der A 81 nach Süden abgecheckt. Ich habe die A 81 entlang einen ca. 20 Kilometer breiten Schlauch in der App gezeichnet, raus aus dem teuren Stuttgarter Speckgürtel, und habe die Ergebnisse dann mal durchgescrollt.

 

Jahresrückblick 2019: How to Traumhaus. Wir haben einen großen Suchradius gezogen und dann geschaut, was uns über den Weg läuft.

Mein Suchradius für unser neues Zuhause: ein Schlauch entlang der A81 Richtung Bodensee.

Und dann war da in dieser Auflistung dieses hübsche kleine Häuschen. Das mich auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen hat. Aber der Ort hat mir absolut nichts gesagt: Haigerloch. Haiger… was? Der Ort war ja nur gerade so in meinem Suchradius. Ich habe den Ort gegooglet und aha: da gibt es einen Atomkeller. Und zig Museen. Und ein Schloss. Na gut, fahren wir einfach mal hin, denn viele in meinem Umfeld haben mir gesagt: man muss sich auf der Suche nach einem Haus viele Häuser anschauen. Mindestens 10 Stück. Also: auf nach Haigerloch, zum Haus-Anschau-Training. Und, was soll ich sagen…? Heute, im Dezember 2019, schreibe ich meinen Jahresrückblick in diesem Haus. Es war das zweite, das wir uns angeschaut haben.

Und so saßen wir also am 09. August 2ß19 beim Notar in Rottenburg und haben in der flirrenden Sommerhitze den Kaufvertrag unterzeichnet.

Jahresrückblick 2019: Was für eine Aussicht.

Wohnen mit Aussicht: vom Neubau in den Altbau. Von der Landeshauptstadt ins Felsenstädtchen. Hach ♥

 

Jahresrückblick 2019: Laszlo und ich nach dem Banktermin. Ich habe bei diesem Termin 32 x unterschrieben (glaube ich).

Unser Banktermin am 08. August

Umzug von Stuttgart nach Haigerloch am 07. September 2019

Hausbesichtigung, Entscheidung, Kaufvertrag – bei uns ging alles Schlag auf Schlag. Und da wir nicht wollten, dass unsere Tochter mitten im Schuljahr umzieht, haben wir uns dazu entschlossen, am letzten Sommerferien-Wochenende umzuziehen.

Wir haben einen Großteil unserer Möbel entweder in der Wohnung gelassen (Küche, Ikea Pax Schränke, alle Hängeschränke) oder an Freunde verschenkt. Mir war klar: ich möchte das neue (alte) Haus nicht ver-IKEA-fizieren. Das ist mir allerdings nur halb geglückt, denn ein Kinderzimmer ohne IKEA-Möbel ist bei uns derzeit nur schwer vorstellbar.

Jahresrückblick 2019: Wir haben einen Großteil unserer Möbel verschenkt.

Und dann ging’s los: nachdem ich tagelang schon alles in Kartons verpackt habe und das Wohnzimmer tetris-mäßig zugepuzzlet habe, kam die Umzugsfirma und hat 7 Jahre unseres Lebens in einen LKW gepackt. Das war für uns ein extrem emotionaler Tag. Während die Kinder draußen mit ihren Freunden gespielt haben, haben wir die ganze Wohnung leergeräumt.

Jahresrückblick 2019: Game of Umzugskarthrones. Jahresrückblick 2019: Mit dieser Umzugsfirma ziehen wir schon zum 3. Mal um. Jahresrückblick 2019: Einmal ein ganzes Leben einladen, bitte!

Bilder: Game of Umzugskarthrones. Das Klavier (hinter den Umzugskarton) befindet sich seit dem 19. Dezember 2019 nun auch in Haigerloch.

Jahresrückblick 2019: Der Mittlere verabschiedet sich von seinem besten Freund. Seitdem haben sie sich aber zum Glück noch zum Spielen getroffen. Jahresrückblick 2019: Der Abschied fällt schwer und ich kann sooo sehr mit meinen Kindern mitfühlen.

