Der Januar ist immer mein Wegweiser für das kommende Jahr. Im Januar starten seit einigen Jahren meine Online-Kurse. Und: Im Januar habe ich Geburtstag. Das verdoppelt für mich dann gleich den Neuanfangs-Charakter des Jahres. Der Spirit des Januars trägt mich oft durch das ganze Jahr. Und dieser Januar 2021 hat sofort intensiv gestartet. Ich habe also so eine Vermutung, in welche Richtung sich dieses Jahr entwickeln könnte :-D

Start von The Content Society: Intensiv

Am 4. Januar hat unser neuer Blog-Kurs begonnen: The Content Society. Der Kurs, über den ich so lange nachgedacht, der Nachfolgekurs der Sympatexter Academy. Wir haben über den Jahreswechsel gelauncht, dann am Wochenende vom 2. und 3. Januar einen Tag verschnauft und dann ging es auch schon los! Am 4. Januar um 10:00 Uhr fand der Kick-Off-Call statt und wir haben gleich mit dem Thema des ersten Blogartikels losgelegt: Unser Motto für das Jahr 2021. Mein Motto für 2021 ist übrigens: It’s Showtime!

In dieser ersten Woche von The Content Society sind schon sage und schreibe 87 Blogartikel entstanden. In dieser Gruppe herrscht eine unglaubliche Energie, ein enormer Tatendrang. Und ich sehe einfach, welchen Unterschied es macht, ob ein Kurs 10 Teilnehmer hat, wie damals (2019) bei „Iron Blogging“, oder 80, wie jetzt bei The Content Society.

Screenshot aus meinem Kickoff-Video in The Content Society. Im Hintergrund: natürlich meine Sportmatte für Händständ & Co. ;-)

Insgesamt war dieser erste Launch von The Content Society unser bisher erfolgreichster Launch. In diesem Interview mit meinem Onlinebusiness-Coach Sigrun erzähle ich, wie der Launch ablief und was gut funktioniert hat:

Happy Birthday to me! Mein Geburtstag inkl. Zoom-Party

Am 18. Januar 2021 wurde ich 41. Was für ein Alter :-D Als ich Kind war, ist jenseits der 20 alles für mich verschwommen: Das waren alles Erwachsene. Als frischgebackener Teenager hatte ich den Eindruck, mit 30 ist das Leben vorbei (irgendwie waren in meinem Umfeld alle ab 30 in ihrem Eigenheim verspießert). Als Spät-Teenie dachte ich, ab 40 ist im Leben nix mehr los, ab da folgt alles einem Pfad, den man in jungen Jahren angelegt hat und dieser Pfad zeigt abwärts oder verläuft im besten Falle waagrecht). Jetzt bin ich 41 und finde mein Leben viel aufregender als früher :-D Nix mit vorgegebenem Lebenspfad. Es ist ein Leben voller Abenteuer, großer Ziele, Überraschungen und einer sehr steilen Lernkurve.

Klar, habe ich nicht damit gerechnet, dass ich meinen 41. Geburtstag nur in kleiner Runde mit Laszlo und den Kindern feiern würde. Vor genau einem Jahr habe ich noch den Tag des Offenen Geburtstages gefeiert und dazu JEDEN eingeladen, sogar meine gesamte Newsletter-Liste. Dieses Jahr wollte ich diese legendäre Party zum 2. Mal durchführen, aber tja, da kam eine Pandemie dazwischen. Weil die Party vor Ort bei uns im Keller nicht möglich war, habe ich sie kurzerhand digitalisiert: Am 23. Januar habe ich von 10:00 bis 13:00 Uhr meinen Geburtstags-Zoom gefeiert :-D

Ich habe meinem Newsletter schon vor Wochen von dieser Zoom-Party erzählt, aber die meisten Leute aus meinem Umfeld habe ich relativ spontan dazu eingeladen. Meine Freunde und Familienmitglieder haben erst am Morgen des 23. Januars eine WhatsApp-Mitteilung von mir bekommen. Dafür, dass das Ganze so spontan war, sind erstaunlich viele Menschen aufgetaucht – ich habe mich riesig gefreut!

