Rückblicke sind in meinen Blogkursen eine Tradition: Wir schreiben jedes Jahr unseren Jahresrückblick und mindestens 2 Tagesrückblicke. Mein persönlicher Favorit ist allerdings der Monatsrückblick. Den verblogge ich mit meinen Teilnehmerinnen schon seit 2019 regelmäßig. Was sich vielleicht nach einem trivialen Blogartikel anhört, ist tatsächlich ein unglaublich starker Motor für unser Business. Denn: Er zieht genau die richtigen Menschen an. Und: Wenn du dich an diese Anleitung hältst, ist dein Monatsrückblick schnell geschrieben! Meistens dauert es vom Anlegen des Blogartikels bis zum Klicken des Veröffentlichen-Buttons keine 3 Stunden!

So schreibst du deinen Monatsrückblick und teilst ihn anschließend auf Social Media: Die komplette Anleitung

Warum lohnt es sich, den Monatsrückblick zu bloggen?

Die 3 wichtigsten Gründe, warum wir unseren Monatsrückblick bloggen:

  • Indem wir all unsere Erlebnisse eines ganzen Monats festhalten, erkennen wir oft erst, was wir in einem Monat alles erreicht, gelernt und geleistet haben. So bauen wir unser eigenes Erfolgs-Archiv – das beste Mittel gegen das Imposter Syndrom und gegen das Vergessen unserer eigenen Erfolge!
  • Beim Monatsrückblick reflektieren wir neu über die Dinge. Wir fragen uns: „Was ist alles passiert in diesem Monat? Was ist mir so wichtig, dass ich es in meinem Rückblick aufnehmen will?“ Wir sortieren unsere Erlebnisse, wir erkennen ganz neue Wege und Möglichkeiten und wir teilen das der Welt mit. Indem wir unseren Monatsrückblick öffentlich verbloggen, reflektieren wir nochmal zusätzlich über unseren Monat.
  • Durch vermeintlich banale Dinge, die wir erzählen, bauen wir ein starkes Band zu unseren Leserinnen – und wir stoßen Leute ab, die nicht zu uns passen. Ich z. B. habe in meinem Februar-2021-Rückblick ganz beiläufig geschrieben, dass ich 2014 für die Piratenpartei bei der Stuttgarter Gemeinderatswahl kandidiert habe. Jemand, der eine ganz andere politische Einstellung hat, wird nach dem Lesen meines Blogartikels vielleicht nicht mit mir zusammenarbeiten wollen. Das ist ok :-)

So baust du deinen Monatsrückblick auf:

Die Headline deines Monatsrückblicks

Sollte das Wort „Rückblick“, den jeweiligen Monat und „2021“ enthalten. Kann darüber hinaus auch zusätzlich ein Minifazit enthalten. Meine Headline für Mai 2021 lautet z. B. Monatsrückblick Mai 2021: Was für eine Erleichterung! Als alternative Headline kannst du nehmen: „So war mein Mai 2021.“

Einleitung: Schreibe eine kurze Zusammenfassung deines Monats

Die Einleitung sollte ca. einen kurzen Absatz lang sein (nicht mehr als 10 Sätze). Schreibe diese Zusammenfassung ganz am Ende wenn du den Hauptteil abgehakt hast (dann fällt dieser Teil viel einfacher). Die Einleitung braucht keine Zwischenüberschrift.

OPTIONAL: Füge eine Inhaltsangabe ein

Das kannst du bei WordPress z. B. mit dem Plugin „Easy Table of Contents“ machen. Hier erkläre ich, wie du mit diesem Plugin eine Inhaltsangabe in deinen Blogartikel einfügst:

Hauptteil: Wähle drei Themen, die deinen Monat geprägt haben

Das können sein:

  • Events, die du besucht hast
  • Berufliche Veränderungen oder persönliche Erlebnisse (Projekte, Urlaub, …)
  • Themen oder Fragen, mit denen du dich zur Zeit intensiv beschäftigst

Jedes dieser Themen sollte 1 bis 3 Absätze lang sein. Füge zu jedem Thema eine aussagekräftige Zwischenüberschrift ein. Im Idealfall illustrierst du jedes der drei Themen mit mindestens einem Foto am Ende deines Kapitels/Themas. Diese Bilder sind wichtig für uns, wenn wir unseren Blogartikel später teilen wollen. Denke bei den Fotos an die Alt-Texte und Bildunterschriften! Wenn du jemanden in deinem Blogartikel erwähnst: Verlinke diese Person (externe Links. Google liebt das).

So kannst du deine einzelnen Kapitel aufbauen (Beispiel aus meinem Januar-2021-Rückblick):

So kann ein Kapitel in deinem Monatsrückblick aussehen: Titel, Text, Bild, Bildunterschrift - fertig!
Bildunterschrift: So kann ein Kapitel in deinem Monatsrückblick aussehen: Zwischenüberschrift (in H2), Text und darunter ein Bild mit Bildunterschrift – fertig!