Bilder: Der Abschied von den Freunden fällt schwer. Am Anfang der Sommerferien wussten wir noch nicht, dass wir uns ein Haus kaufen würden. Und am letzten Sommerferien-Wochenende sind wir schon umgezogen. Das bedeutet für das Mädchen: sie konnte sich gar nicht von ihrer Schulklasse verabschieden 💔

Jahresrückblick 2019: Der letzte Tag im Stuttgarter Kindergarten.

Letzter Tag im Stuttgarter Kindergarten: 04. September 2019.

Sigrun Live im Oktober

Sigrun Live ist ein Get-Together-Wochenende im Rahmen meines Businesscoachings namens SOMBA*. Es ist ein unfassbar intensives Wochenende. Mittlerweile war dies mein 3. Sigrun Live Event und rückblickend ist es interessant zu sehen, welche Evolution ich dahingehend durchlaufen habe:

  • Das 1. Event im Januar 2018: ich fahre nach Zürich zum Event und fahre am selben Abend wieder weg. Voll das Gehetze.
  • Mein 2. Event im September 2018: Ich komme für zwei Nächte nach Zürich und übernachte in einem günstigeren Hotel ca. 400 Meter vom Hotel entfernt.
  • Mein 3. Event, im Oktober 2019: ich gehe für drei Nächte nach Zürich und übernachte in dem Hotel, in dem das Event stattfindet: im Crowne Plaza.

Was ich wohl beim 4. Sigrun Live Event machen werde? 😀

Bei diesem Event trifft frau die ganzen anderen SOMBA-Teilnehmerinnen, kann sich austauschen, netzwerken und lernen, groß zu denken. Eine der krassesten Übungen war es, innerhalb von 5 Minuten unser 10.000-€-Angebot zu entwickeln: wie sieht dieses Angebot aus, was enthält es, wie umfangreich ist es? Das Ziel war es, dieses Angebot innerhalb der nächsten Woche auf die Webseite zu setzen und zu kommunizieren (ich arbeite noch daran).

Jahresrückblick 2019: willkommen in Zürich. Das erste, das Olga und ich gemacht haben: eine Rundfahrt über den Zürichsee. Jahresrückblick 2019: Olga und ich haben uns ein Zimmer im Crowne Plaza geteilt. Viel Zeit zum Schlafen hatten wir jedoch nicht. Jahresrückblick 2019: Sigruns Lieblingsfarbe ist... rot! Willkommen beim Team Red.

Bilder: Olga und ich haben uns ein Zimmer im Crowne Plaza geteilt. Die Farbe von SOMBA ist: rot!

Es gab da allerdings noch ein Thema, das mir auf der Seele lag. Die letzten Monate bin ich gefühlt auf der Stelle getreten, was das Onlinebusiness anging. Laszlo hat mich zwar unterstützt aber irgendwie ging es nicht in dem Tempo voran, das unserem Arbeitsaufwand gerecht gewesen wäre. Das mit dem Listbuilding hat immer noch nicht geklappt und technische Probleme sowie einige Rückschläge (minor falls) taten ihr übriges: eines Tages haben wir z. B. bemerkt, dass wir was mit dem Facebookpixel falsch gemacht haben. Boah. Und wir haben uns im Frühling 2019 wochenlang gewundert, warum wir so astronomisch hohe Ad-Kosten haben und warum überhaupt nichts vorwärts ging.

In den letzten Monaten habe ich gemerkt: obwohl Laszlo mich als Projektmanager intensiv unterstützt, war ich immer noch der Flaschenhals in diesem ganzen Unterfangen. Mein Onlinebusiness-Spirit war an einigen Tagen nicht gerade im hellgrünen Bereich. Ich hatte aber so eine Ahnung, was sich ändern musste. Also bin ich bei dem Event auf Sigrun zugegangen und habe einfach mit ihr gesprochen. Ich habe ihr gesagt: mein Mann muss Teil von SOMBA Momentum werden, ist das möglich, uns als Team aufzunehmen? Am nächsten Tag kam sie dann mit einem Angebot und ich habe sofort zugeschlagen. Hiermit ist Laszlo der erste offizielle SOMBA-Husband 😀