Die Dekoration habe ich letztes Jahr an meinem Tag des Offenen Geburtstags benutzt, dann eingemottet und jetzt wieder herausgekramt.

Freunde, Bekannte, Kundinnen, meine Community Manager von The Content Society, ehemalige Kollegen, meine Brüder, Cousinen und Cousins, meine Familie – es waren so viele Leute in meinem Geburstags-Zoom dabei, ich war echt baff! Danke, dass ihr dabei wart ♥

Immer, wenn mir jemand zum Geburtstag gratuliert hat, habe ich eine Handvoll Konfetti in die Kamera gepustet. Die Kinder haben fröhlich mitgemacht, nur beim Aufräumen ist plötzlich jegliche Motivation abhanden gekommen :-D

Am Abend wurde gekuschelt. Der perfekte Abschluss einer schönen Geburtstagswoche.

Der Start von Red Circle und unser erstes Mastermind Retreat: Fokus

Ende 2020 habe ich mich dazu entschieden, in die Mastermind meines Online-Business-Coaches Sigrun einzusteigen. Ich bin schon seit Januar 2018 bei ihr und jetzt war es einfach an der Zeit, den nächsten großen Sprung zu wagen. Ich habe mich wochenlang gefragt: ist das jetzt der richtige Zeitpunkt für so eine High-Level-Mastermind? Bin ich schon bereit dafür? Aber gut, wenn es in meinem Leben einen roten Faden gibt, dann mein „Ich mache das jetzt einfach, auch wenn ich mich dafür nicht bereit fühle“ :-D Hier einige Beispiele: Dass ich 1996 als Teenager ein Jahr in die USA gegangen bin, obwohl mein Englisch echt mies war. Dass ich 2001 mein Grafik-Design-Studium abgebrochen habe, um an die Texterschmiede zu gehen, obwohl ich doch immer so schlechte Deutsch-Noten hatte. Dass ich 2005 mit null Ahnung aber viel Lust das Bloggen angefangen habe. Dass ich mich 2009 aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig gemacht habe und ich nicht mal wusste, wie man eine Rechnung schreibt 🙈 2016 das Experiment mit den Kryptowährungen, 2018 der Sprung ins Onlinebusiness uuund so weiter. Ja, ich bin die absolute Expertin fürs Reinspringen ins Neue.

Im Winter 2020 hieß es also: Red Circle, here I come! Inklusive in dieser Mastermind sind mehrere Retreats, also mehrtätige Veranstaltungen, die eine Mischung aus Urlaub und Lernen sind – bei Sigrun sind das jedoch eher intensive, strategische Druckbetankungen.

Das erste Retreat im Januar 2021 fand aufgrund der Pandemie digital statt. Als Vorbereitung hat sie allen Mastermind-Teilnehmern das Buch „Deep Work“ zugeschickt. Ich bin (Stand 5. März) noch nicht ganz durch mit dem Buch, aber ich kann jetzt schon sagen: Wow – hätte ich dieses Buch doch viel früher schon gelesen! So habe ich durch die Lektüre des Buchs und durch den Austausch in der Gruppe festgestellt, dass ich mich in den letzten Jahren total verzettelt habe: Ich habe mir mit viel zu vielen Terminen den Kalender dichtgemacht und hatte viel zu wenige und zu kurze Phasen ungestörter Zeit.

Eine meiner Entscheidungen nach diesem Retreat war es also, meinen Kalender komplett aufzuräumen. Und: Ich habe versucht, so viele Termine wie möglich auf den Montag oder Freitag jeder Woche zu legen. So dass ich jede Woche aufs Neue Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Zeit habe, um an den strategischen Fragen meines Business‘ zu arbeiten. Um zu bloggen. Um Kurse zu entwickeln. Um Freebies zu schreiben. Um einfach mal Zeit zum Nachdenken zu haben.

