Anleitung zum wilden, freien und großartigen Bloggen | Sympatexter

Anleitung zum wilden, freien und großartigen Bloggen

  1. Klare Kante zeigen: mit einem reinen Expertenblog kommen wir nicht weit. Mit unseren Meinungsartikeln und persönliche Geschichten verankern wir uns in den Köpfen der Menschen. Nicht unsere Expertise bleibt in Erinnerung, sondern die Geschichten, die wir erzählen. Sobald wir uns trauen, aus unserem Themenkorsett der informativen Artikel auszubrechen und auch unsere Meinung öffentlich zu vertreten, explodieren unsere Themen-Möglichkeiten und wir gewinnen ein großes Stück Freiheit
  2. Unsere Blogartikel brauchen ein Briefing und eine Deadline. Nur so setzen wir unsere Kreativität und die Texte, die in unseren Köpfen kreisen, frei. Das Briefing aktiviert unsere kreativen Autopiloten und klärt die Frage: „worüber soll ich schreiben?“. Die Deadline bringt uns ins Machen. Ein fester Tag, an den wir unsere Blogartikel spätestens veröffentlichen, ist Gold wert.
  3. Wir müssen unseren Content besitzen. My Blog is my Castle. Content nur für Facebook und Instagram zu erstellen, reicht nicht. Auf anderen Plattformen sind wir immer abhängig und können nie so ganz unser eigenes Ding durchziehen. Die einfachste Möglichkeit, unseren Content zu besitzen, ist ein
    selbst gehostetes Blog. Der Unterschied zwischen kostenlosen Blogplattformen und einem selbstgehosteten Blog ist wie zur Miete oder in der eigenen Immobilie zu wohnen: bei etwas Eigenem sind die Möglichkeiten vielfältiger, fühlen wir uns stärker verantwortlich und ist der Zeithorizont, in dem wir planen, länger.
  4. Introvertiert, Selbstzweifel, Imposter Syndrom? Dann lasst uns unseren Content extrovertieren! Bloggen ist das vielleicht beste Mittel gegen die ständigen Selbstzweifel. Es ist ein öffentliches Erfolgsprojekt, das kontinuierlich („contentnuierlich“) viele kleine und große Erfolgserlebnisse mit sich bringt und dadurch unser Denken verändert. Durch das kontinuierlich Bloggen können wir gar nicht anders, als unsere Erfolge zu erkennen und zu internalisieren – das ist der entscheidende Punkt bei Menschen mit starken Selbstzweifeln.
  5. SEO, Akquise, Neukunden und steigende Besucherzahlen sind nicht die Gründe, warum wir bloggen. Wir bloggen, weil es geil ist. Weil es uns Spaß macht. Weil es uns hilft, unsere Gedanken zu ordnen. Weil wir dabei unser Knowhow und unsere Mission teilen können. Weil all unser Wissen aus uns heraus muss, weil wir sonst platzen. SEO, Sichtbarkeit, mehr Anfragen usw. sind angenehme Nebeneffekte (die allerdings verlässlich eintreten).
  6. Wir müssen unsere eigene Sprache und eigenen Themen finden. Wenn wir dieses eigene, das zu uns passt, gefunden haben, wird das Bloggen plötzlich leicht, uns fliegen die Themen zu und wir bloggen regelmäßig. Dann verschmilzt das Bloggen mit unserem Leben und wird ein natürlicher und bereichernder Teil unseres täglichen Arbeitens und wir fragen uns nie wieder: „und, worüber soll ich diese Woche bloggen?“
  7. #Wir müssen regelmäßig Content veröffentlichen und sichtbar werden, um Klarheit zu erlangen, schnell Themen zu setzen und Kontaktpunkte zu unseren potentiellen Kunden aufzubauen. Und um Schreib-Routine zu bekommen und unser Themen-Arsenal aufzubauen. Diese spezielle Form der Kontinuität nenne ich Contentnuität. „Regelmäßig“ bedeutet: 1 x die Woche bloggen. Mindestens.

Comments

  • Doris Bürgel
    REPLY

    Das ist ein sehr ermutigender, aufmunternder Artikel voll Enthusiasmus, der mir viel Mut macht!
    Dankeschön!

    16. August 2019

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