Seit Sigrun Live ist Laszlo also in den Calls mit dabei, kann sich direkt mit den SOMBA-Momentum-Coaches Jo und Lynn austauschen und sich First Hand die Informationen einholen. So dass das alles nicht mehr so stille-Post-mäßig über mich gehen muss. Ich kann ganz entspannt in die Calls mit Sigrun gehen und muss mich nicht mehr abhetzen zwischen all den Terminen und Calls und dazu noch meiner Freelance- und Dozententätigkeit. Und siehe da: es tut sich was. In diesem Dezember sind wir nochmal das Thema Listbuilding angegangen (nach so mancher Enttäuschung mit Facebook war das echt eine große Überwindung), ein neues Freebie entwickelt (10 Blogartikel, die man in 2020 unbedingt bloggen sollte) und das bei Facebook mit einer ganz neuen interessensbasierten Audience beworben. Und ja, das Facebook-Pixel war jetzt ganz sauber auf unserer Webseite eingebaut 😉 Und die Leads sprudeln nur so herein für unter einen Euro/Lead. Ich bin echt geplättet. Das ist unser Weihnachtsgeschenk.

Jahresrückblick 2019: 2/3 des A-Teams, eines der Mastermindgruppen innerhalb von SOMBA Momentum. Jahresrückblick 2019: Das A-Team hatte in Zürich viel Spaß bei Sigrun Live.

Bilder: Das A-Team, meine Mastermind-Gruppe innerhalb von SOMBA Momentum, löst sich jetzt im Dezember 2019 auf. Denn drei der sechs Teilnehmerinnen („Miss Mastermind“ Anke, Näh-deine-Stil Elke (nicht im Bild) und Hildur) steigen in Sigruns VIP Mastermind auf. Ich bleibe weiterhin in SOMBA Momentum. Wer weiß, vielleicht ziehe ich im Herbst 2020 nach 🙂

Jahresrückblick 2019: mein Business-Coach Sigrun und ich bei Sigrun Live in Zürich im Oktober 2019. Jahresrückblick 2019: ich halte einen Workshop bei Sigrun Live zum Thema Claim-Entwicklung. Auf Englisch :-D Jahresrückblick 2019: Claim-Entwicklung à la Sympatexter. Die große Frage lautet: was sind deine Special Features?

Bilder: Am Sonntag habe ich bei Sigrun Live einen von insgesamt 6 Workshops gehalten. Thema: Claim-Entwicklung und warum ein Claim so unglaublich wichtig für Unternehmer/innen ist. Das waren drei sehr intensive Stunden, in denen ich mit den Teilnehmerinnen sehr gute Claims entwickelt habe. Noch Wochen später haben mir Teilnehmerinnen geschrieben und mitgeteilt, dass sie jetzt endlich ihren Claim gefunden hätten – nach einem jahrelangen Hin und Her und einer zermürbenden Positionierungs-Odyssee. Was für ein Gefühl ♥

Jahresrückblick 2019: nach Sigrun Live im Oktober 2019 war ich ganz schön k.o.

Nach Sigrun Live war ich ganz schön k.o.

Wir sind Katzeneltern

Eigentlich dachte ich bisher immer, ich sei der Hunde-Typ. Ich hatte schließlich schon viele Hunde in meinem Leben und, echt, ich liebe Hunde. Dennoch habe ich jetzt eine Katze 😉 Und das kam so:

Unser Haus in Haigerloch hat eine Katzenklappe. Wir haben uns anfangs nicht viel dabei gedacht. Aber anscheinend ist diese Katzenklappe schon bekannt bei den Nachbarskatzen. Denn irgendwann stand „Mau“ vor der Tür, der Kater der Nachbarin (ihr Zweijähriger hat ihn „Mau“ getauft) und hat energisch um Einlass gebeten. Und wir dachten uns: na gut, lassen wir Mau halt mal rein. Und mit dieser Entscheidung hat sich diese Katze nicht nur in unserem Haus breitgemacht, sondern auch in unserem Herzen.

