Wann braucht man welchen Content auf der eigenen Webseite? | Sympatexter

Wann braucht man welchen Content auf der eigenen Webseite?

Du startest gerade mit deinem Business und willst mit deiner Webseite online gehen – aber welche Texte brauchst du für den Anfang? Denn wenn du anfängst zu texten, stellst du fest: der Teufel steckt im Detail. Hier ein Verkaufstext, da ein Produktname – meistens sind diese Texte nicht so schnell geschrieben, vor allem nicht am Anfang. Deshalb gilt: jeder Text, den man sich sparen kann, spart auch Zeit und Nerven.

Der allererste Text, den du brauchst: deine Über-mich-Seite

Wenn du mit deiner Webseite live gehst, gibt es zwei Möglichkeiten: du hast schon ein klares Angebot – oder eben noch nicht. Du kannst mit deiner Seite auch schon live gehen, bevor du ein konkretes Angebot hast. Dann solltest du mindestens eine aussagekräftige Über-mich-Seite haben. Hier findest du mein Framework für deine Über-mich-Seite. So ganz am Anfang reicht auch ein Onepager. Das bedeutet, dass sich dein ganzer Text auf einer Seite (nämlich der Startseite) befindet. Außer natürlich dein Impressum und deine Datenschutzerklärung. Diese beiden Seiten brauchen immer einen eine eigene Unterseite und sollten von der Startseite aus mit einem Klick erreichbar sein. Wenn du so eine ganz einfache Webseite hast, ist das zunächst einmal deine ganz einfache Web-Visitenkarte.

Durch das Schreiben kommt die Klarheit. Deshalb empfehle ich dir, mit deiner Über-mich-Seite zu starten. Hier schärft sich dein Bild von deinem eigenen Unternehmen. Beim Schreiben der Über-mich-Seite stellen sich nämlich Fragen wie:

  • Für was stehe ich? Was biete ich eigentlich genau an?
  • Was ist meine Positionierung? Wie lautet mein Claim?
  • Wem helfe ich? Und wie mache ich das?

Diese zentralen Fragen solltest du klären, bevor du dich ans Schreiben deiner Angebotsseiten machst.

Deine nächsten Texte: Die Angebotsseiten

Nach deiner Über-mich-Seite solltest du deine Angebote kommunizieren. Die Angebotsseiten sind die wahrscheinlich komplexesten Unterseiten deiner ganzen Webseite. Ich persönlich finde, dass die Angebotsseiten die schwierigsten Seiten sind und am meisten Zeit brauchen. Deshalb habe ich mir selbst ein Framework entwickelt, das ich nur noch der Reihe nach abarbeiten muss:

  • Key Visual
  • Name deines Angebots + Untertitel
  • Stelle dein Angebot kurz vor
  • Was ist der Schmerz deiner Persona?
  • Dein Versprechen + 3-5 Bulletpoints
  • Die Module/Features/Pakete deines Angebots + Preis
  • Beweise, dass du kannst, was du behauptest
  • Dein idealer Kunde
  • Der genaue Ablauf der Zusammenarbeit
  • FAQs
  • Warum hast du dieses Angebot entwickelt?

Dazu kommen noch Bilder von dir, Testimonials und CTAs (Call to Action, also dein Kauf-Button – davon brauchst du mehrere auf jeder Angebotsseite). Ich fange oft mit den FAQs an bei einer neuen Angebotsseite, das fällt mir persönlich immer ziemlich leicht. Und du brauchst auch nicht alle der oben genannten Content-Elemente, wenn du mit der ersten Version deiner Angebotsseite online gehst. Wichtig ist, einfach mal anzufangen, eine erste Version online zu stellen und Feedback dazu einzuholen.

Fun Fact: selbst wenn ich meine, mein eigenes Angebot zu kennen, entwickelt es sich beim Schreiben der Angebotsseite immer ein bisschen weiter. Übrigens: deine Angebote können neben Produkten und Dienstleistungen auch deine Freebies und besonders nützliche Blogartikel sein.

Dein drittes Content-Projekt: dein Blog

Deine Über-mich-und Angebotsseiten sind quasi statische Inhalte: einmal erstellt, verändern sie sich wahrscheinlich nicht mehr so oft. Jetzt gilt es: Leute darauf aufmerksam zu machen und dich als Expertin für dein Angebot zu etablieren! Und das macht du mit regelmäßigem Content – und die beste Bühne dafür ist dein Blog. Hier kannst du Content entwickeln, den du dann auch z.B. auf Facebook und Instagram teilen kannst – entweder jeweils mit einem Posting oder mit mehreren Micro-Postings zu jedem Blogartikel. Nützliche Artikel, die z.B. auch in einem Jahr noch relevant sind, solltest du immer auch auf Pinterest teilen. Pinterest kann richtig viel Traffic auf deine Blogartikel schaufeln. Wenn du eher der Video-Typ bist und z.B. Facebook-Lives machst, solltest du diese Videos auch auf deinem Blog sammeln. Bette sie z.B. jeweils in einen Blogartikel ein und schreib etwas Text hinzu. So entwickelst du über die Zeit ein richtiges Video-Arsenal das wegen der Texte auch gut von Suchmaschinen gefunden wird. Und eines Tages kannst du aus diesem Video-Arsenal ganz neue Content-Formate auf deiner Webseite entwickeln.

Next Step: dein Freebie bzw. Lead Magnet

Sobald du anfängst, Content zu generieren, wird sich relativ schnell auch eine Idee für ein gutes Freebie ergeben. Die vielleicht einfachste Variante eines Freebies ist es, einen deiner sehr nützlichen Blogartikel als PDF-Download anzubieten. Wenn du mehrere Blogartikel zu einem spezifischen Thema hast, kannst du daraus ein PDF erstellen und es als Freebie anbieten. Klar könnten die Leute deine einzelnen Artikel lesen, aber in einem PDF ist es viel praktischer zusammengestellt. In einem nächsten Schritt kannst du schauen, was deine Wettbewerber als Freebies anbieten – lass dich davon inspirieren. Ich schaue mir gerne Wettbewerber aus der DACH-Region bzw. aus dem englischsprachigen Ausland an.

Newsletter

Sobald du E-Mail-Adressen einsammelst, solltest du auch einen regelmäßigen Newsletter verschicken. Für den Anfang reicht ein monatlicher Newsletter. Hier kannst du z.B. auf deinen besten Blogartikel des letzten Monats verweisen oder aus dem Business-Nähkästchen plaudern. Wichtig ist, dass du im Newsletter etwas schreibst, das deine Leser woanders von dir noch nicht gelesen haben – vielleicht eine kleine Anekdote zum Blogartikel, den du im Newsletter ansprichst. Was ebenfalls wichtig ist: packe nicht zu viel Inhalt in deinen Newsletter. Wenn du zu viel Inhalt hast, schick deinen Newsletter lieber zweiwöchentlich.

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