Dir fällt nichts ein, was du im vergangenen Monat erlebt hast? So findest du die Themen für deinen Monatsrückblick:

  • Scrolle in deinen Handyfotos zurück bis zum 1. des vergangenen Monats. Scrolle dann zurück bis heute und schaue, was du fotografiert hast.
  • Schaue dir deine eigenen Postings auf Instagram/Facebook an. Wenn du Stories machst, schau in dein Story-Archiv.
  • Werfe einen Blick auf deinen Kalender: Welche Termine hattest du im vergangenen Monat? Ist da etwas Spannendes für deinen Monatsrückblick mit dabei?

OPTIONALES CONTENT-ELEMENT: Was im {MONAT} {JAHR} sonst noch los war

Ein kurzes Kapitel mit Themen aus deinem Monat, die aber zu kurz für ein eigenes Thema sind. Mache hier einfach Aufzählungspunkte (Bulletpoints) und schreibe jeweils ein paar Erlebnisse, Einsichten und Highlights auf. Wenn du magst, kannst du hier auch gerne Bilder einfügen.

Schau mal, wie Mia das im April 2021 gemacht hat (bitte runterscrollen bis „Was ansonsten noch im April passiert ist“).

Bildunterschrift: Einige Bulletpoints mit 1 bis 3 Sätzen – mehr braucht es für dieses Content-Element nicht!

OPTIONALES CONTENT-ELEMENT: Dein Blog-Rückblick auf den vergangenen Monat

Schreibe als Zwischenüberschrift „Mein Blog-Rückblick auf den {MONAT} {JAHR}“ oder „Das habe ich im {MONAT} {JAHR} gebloggt“ und greife hier deine Blogartikel aus dem vergangenen Monat kurz auf. Nenne und verlinke sie und schreibe einen oder zwei kurze Sätze dazu. So hast du zusätzliche interne Links auf deiner Webseite (Google liebt das!) und deine Leser können sich gleich durch deine neuesten Blogartikel durchklicken!

Schau mal, wie Franzi das im April 2021 gemacht hat (bitte runterscrollen bis „Und hierüber habe ich im April 2021 gebloggt:“).

Bildunterschrift: Franzi listet in ihrem Monatsrückblick die Blogartikel auf, die sie im vergangenen Monat verbloggt hat. Google (und unsere Leserinnen) lieben diese internen Links!

OPTIONALES CONTENT-ELEMENT: Ausblick auf den nächsten Monat

Was steht im kommenden Monat bei dir an? Ich empfehle 3 Bulletpoints mit jeweils einem Satz – mehr nicht! :-)

Kategorie

Sortiere deinen Monatsrückblick in die Kategorie „Rückblick“ ein. Wenn du diese Kategorie noch nicht hast, erstelle sie :-) Hier kommen dann alle deine Rückblicke rein: Monatsrückblick, Tagesrückblick, Jahresrückblick usw. Das bedeutet: Du brauchst keine eigene Kategorie namens „Monatsrückblick“.

Beitragsbild

Wähle einfach das schönste und beste Bild aus deinem Monatsrückblick. Du musst nicht noch extra „Monatsrückblick {MONAT} {JAHR}“ auf das Bild schreiben.

Beispiele für Monatsrückblicke

Teile deinen Monatsrückblick in Social Media

Teile deinen Monatsrückblick in meiner monatlichen Blogparade

Seit Mai 2021 findest du unter meinem Monatsrückblick die Möglichkeit, den Link zu deinem eigenen Rückblick zu hinterlassen. Pünktlich am Abend des 1. eines Monats erscheint mein neuer Monatsrückblick, du findest ihn dann in dieser Kategorie. Scrolle bis ganz nach unten und kopiere den Link zu deinem Monatsrückblick in das Link-Widget.

Erstelle drei Bild-Postings auf Facebook:

So geht’s:

Das Posting aus diesem Video findest du hier.

So gehst du beim Teilen deines Monatsrückblicks auf Facebook vor:

  • Erstelle ein Posting auf deiner Facebook Business Page
  • Kopiere den Text eines deiner 3 Themen/Kapitel aus deinem Monatsrückblick und füge ihn in das Posting ein. Vielleicht musst du deinen Text leicht anpassen, damit er als Posting funktioniert. Deine Leserinnen auf Facebook sehen bei diesem Posting schließlich nicht deine Einleitung. Schau einfach, dass der Text in deinem Posting verständlich ist, wenn du ihn aus deinem Monatsrückblick herausnimmst und in ein Posting kopierst :-)
  • Wähle das beste Bild dieses Kapitels als Beitragsbild
  • Schreibe ganz oben im Posting „Monatsrückblick {MONAT} {JAHR}:“ oder „Thema 1/3 aus meinem {MONAT} {JAHR}:“
  • Schreibe ganz unten „Mehr über meinen {MONAT} {JAHR} erfährst du in meinem Monatsrückblick:“ und füge dann den Link zu deinem Monatsrückblick ein
  • Klicke auf Veröffentlichen und mache das mit allen 3 Hauptthemen deines Monatsrückblicks – am besten mit einem Tag Abstand zwischen den Postings :-)

Erstelle ein Posting auf Instagram:

So geht’s:

Das Posting aus diesem Video findest du hier.