Unsere Nachbarskatze "Mau". Ein super verkuschelter Kater. Die Kids hätten "Mau" am liebsten sofort adoptiert. Der King des Hauses: die Nachbarskatze namens "Mau" macht sich überall breit (auch in unserem Herzen). Mau schläft gerne bei uns.

Bilder: Graue Katze: Mau (nicht unsere).

Ab da war Mau fast täglich bei uns. Zum Streicheln, Kuscheln und Spielen. Abends ist Mau dann immer lässig nach Hause gegangen. Einmal, als Mau einmal nicht da war, haben wir verdächtige Geräusche im Haus gehört. Ein Schaben und Kratzen, kleine Füßchen auf dem Holz. Uns war klar: wir haben Mäuse. Und da wussten wir schon: wir brauchen unsere eigene „Mau“. Laszlo hat dann bei eBay Kleinanzeigen geschaut und ein paar Tage später waren wir in Kooperation mit einem lokalen Tierheim stolze Katzenbesitzer. Die Kids haben das Kätzchen Luna getauft (zuerst wollten sie sie „Nudel“ und dann „Batman“ nennen).

Ich sehe unsere neue Katze Luna zum ersten Mal. Diese Augen! Luna erkunden ihr neues Zuhause. Lunas Lieblingsplatz: in der Küche. Dort gibt es immer schnell was zu futtern!

Bilder: Schwarze Katze: Luna (unsere). Seit ihrer Ankunft gibt es im Haus zwei Mäuse weniger.

Luna hat unsere Herzen im Sturm erobert. Sie ist erst ein paar Wochen in unserer Familie aber es fühlt sich an, als ob sie schon immer da gewesen wäre ♥ Nie wieder möchte ich ein Leben ohne Katze(n) führen. Es ist einfach so, so unglaublich schön, bereichernd und beruhigend, so einen kleinen Fellfreund zu haben. Wer hätte gedacht, dass ich in meinem Jahresrückblick 2019 von einer Katze schreiben würde? Was für eine schöne Überraschung!

Start meines 4. Wintersemesters an der Hochschule als Dozentin für Werbetext und Konzeption

Mittlerweile unterrichte ich schon im 4. Jahr an der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung (HfK) in Stuttgart. Und ich kann sagen: es ist eines der größten Abenteuer meines Berufslebens. Zum Start dieses 4. Jahres habe ich mich entschlossen, mich auf meine Kernkompetenzen zu konzentrieren und nur noch Werbetext und Konzeption zu unterrichten. Damit hat sich mein Lehr-Pensum von 10 auf 4 Semesterwochenstunden bzw. von zwei Tagen auf einen Tag reduziert – und das war für mich auch bitter nötig, denn meine Familie, Freelancer-Tätigkeit und mein Onlinebusiness füllen meine Tage schon intensiv aus.

In diesem 4. Jahr habe ich meine Vorlesungen neu aufgezogen: In den ersten Wochen (den kompletten Oktober habe ich klassische Vorlesungen gehalten rund um Ideen- und v.a. Claimentwicklung und ich habe die Seminararbeit gebrieft. Dann, Mitte Oktober ging es los: es ist mir in diesem Jahr gelungen, viele verschiedene Gastdozenten einzuladen:

  • Dirk Baranek von Baranek Renger hat wieder seine epische Vorlesung über die Marketingkampagne zum „Dick Switch“ gehalten
  • Madeleine Maros, eine ehemalige Studentin, hat über ihren Werdegang zur Führungskraft seit ihrem Abschluss vor einem Jahr gesprochen
  • Wir haben eine Exkursion zu Sommer & Sommer und zu 21torr gemacht
  • Samy Löwe, ebenfalls ein ehemaliger Student, hat per Zoom eine Gastvorlesung gehalten und erzählt, wie er in kürzester Zeit zu einem der aufstrebenden Illustratoren Deutschlands wurde
  • Dennis Özer, mein ehemaliger Kollege von Sommer & Sommer und mein erster Gastdozent, den ich überhaupt hatte, kam wieder zur HfK und hat diesmal über die Downs und vor allem Ups der Selbständigkeit gesprochen

Gastdozent Dirk Baranek an der HfK. Die ehemalige HfK-Studentin Madeleine Maros als Gastdozentin an der HfK. Der ehemalige HfK-Student Samy Löwe als erster digitale Gastdozent an der HfK. Gastdozent Dennis Özer an der HfK.