In diesem Retreat am letzten Januar-Wochenende 2021 habe ich auch eine schwierige Entscheidungen getroffen: Ich weiß ja selbst, wie wichtig es ist, sich zu fokussieren und trotzdem fällt es mir schwer, mich auf eine Sache in meinem Business festzulegen. Mir war schon seit Langem klar, dass mein Fokus ganz klar auf dem Bloggen liegt, das war meine früheste Schreib-Leidenschaft, das Bloggen begleitet mich seit 2005. Aber hach, die Claim-Entwicklung! Grandiose Webseitentexte! Und großartige Newsletter zu schreiben – das liebe ich doch auch! Es ist immer diese eine Frage: Wofür möchte ich bekannt werden? Für großartige Newsletter? Für was brenne ich am meisten? Für Webseitentexte? Wenn ich mich einen Monat lang täglich nur mit einem dieser Themen beschäftigen dürfte, für was würde ich mich entscheiden?

Für das Bloggen.

In diesem Retreat ist also meine neue Kurs-Idee entstanden: Ein Blog-Anfängerkurs für Selbständige/Unternehmer, die sich als Expertenmarke im Markt platzieren wollen. Start: Mai 2021. Mehr Informationen zu diesen Kurs gibt es in meinem Newsletter.

In diesem Retreat habe ich sehr viel gelernt: Es braucht kein Vor-Ort-Event, damit ein Retreat intensiv wird. Der Tag startet tausendmal besser mit einer Yoga- bzw. Sportsession am Morgen. Und: Ich mag rote Beete :-o Denn an einem Abend während des Retreats hat Red-Circle-Teilnehmerin Claudia Nichterl eine Koch-Session mit uns gemacht. Extra dafür habe ich etwas gekauft, was sonst nie in meinem Einkaufswagen landet: Rote Beete. Hmm… okay, ich probiere das mal aus. Und tatsächlich: In dünne Scheiben geschnitten und mit einem Stück Knoblauch oben drauf im Backofen gebacken: LECKER!

Was sonst noch los war im Januar 2021

Eines der ersten Fotos, die ich am 1. Januar 2021 gemacht habe: Die beiden Jungs unter meinem Schreibtisch. Das ist ihr Lieblingsplatz zum Spielen und Lesen. Auch während ich Live-Videos mache :-D
4. Januar 2021: Ich habe endlich den „richtigen“ Musiksticker bei Instagram. Nachdem ich ihn jahrelang gar nicht hatte, ist er Ende 2020 in meinem Instagram-Account aufgetaucht – aber nur mit gemafreier Musik (also: maximal uncool!). Dann war der Musiksticker plötzlich mit allen Liedern da!

Ich habe das regelmäßige Handstand-Training wieder aufgenommen:

Ausflüge mit den Kids zum Fluss und in den Wald.
Ich gehe regelmäßig mit den Kids zu den Calisthenics-Plätzen in der Umgebung. Hier: Balingen.
11. Januar 2021: Die 2. Kalenderwoche startet intensiv. Mein Setup: Ein Laptop, ein zweiter Bildschirm, Ringlicht, Webcam auf einem Stativ. Nicht im Bild: Mein Ansteckmikro. Und fertig ist das Setup für das Onlinebusiness!
Homeschooling am 11. Januar 2021. Die Tochter lernt in der Küche, der Mittlere im Kinderzimmer.
14. Januar 2021: Das Blog-1000-Mobil ist komplett eingeschneit. Wir kamen im Januar mehrere Tage nicht aus dem Parkplatz heraus, das Auto war quasi festgefroren.
Oh, du schönes Haigerloch. Dieser Ausblick ist einfach ein Traum, besonders wenn Schnee liegt.
Michaela Schächner hat uns eine Riesenladung Piratenabenteuer von Playmobil geschenkt. Danke ♥
22. Januar 2021. Die Katze möchte mitarbeiten.
25. Januar 2021: Spaß mit Instagram-Filtern.
Die regelmäßige Mastermindrunde mit Maria Bonilha ist eines meiner Wochenhighlights ♥

Ende Januar ist mein iPhone 10 einmal zu oft auf den Boden gefallen. Die Folge: der oberste Teil des Displays war defekt und hat nicht mehr auf Berühung reagiert! Ich habe mich dann tagelang gefragt: „Darf“ ich mir ein neues Handy kaufen, nur weil mein altes ein klitzekleines bisschen kaputt ist? Die wirklich schwierigen Fragen des Lebens ;-)