So teilst du deinen Monatsrückblick schnell und einfach auf Instagram:

  • Die Grundlage für dieses Posting hast du bereits: Das Beitragsbild und die Einleitung deines Blogartikels
  • Erstelle ein Posting und wähle dein Beitragsbild aus
  • Kopiere deine gesamte Einleitung in dein Posting. Du brauchst hier keine weitere Einleitung :-)
  • Schreibe unter deiner Einleitung „Meinen ganzen Monatsrückblick {MONAT} {JAHR} findest du unter {LINK zu deinem Monatsrückblick}
    Und: Link in der Bio.“ WICHTIG: Wenn du das machst, solltest du den Link zu deinem Blogartikel natürlich auch in deinem Profil (Bio) haben. Mein Tipp: Füge nicht einzelne Blogartikel in deine Bio hinzu (das musst du dann ja jedesmal ändern, wenn du etwas neues gebloggt hast), sondern füge den Link zu deiner Blog-Übersichtsseite hinzu. Du hast noch keine Blog-Übersichtsseite? Kein Problem, hier ist die Anleitung:
  • FERTIG :-) Klicke den Veröffentlichen-Button!

Teile dein Monatsrückblick in deiner Story:

Nachdem du dein Posting auf Instagram veröffentlicht hast, kannst du dieses Posting auch in deiner Story teilen. Klicke dazu einfach auf das Flieger-Symbol unter deinem Instagram-Posting und wähle dann „In deiner Story teilen“ (oberste Option) aus. Wenn du magst, kannst du etwas zu deiner Story hinzuschreiben.

Häufig gestellte Fragen zum Monatsrückblick

„Ist mein Monatsrückblick nicht viel zu banal? Bei mir ist im Mai gar nicht so viel passiert!“

„Banal“ ist sehr subjektiv ;-) Was wir als banal empfinden, finden unsere Leserinnen womöglich sehr interessant. Es gehört zur hohen Kunst des Bloggens, das Spannende im Banalen zu entdecken. Unser Monatsrückblick ist gelebtes Storydoing: Wir nehmen unsere Leserinnen mit auf eine kleine Reise durch unseren Alltag. Wir zeigen Momentaufnahmen, kleine und große Erfolge, Meilensteine, alltägliche und außergewöhnliche Dinge. Diese Mischung ist sehr spannend für Außenstehende – auch wenn wir das zunächst nicht erkennen!

„Ist der Monatsrückblick nicht zu persönlich?“

Der Monatsrückblick ist ein persönlicher Blogartikel. Aber das bedeutet nicht, dass er „zu persönlich“ ist. Alles was für dich zu persönlich ist, ist privat. Und Privates gehört nicht in unseren Monatsrückblick. Hier gilt es für dich, die Grenze zwischen Privatem und Persönlichem zu finden, mit der du dich wohlfühlst. Unser Monatsrückblick hilft uns sehr dabei, unsere eigene Balance aus Persönlich und Privat zu finden.

„Wer liest meinen Monatsrückblick eigentlich?“

Es gibt 3 wichtige Zielgruppen für unseren Monatsrückblick:

  • Wir bloggen den Monatsrückblick in erster Linie für uns selbst. Das Motto in meinen Blogkursen lautet: „Blog like nobody’s reading!“ In einem Jahr wirst du sehr froh darüber sein, dass du heute diesen Rückblick geschrieben hast. Du wirst dich über die Bilder freuen – und über deine eigene Entwicklung! :-)
  • Für Leute, die dich bereits kennen, ist dein Monatsrückblick ebenfalls interessant: Freunde, Bekannte, Familie, frühere Kundinnen und Kollegen, Nachbarn, die beste Freundin, die gerade in Australien ist usw. Mit diesen Leuten stärkst du deine Beziehung durch einen Monatsrückblick: Sie können an deinem Leben teilhaben, ohne dass ihr euch 1:1 austauschen müsst (und es ist nicht so oberflächlich wie auf Facebook).
  • Die 3. wichtige Zielgruppe sind angehende Kundinnen: Sie möchten sehr genau abchecken, ob du die richtige Person für ihr Problem bist. Dafür möchten sie wissen, wie du tickst (denn dass du fachlich sehr gut bist, wissen sie schon). Dafür ist dein Monatsrückblick perfekt geeignet!

„Passt der Monatsrückblick wirklich in meinen Blog?“

Du entscheidest, was in deinen Blog passt :-) Wenn du noch ganz am Anfang mit deinem Blog stehst, hast du die volle Freiheit. Wenn du schon mehrere Blogartikel hast, kannst du dich dazu entscheiden, mit dem Monatsrückblick einfach eine neue Kategorie in deinen Blog aufzunehmen. Der Monatsrückblick ist die perfekte Gelegenheit, um unseren Blog persönlicher zu machen und um unser Themenkorsett der Expertenartikel zu sprengen.