Bilder: Die Gastdozenten im Wintersemester 2019/2020: Dirk Baranek, Madeleine Maros, Samy Löwe und Dennis Özer.

HfK-Exkursion zur Stuttgarter Werbeagentur Sommer & Sommer Die HfK-Studenten vor dem Eingang zur Stuttgarter Digitalagentur 21torr. Die HfK-Studenten bei 21torr.

Bilder: Die epische Exkursion des Semesters: An einem Tag zuerst bei Sommer + Sommer vorbeigeschaut (danke, Marius!) und dann bei 21torr Rapid Prototyping mit dem idealen Geldbeutel gemacht (danke, Isabell!).

Pointentraining mit Blackout Poetry und einem ungarischen Schmachtschinken. Oh, Magdalena! Pointentraining in der Werbetext-Vorlesung mit Cards against Humanity.

Bilder: Die Übungen: immer wieder Blackout Poetry und Pointentraining – auch mal mit „Cards against Humanity“. Und natürlich noch viel mehr: Headlinetraining, Claimentwicklung und die Bewertung der eigenen Ideen und die der Kommilitonen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir kreativer werden, wenn wir vielen verschiedenen Eindrücken, Orten und Sichtweisen begegnen. Dann haben wir mehr Ausgangsmaterial zum Rekombinieren. Und das ist, was ich versuche, meinen Studenten mitzugeben: das eigene kreative Potential auszuweiten mit sehr unterschiedlichem Input, sich nicht selbst schon zu Beginn der Ideenphase einzugrenzen mit Mindfucks wie „die Idee taugt nix“ oder „diese Idee ist zu krass“ und einfach sehr viel Spaß an der eigenen Kreativität zu haben.

EPIC 2020 – das Onlinebusiness-Event im Schloss Haigerloch

Schon bei der Hausbesichtigung im Sommer war ich von dieser Aussicht aus dem Haus in Haigerloch fasziniert: direkt vor unserer Haustür befindet sich ein Schloss. Und dieses Schloss kann man mieten. So hatte ich schon im September die Idee, dort auf diesem unfassbar schönen Schloss ein Event zu veranstalten. Nur: was genau? Für wen? Wie lange? Mit welchem Inhalt? Mit dieser Frage habe ich mich an meine Mastermind-Gruppe innerhalb von SOMBA gewandt. Und so kam es, dass Anke und ich uns schnell zusammengetan und beschlossen haben: wir machen dieses Event gemeinsam. Und es wird sich um das Thema Onlinebusiness drehen und am 01./02. Mai 2020 stattfinden. Im November 2019 hat Anke mich dann in Haigerloch besucht und wir haben unsere Köpfe zusammengesteckt und eine erste, grobe Planung gemacht. Denn wir wussten: wir wollten noch dieses Jahr einen Presale der Tickets machen – und dafür hat sich der Black Friday perfekt angeboten. Also: Landing Page erstellen, Warteliste aufbauen und eine erste Emailsequenz an die Leute rausschicken mit Deadline: 29. November 2019. Obwohl wir noch ziemlich vage in unserer Aussage waren, haben wir schon die ersten Teilnehmerinnen für das Event, die sich für das erste Mai-Wochenende mit der ganzen Familie im Schloss einquartiert haben.

Jahresrückblick 2019: das Key Visual von EPIC 2020 - dem offline Onlinebusiness-Event im Schloss Haigerloch am 01./02. Mai 2020.

Im Januar 2020 geht es dann mit der Ideenfindung und der konkreten Ausgestaltung des Events weiter. Anke und ich wissen jedoch jetzt schon, was wir nicht wollen: Ein Multispeaker- bzw. ein Frontal-Event. Ganz im Gegenteil: wir werden auf jeden Fall Mastermind-Elemente einbauen – das ist Ankes Spezialität. Sie heißt nicht umsonst Miss Mastermind 🙂 Und Content wird ebenfalls eine große Rolle bei EPIC 2020 spielen. Das wird dann mein Spielfeld sein.

Mein Newsletter: inhaltlich und grafisch komplett überarbeitet

Stand 2018 bei mir contentmäßig der Blog im Vordergrund, war es 2019 mein Newsletter. Ich habe mehrere Ansätze ausprobiert: mal einen „vollen“ Newsletter mit verschiedenen Content-Elementen (ähnlich wie ein Magazin) und dann einen ganz reduzierten. Mal einen mit Designelementen (Header, Fotos, Logo usw.) und dann einen absolut minimalistischen. Und auch der Name hat sich geändert: nachdem in diesem Semester meine Vorlesung auf den Freitag gefallen ist, konnte ich nicht mehr freitags meinen Newsletter rausschicken (ich bereite meine Newsletter nicht groß vor, sondern schreibe sie spontan. Und zwar meist an dem Tag, an dem ich sie rausschicke. Früher war das nicht so: da wollte ich immer noch eine Nacht darüber schlafen). Deshalb war jetzt der Name meines Newsletter unpassend: die Freitagslinks. Obwohl eine sehr persönliche Geschichte hinter den Freitagslinks steckt, habe ich mich dazu entschlossen, den Namen zu ändern. Ich habe hin und her überlegt, was der neue Name sein könnte. Denn inhaltlich habe ich mich schon länger von den zahlreichen Links („Freitagslinks“) verabschiedet. Es hat also einfach nicht mehr gepasst. Mit der Zeit habe ich mich in meinem Newsletter stärker auf Storytelling konzentriert und zunehmend Geschichten, Learnings und Fragen aus meinem Leben thematisiert. Da ich immer auf der Suche nach tollen Wortspielen bin, war mir klar: der Name für meinen Newsletter ist im Idealfall ebenfalls ein Wortspiel. Und tatsächlich: bei einer Autofahrt im November 2019 ist mir kurz vor dem Ziel (der Park & Ride Parkplatz beim Stuttgarter Fernsehturm) ein Wortspiel eingefallen, das auch inhaltlich gut passt: KolumNEwsletter.

Heute ist mein Newsletter grafisch vollkommen nackt: kein Logo, kein Headerbild – nur ein kleines Portraitfoto von mir im Footer. Ich habe alles rausgeschmissen, was mich vom Kern ablenkt. Und das ist: das Erzählen von Geschichten. Es ist interessant, wie ich immer wieder zu meinen Anfängen zurückfinde, denn meine ersten Newsletter in 2015 waren ebenfalls nacktes Storytelling. Und hier schließt sich auch der Kreis zu meinem Claim: „Geboren, um Geschichten zu schreiben.“

Jahresrückblick 2019: die Evolution meines Newsletters. So sah er im August 2019 aus.   Jahresrückblick 2019: so sah mein Newsletter im November 2019 aus. Wesentlich reduzierter, kein Design-Schnickschnack, reines und nacktes Storytelling.

Bilder: Mein Newsletter aus dem August und November 2019. Beim Klick vergrößern sich die Bilder.

Sympatexter Academy: mein Signature Programm startet am 07. Januar 2020

Es ist faszinierend, wie manche Antworten und Lösungen auf der Hand zu scheinen liegen – zumindest rückblickend. Wenn man aber mittendrin ist im Prozess des Suchens und des Findens, kann das schon sehr anstrengend sein. So ging es mir im letzten Quartal 2019: ich wusste, dass ich alle meine Kurse zu einem einzigen Kurs zusammenstellen musste – nur wie? Diese große Frage hat mir keine Ruhe gelassen: Sollte ich alle Kurse als Selbstlerner integrieren? Aber ich kenne mich und weiß, dass ich live am besten performe. Also: was sollte live sein und was nicht? Ich hatte schließlich so viele einzelne Kurse:

  • Claim-Crash-Kurs (Claim-Entwicklung)
  • Text-Erfolgs-Kurs (Webseitentexte)
  • Iron Blogging
  • NewsBetter

Ich bin also wieder zurück auf Start und habe meine Hausaufgaben gemacht. Das bedeutet: ich habe eine Umfrage erstellt, um herauszufinden, was meine idealen Kunden von mir haben wollen und was sie brauchen. In der Umfrage kam heraus: die absolute Mehrheit wünscht sich einen Kurs über 3 Monate. Oha: Wie sollte ich meine Inhalte in nur drei Monate packen? Oder sollte es nicht doch ein 1-Jahres-Kurs sein, den man aber auch in einzelnen Quartalen kaufen kann? Fragen über Fragen. Der nächste Schritt: ich habe drei Runden Video-Interviews gemacht mit insgesamt über 30 Gesprächen. Es gab Tage im November, da habe ich den ganzen Tag Videointerviews geführt, mitgeschrieben und den Kurs konzipiert. Es hat aber bis Dezember gedauert, bis das Konzept und der Name (hier das Facebook-Posting zum Making-Of) wirklich standen.

Und jetzt ist alles klar: die Sympatexter Academy (komm hier auf die Warteliste, am 07. Januar 2020 geht’s los) ist aufgebaut wie ein Studium mit drei Trimestern. Die sind jeweils 13 Wochen bzw. 90 Tage lang. Dazwischen sind Ferien. Der Kurs besteht aus Selbstlerner-Kursen zu den Themen Claim, Webseitentexte und Newsletter. Das große Live-Spektakel innerhalb des Kurses dreht sich um das Thema Bloggen. Denn das ist es, was ich jedem Selbständigen, Coach, Berater, Kreativen usw. empfehle: blogge regelmäßig, am besten einmal die Woche – mindestens! Denn das ist die Grundlage unseres Expertenstatus‘ und unserer Sichtbarkeit. Das Highlight des „Studiums“ an der Sympatexter Academy ist die Bachelorette-Arbeit, die jeder Student am Anfang des Trimesters für sich selbst definiert. Das kann der eigene Claim sein, die sagenhafte Über-mich-Seite, ein epischer Blogartikel, der Setup des eigenen Newsletters – oder ein ganz anderes Thema – Hauptsache, es geht um Text und Kreativität. Ich begleite und unterstütze die Teilnehmer bei ihren Bachelorette-Arbeiten mit regelmäßigen digitalen Sprechstunden – ganz so wie ich meine Real-Life-Studenten an der Hochschule für Kommunikation bei ihren Seminar- und Bachelorarbeiten begleite.

Jahresrückblick 2019: das große Thema 2020 wird mein Signature Programm, die Sympatexter Academy, sein.

Ich meine: ich bin doch Dozentin. Diese Struktur mit Trimestern, Vorlesungszeit, Trimesterferien, digitalen Sprechstunden und einer Bachelorette-Arbeit ist daher so dermaßen naheliegend, dass ich mich frage: Warum habe ich das nicht schon viel früher gesehen? Als diese Struktur stand, war es für mich, als ob ein gigantischer Knoten geplatzt wäre. Mein Umsetzungsstau hat sich so dermaßen entladen, dass ich dann die 5. Version der Salespage für die Sympatexter Academy in einer Nacht heruntergeschrieben habe (mit den anderen war ich einfach nicht zufrieden. Es hat nie so wirklich gepasst). Etwas, woran ich vorher wochenlang drangesessen bin, ging nun plötzlich im Handumdrehen.

In dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, weiß ich noch nicht, wie der erste Launch der Sympatexter Academy verlaufen wird. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass die Sympatexter Academy – on the long run – ein sehr erfolgreicher Kurs wird.

Sympatexter in Zahlen (Stand: 23.12.2019):

  • Facebook Fanpage: 386 Fans
  • Facebook-Gruppe „Texten like a Sympatexter„: 538 Mitglieder
  • Instagram: 617 Fans
  • Pinterest: 14,6 k monatliche Betrachter und 121 Follower
  • Email-Liste: wir müssen jetzt im Dezember auf den nächsten Payment-Plan von ActiveCampaign upgraden denn die Abonnenten-Zahl wird rund um Weihnachten 2019 vierstellig 🙂 Merry Christmas!

Der aktuelle Stand meiner Startseite:

Jahresrückblick 2019: so sieht meine Webseite im Dezember 2019 aus.

Mein Business-Fazit für 2019:

Die Ausschläge des Lebens werden mit einem onlinebasierten Geschäftsmodell größer: Das Frustpotential und die Erfolge sind größer als ich es als Angestellte oder Freelancerin jemals erlebt oder für möglich gehalten habe. Und auch die Zeit, die ich investiere, ist eine ganz andere Hausnummer als früher. Aber klar, es haben sich auch mehrere Dinge verändert: Als ich 2009 in meine Selbständigkeit gestartet bin, hatte ich keine Kinder. Jetzt habe ich drei. Zudem habe ich heute drei Großprojekte parallel: Meine Dozententätigkeit, meine Freelancertätigkeit und mein Onlinebusiness. All das bedeutet: ich habe weniger Zeit, um mehr zu erledigen. Auch deshalb hat in 2019 manches nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht habe. Und dennoch: das Jahr scheint ein sehr versöhnliches Ende zu nehmen weil es sich eben doch auszahlt, sich festzubeißen und dranzubleiben. Weil ich meinen Weg jetzt sehr klar vor mir sehe. Gerade in diesem Jahr spüre ich so stark wie nie, was ich machen will: mein eigenes Ding durchziehen, Familie und Berufung miteinander zu verweben und meine große Vision Stück für Stück zu realisieren – ganz egal wie viele technische Rückschläge, Launch-Flauten oder Job-Angebote für Festanstellungen da kommen mögen. Und das gibt mir enormen Auftrieb.


Welche Themen und To-Do’s warten 2020 auf mich?

  • Happy Birthday, Sympatexter: Für mich beginnt Anfang 2020 nicht nur, wie für alle anderen Menschen, eine neue Dekade, sondern auch ein neues Lebensjahrzehnt: ich werde nämlich im Januar 2020 40 Jahre alt und veranstalte einen „Tag des offenen Geburtstages“: eine Mischung aus Hauseinweihung und Geburtstag. Und alle (auch du!) sind eingeladen 🙂 (bitte keine Abrißparty veranstalten ;-D) In meinem Newsletter gibt es dazu mehr Infos.
  • Sympatexter Academy: Mein Signature Programm geht an den Start (hier kannst du dich in die Warteliste eintragen). Es ist DAS Go-To-Programm für Selbständige, Unternehmerinnen und Coaches, die mit ihren digitalen Texten durchstarten wollen.
  • EPIC 2020: das offline Onlinebusiness-Event auf Schloss Haigerloch am 01./02. Mai 2020.
  • Haus renovieren: wir fangen mit dem unteren Bad an. Zuerst müssen wir uns allerdings einen Architekten holen, denn wir müssen hier ein paar grundlegende Änderungen vornehmen. Ob wir das größte Projekt, das Dachgeschoss, schon 2020 angehen können, werden wir sehen.
  • Ein Team aufbauen: Es stehen so viele Aufgaben für 2020 an, dass ich jetzt schon weiß, dass Laszlo und ich das alleine nicht schaffen. 2020 werden wir damit beginnen, weitere Leute reinzuholen. Anfangen werde ich wahrscheinlich mit dem Community Management. Dann brauchen wir noch technische Skills und Unterstützung bei den Launches. Es wird spannend.
  • Mein Wort für 2020 lautet: Wachstum.


*Affiliate-Link: wenn du SOMBA über mich buchst, bekomme ich eine Provision. Dir entstehen dadurch keine weiteren Kosten.

Comments

  • Viola
    REPLY

    Wow Judith! Was für ein Jahr. So vieles kann ich nachfühlen. Ganz herzlichen Glückwunsch zu deinen Entwicklungsschritten und den Jumps aus der Komfortzone raus! Ich bin sehr gespannt zu verfolgen, was dir und euch 2020 alles bringt und freue mich, dich in Island zu sehen (?).
    Ach ja, meiner Rolle gerecht werdend ;-): Wieviel mal willst du „SUP“-en gehen im 2020? Und was muss sein, dass es wirklich passiert? 😉
    Ganz herzlich aus Zürich

    26. Dezember 2019

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *